Nach Rennen auf dem Heimcircuit reist das Hengeloer Racingteam nach Nordirland

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Die 58. Auflage der Straßenrennen auf dem Varsselring in Hengelo ist beendet. Während des Wochenendes ereignete sich ein schwerer Sturz eines belgischen Fahrers, der jedoch glimpflich ausging. Das heimische Team Performance Racing Achterhoek und der Lokalmatador Wesley Ankersmid konnten beim Rennen auf dem Varsselring überzeugen. Schon kurz nach dem Zieleinlauf richteten sie ihren Fokus auf die North West 200 und brachen noch am Sonntag in Richtung Nordirland auf.

Der Unfall geschah während der ersten Sonntagsrennen in der Belgium Twin Trophy. Zunächst sah die Situation ernster aus, als sie letztlich war, erklärte Hessel Lubbers, Vorsitzender der HAMOVE. Der verunfallte Pilot kam mit leichten Blessuren davon. Obwohl bereits früh am Tag ein Rettungshubschrauber verständigt werden musste, verlief der weitere Rennsonntag ohne größere Zwischenfälle. Bürgermeister Patrick van Domburg zeigte sich angetan: Über 8.000 Motorsportfans besuchten die Veranstaltung, die seit zwei Jahren auch als Livestream verfolgt werden kann. Er lobte die Organisatoren für die reibungslose Durchführung dieses bedeutenden Sportevents.

Für Performance Racing Achterhoek lief das Rennwochenende turbulent und emotional. In der IRRC Supersport-Klasse erkämpfte sich Ilja Caljouw die Plätze drei und vier. Wesley Ankersmid landete auf Rang sieben und zehn, während Teamneuling Mauro Poncini als Fünfter und Neunter ins Ziel kam. Mit diesen respektablen Resultaten konnte das Team auf eine erfolgreiche Heimveranstaltung zurückblicken.

Doch Erholung bleibt den Fahrern nicht vergönnt: Für Performance Racing Achterhoek geht es direkt weiter zur North West 200 nach Nordirland – einem internationalen Straßenrennen, berüchtigt für hohe Geschwindigkeiten und starke Konkurrenz. Direkt nach dem Zieleinlauf musste das gesamte Equipment verladen werden, damit es rechtzeitig zum Veranstaltungsort gelangt. Am Mittwoch beginnen bereits die Trainingsläufe. Für die Piloten bedeutet die schnelle Folge von Wettkämpfen eine enorme Herausforderung. Wesley Ankersmid freut sich auf das internationale Kräftemessen: „Ich bin gespannt, wie es ist, mit der Weltspitze des Roadracings an den Start zu gehen – wobei ich mich natürlich erst einmal qualifizieren muss.“

Im IRRC steht zudem eine wichtige Neuerung an: Die Superbike-Klasse wird gestrichen, stattdessen wird die Sportbike-Kategorie eingeführt. Gefahren wird hier auf weniger leistungsstarken und weniger stark modifizierten Maschinen. Das macht die Serie günstiger und eröffnet mehr Fahrern eine Teilnahme. Die bekannte Supersport-Klasse mit ihren reinen, auf Tempo und Rennstrecke ausgelegten 600-ccm-Rennmaschinen bleibt erhalten. Dagegen sind die Sportbike-Motorräder meist seriennah und somit oft langsamer. Mit dem Wegfall der Superbike-Kategorie verschwindet allerdings die absolute Königsklasse, was viele Fahrer und Fans bedauern dürften.

Quelle: Regio8

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