JUNGE UNI auf mittelalterlicher Erkundungstour mit dem Bocholter Nachtwächter

Bocholt (PID). Das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt der JUNGEN UNI in Bocholt bietet deutschen und niederländischen Kindern und Jugendlichen mittelalterliche Stadtführungen mit dem Bocholter Nachtwächter an. Zwei spannende Nachmittage warten auf die jungen Studierenden.Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren findet die Führung am Montag, 3. Dezember 2018, von 16.15-18.45 Uhr statt. Für Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren wird die Tour am Mittwoch, 12. Dezember 2018, von 16.15-18.45 Uhr angeboten. Start ist am VHS-Haus am Südwall 4a. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Plätze werden nach Anmeldeeingang vergeben. Jetzt anmelden und mehr erfahren unter www.juboh.de.HintergrundDie JUNGE UNI in Bocholt wird als Projekt “Kinder- und Jugendhochschule – grenzüberschreitend” im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), der Stadt Bocholt und der Gemeinde Oude Ijsselstreek kofinanziert. […]

Verwaltung informiert Bürger über die Rathaussanierung

Bocholt (PID). Wie wird sich das Bocholter Rathaus in den nächsten Jahren verändern? Am Montag, 5. November 2018, findet eine Bürgerveranstaltung zum Thema „Rathaussanierung“ statt. Dort wird die Verwaltung über den Sachstand des Großprojekts informieren und insbesondere die Vorschläge und Ideen aus der Bürgerschaft vorstellen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung in den vergangenen Monaten im Rathaus eingereicht wurden.”Rathaus bürgerfreundlicher machen”Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr im Foyer des Rathauses am Berliner Platz 1. Durch die Veranstaltung führen Bocholts Stadtbaurat Daniel Zöhler und Tina Miraglia von der Gebäudewirtschaft Bocholt. “Das Bocholter Rathaus mit seinem angeschlossenen Kulturzentrum ist mehr als nur ein Behördensitz. Es wurde als offenes Haus für alle Bocholterinnen und Bocholter, als Ort für Theater, Kunst, Gastronomie und mehr konzipiert. Ziel der Sanierung ist es, das markante Gebäude nach seiner Sanierung wesentlich bürgerfreundlicher zu machen. Deshalb würde ich mich über großes Interesse der Bürger an der Veranstaltung freuen”, so Stadtbaurat Zöhler.Warum saniert werden mussVeraltete Technik, hohe Energiekosten, widrige Arbeitsbedingungen: Am Bocholter Rathaus, dem Verwaltungshauptsitz mit angeschlossenem Kulturzentrum, nagt der Zahn der Zeit. Es muss dringend saniert werden. Das markante, im Jahre 1977 errichtete Gebäude am Berliner Platz 1 ist als Denkmal geschützt, daher kommt ein Abriss nicht in Betracht.Im März 2018 fasste der Stadtrat den Beschluss, das Rathaus zu sanieren. Die Sanierung ist in den Jahren 2020 und 2021 geplant. Die Verwaltung mit rund 300 Mitarbeitern muss während dieser Zeit ausgelagert werden. Ein Großteil der Mitarbeiter wird in zwei Gebäudetrakten der Firma Gigaset umziehen. Das Kölner Architekturbüro Paul Böhm ist mit der Architekturleistung des mit rund 44,5 Mio. Euro taxierten Projektes beauftragt.Zusätzliches Geschoss geplantAm Montag wird die Verwaltung erste Flächenkonzepte zeigen, wie das Rathaus im Zuge einer Sanierung umgebaut werden könnte. Eine Aufstockung des Gebäudes um ein zusätzliches Geschoss etwa soll mehr Platz schaffen und so die Arbeits- und Aufenthaltsqualität für Rathausmitarbeiter und Besucher verbessern. Der Fokus der Veranstaltung richtet sich des Weiteren auf die Vorschläge aus der Bürgerschaft. So hatten im Rahmen des Projekts “Zukunftsstadt Bocholt” (Infos unter www.zukunftsstadt-bocholt.de) Bürger im Frühjahr des Jahres bereits erste Vorschläge gemacht, was sie sich für das Bocholter Rathaus der Zukunft wünschen oder was bei der Sanierung ihrer Meinung nach berücksichtigt werden sollte. In den Wochen danach hatte die Öffentlichkeit zudem die Möglichkeit, Vorschläge in Ideenboxen oder per E-Mail einzureichen. […]

