Millionenförderung futsch: Ratsmehrheit will Kosten für Ravardistraßen-Sanierung kürzen – Stele soll stehen bleiben



Seit acht Jahren warten die Wirte der Ravardistraße nun schon auf einen Sanierung derselben. 4,6 Millionen waren ursprünglich dafür vorgesehen. Dann wurde das Projekt aus Kostengründen zunächst auf Eis gelegt. Jetzt soll es auf Investitionen von höchstens zwei Millionen Euro zusammengestrichen werden. Das zumindest geht aus einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und FDP hervor. 

Verzichtet werden soll unter anderem auf die ohnehin umstrittene Versetzung der Lichtstele des berühmten Künstlers Heinz Mack sowie auf die Erneuerung des Straßenbelags und das Fällen alter Bäume. Ein Grund für die Sparpläne ist offenbar, dass durch ständigen Verschiebungen eine anvisierte siebenstellige Landesförderung inzwischen nicht mehr zur Verfügung steht.

Gleichwohl erwarten die drei Fraktionen für die zwei Millionen Euro eine Verbesserung der Situation. „Dabei soll nach Möglichkeit einfachen Lösungen Im Hinblick auf die Verkehrsführung und Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes Priorisierung eingeräumt werden“, heißt es in dem Antrag, Beispielsweise solle geprüft werden, ob durch die Wandlung der Ravardistraße zwischen Ring und Stele und dann weiter zum Parkhaus nicht auf den Radweg verzichtet werden könne, um so auf einfache Weise zusätzlichen Platz für Außengastronomie zu schaffen.

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