Nachwuchsgründer für Spitzen-Fußball



 Eine Gründungsidee, die hervorragend zur bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft passt, hat heute (13. März) in der IHK Nord Westfalen in Münster das Regionalfinale beim Wettbewerb „Jugend gründet“ gewonnen: Das Siegerteam entwickelte ein Trainingssystem für Fußballer, das auf einer Vibrationsweste im Verbund mit einer Trainer-App basiert. Weitere innovative Geschäftsideen drehten sich um eine Demokratie-App für Jugendliche, eine smarte Logistik-Software für schnelle Paketlieferungen oder einen 3D-Drucker, der das Kunststoffrecycling für jedermann ermöglicht. Der Wettbewerb wird seit 20 Jahren ausgetragen, vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung organisiert und unter anderem von der IHK Nord Westfalen unterstützt.

„Wir müssen wieder mehr Menschen für die Selbstständigkeit begeistern, je früher desto besser“, begründet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel das Engagement. Gemeinsam mit dem Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmensförderung, Sven Wolf, gratulierte er allen Teams: „Sie haben sich schon in jungen Jahren betriebswirtschaftliches Wissen angeeignet und gleichzeitig praxisnah erste Erfahrungen im Gründungsbereich gesammelt.“ Wirtschaftliche Zusammenhänge müssten stärker als bisher in Schule und Ausbildung integriert werden. „Jugend gründet bietet hierfür eine ausgezeichnete Plattform“, betonte Wolf.

Aus über 1.000 Schülerteams, die einen Businessplan eingereicht hatten, wurden 33 ausgewählt, die sich bei den Regionalentscheiden in Münster, München oder Berlin für das Bundesfinale qualifizieren können. Elf dieser innovativen Teams gab die IHK heute eine Bühne in ihrem Bildungszentrum, um die von ihnen entwickelten Geschäftsideen vor einer hochkarätigen Jury zu präsentieren.

Der IHK-Bezirk Nord Westfalen war vertreten mit Letizia Avis Fuentes von der Gesamtschule Buer-Mitte. Sie kam zwar mit ihrem Team nicht ins Bundesfinale, freute sich aber über das „sehr positive Feedback von der Jury für unseren Pitch.“ Mit Antonia Mommsen und Max Jonathan Keller entwickelte sie eine hormonfreie, nicht- invasive und reversible Verhütungslösung für den Mann.

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