„Mittwinterabend“: „Volksgeschichten am Herdfeuer – zum Gruseln oder Herzenwärmen“



„Mittwinterabend“: „Volksgeschichten am Herdfeuer – zum Gruseln oder Herzenwärmen“

Eintrittskarten für die Veranstaltung am Mittwoch, 28. Dezember 2023, in Lievelde (NL) gibt es online oder an der Abendkasse

Lange Winterabende vor 100 Jahren im ländlichen Raum Achterhook/Westmünsterland ohne Radio, Fernsehen, Smartphone oder iPad – wat doon? Geschichten vertällen. (Was tun? Geschichten erzählen): Die Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland in Zusammenarbeit mit dem Dialectkring Achterhook en Liemers, dem Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und der Kreisheimatpflege Borken laden wieder zum „Mittwinterabend – Midwinteravond“ ein. Unter dem Motto „Volksgeschichten am Herdfeuer – zum Gruseln oder Herzenerwärmen“ findet dieser nun am Mittwoch, 28. Dezember 2023, um 19.30 Uhr in der Herberge Erve Kots, Eimersweg 4, in 7137HG Lievelde (NL) statt. Der Einlass beginnt dann um 18.30 Uhr. Eine Eintrittskarte kostet pro Person 15 Euro, inklusive einer Tasse Kaffee und einem Niejäörken. Tickets können entweder online unter www.localticketing.de oder an der Abendkasse erworben werden.

Das Duo „Spiälwiärk“, bestehend aus Alexander Buske (Gitarre) und Georg Bühren (Gitarre, Mundharmonika, Gesang), übernimmt den musikalischen Part an diesem Abend. Die beiden Musiker gehörten von 2009 bis zu deren Auflösung zur Band „pattu“. Nun musizieren sie zu zweit unter dem Namen „Spiälwiärk“ weiter. Dabei bleiben die Musiker ihrem Stil treu: Musik mit Liedern im „Kleiplatt“ aus Westfalen wird mit neuen Tönen und Inhalten bereichert. Mundartlieder beschreiben mit Folk- und Bluesklängen das heutige Landleben – meist humorvoll und ironisch, manchmal aber auch nachdenklich und tiefsinnig. Die Texte und viele Melodien stammen aus Georg Bührens Feder, der für seine plattdeutschen Gedichte, Hörspiele und Theaterstücke bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. „Spiälwiärk“ veröffentlichte ihre erste CD mit dem Titel „Hiärwstblaer“.

Nach der offiziellen Eröffnung des Abends durch Diana Abbink von der Stichting Achterhoek-Westmünsterland und Christel Höink, Kreisheimatpflegerin Borken, startet das Programm mit einem Vortrag von Arjan Sterken von der Universität Nijmegen mit dem Titel „De Wärwulf – van West töt Oost, von Vrogger töt Now“ (Der Werwolf – von West nach Ost von früher bis heute). Anschließend liest die Autorin Annette Winkelhorst aus ihrem Buch „Spöökenkiekerejen utt usse Mönsterland“ (Spökenkiekerei aus unserem Münsterland) vor. Dann dürfen sich die Gäste auf Georg Bühren aus Münster freuen, der aus seinem Werk „Mord im Venn“ vorliest. Zum Abschluss des Abends spricht Ria Olijslager aus Lievelde über „De onzaligheid temeute: Spöke verslaon vrogger en noo“ (Unglück und Geister besiegen – in der Vergangenheit und heute).

Der „Mittwinterabend“ wird durch das Programm „Interreg Deutschland-Nederland“ ermöglicht und von der Europäischen Union cofinanziert.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es bei der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege Borken unter der Telefonnummer 02861/681-4283 und per Mail an heimatpflege@kreis-borken.de. Diana Abbink, AG Achterhoek, ist unter der Telefonnummer 0031/543-533100 und per Mail an abbinkdiana@gmail.com zu erreichen.


Das Duo „Spiälwiärk“ übernimmt den musikalischen Part beim „Mittwinterabend“ im niederländischen Lievelde.

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Das Duo


Arjan Sterken hält beim „Mittwinterabend“ einen Vortrag über den Werwolf.

©  Isa Emmen

Arjan Sterken hält beim


Autorin Annette Winkelhorst liest aus ihrem Buch „Spöökenkiekerejen utt usse Mönsterland“ (Spökenkiekerei aus unserem Münsterland).

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Autorin Annette Winkelhorst liest aus ihrem Buch „Spöökenkiekerejen utt usse Mönsterland“ (Spökenkiekerei aus unserem Münsterland).


Ria Olijslager spricht zum Abschluss des Abends über „De onzaligheid temeute: Spöke verslaon vrogger en noo“ (Unglück und Geister besiegen – in der Vergangenheit und heute).

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Ria Olijslager spricht zum Abschluss des Abends über „De onzaligheid temeute: Spöke verslaon vrogger en noo“ (Unglück und Geister besiegen – in der Vergangenheit und heute).


Quelle: Kreis Borken

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