Barbara Paus geht in den Ruhestand

Bocholt (PID). Nach über 40 Jahren bei der Stadtbibliothek Bocholt wird Barbara Paus am Mittwoch, 31. Oktober 2018, in den Ruhestand verabschiedet.1976 trat Paus ihren Dienst bei der Stadtbibliothek Bocholt, die damals ihren Sitz am Benölkenplatz hatte, an. Nachdem sie unter anderem in der Bücherei-Zweigstelle der Gewerblichen Berufsschule und in der Zweigstelle in der Werner-von-Siemens-Realschule tätig war, war die Angestellte im Bibliotheksdienst ab 2002 gleichzeitig in der Bücherei-Zweigstelle in Suderwick und in der Hauptstelle tätig, wodurch sie Kundenwünsche von nachgefragten Medien aus der anderen Stelle schnell erfüllen konnte.Die Zweigstelle in Suderwick hat Paus weitgehend selbständig geführt und zwei Umzüge, von der alten Schule zur Pfarrer-Wigger-Grundschule und im Jahr 2011 ins “Bültenhaus”, organisiert. “Paus ist es gelungen, dass die Zweigstelle nach ihrem Umzug zum Bültenhaus an Attraktivität gewonnen hat”, lobt die Verwaltung.In ihrem Ruhestand freut sich Paus auf die gewonnene Zeit, die sie mit ihren Enkelkindern, dem Reit- und Fahrsport und ihren Pferden verbringen möchte. […]

Kreisverwaltung Borken gehört zu Deutschlands besten Ausbildern

Kreis Borken/Borken. Zum zweiten Mal haben das Wirtschaftsmagazin “Capital”, die Talentplattform “Ausbildung.de” und das Online-Marketing-Unternehmen “Territory Embrace” die “Besten Ausbilder Deutschlands” gekürt. Mehr als 700 Unternehmen aus allen Regionen und Branchen des Landes – vom DAX-Konzern bis zum örtlichen Handwerksbetrieb – haben an der umfangreichen zugrundeliegenden Untersuchung teilgenommen, so auch die Kreisverwaltung Borken. Ergebnis: Deutschlandweit zählt sie zu den besten Ausbildungsbetrieben.Untersucht wurden in der Studie die Kriterien “Betreuung”, “Lernen im Betrieb”, “Engagement des Unternehmens”, “Erfolgschancen” und “Innovative Lernmethoden”. Jede Kategorie wurde auf Grundlage der Antworten mit bis zu fünf Sternen bewertet. “Ich bin sehr stolz, dass die Kreisverwaltung Borken mit einem Gesamtergebnis von vier Sternen zu Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben gehört”, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. “Angesichts des Fachkräftemangels freue ich mich umso mehr, dass wir beispielsweise im Bereich ‚Erfolgschancen‘ eine so gute Bewertung erhalten haben”, ergänzt er. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine hochwertige Ausbildung zu garantieren und ihnen dann berufliche Perspektiven bieten zu können, werde sich der Kreis Borken stetig weiterentwickeln.Ziel der Studie ist es, die Erfolgsfaktoren für die Ausbildung und das duale Studium in Deutschland herauszuarbeiten. 17 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, beschäftigen über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 32 Prozent haben mehr als 500 Beschäftigte, bei 51 Prozent ist die Belegschaft kleiner. Es qualifizierten sich 154 Unternehmen mit dem Ergebnis von fünf Sternen, weitere 346 Unternehmen erhielten vier Sterne.Bildzeile:Freuen sich über das hervorragende Ergebnis der Kreisverwaltung Borken im Rahmen der Untersuchung der “Besten Ausbilder Deutschlands”: Landrat Dr. Kai Zwicker (vorne Mitte), Burkhard Venhues, Fachdienstleiter Personal, Organisation und IT (hinten rechts), Gisela Röder, Ausbildungsleiterin (hinten dritte v. re.), Katharina Geuking, Vorsitzende Jugend- und Auszubildendenvertretung (vorne zweite v. re.), sowie Auszubildende des Kreises Borken […]

Brexit allgegenwärtig: „Friends of Bocholt” besuchten Deutsch-Britische Gesellschaft

Bocholt (EUBOH). Er ist immer gegenwärtig: Der Brexit. Der beschlossene Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union war auch Thema beim Besuch von 21 Mitgliedern der „Friends of Bocholt“ aus der englischen Partnerstadt Rossendale. Vom 25. bis 28. Oktober 2018 waren sie bei den Mitgliedern der Deutsch-Britischen Gesellschaft Bocholt e.V. zu Gast. Anlass für den jetzigen Besuch war das 35-jährige Bestehen beider Vereine.Am Samstag, 27. Oktober 2018, trafen rund 90 Mitglieder und Freunde mit den englischen Gästen, um sich zum Thema Brexit auszutauschen. Das Europe-direct Informationszentrum Bocholt hatte dieses Thema für den jetzigen Besuch eingebracht.Fakten zum BrexitUnter der Fragestellung “Hat der Brexit etwas mit unserer deutsch-britischen Städtepartnerschaft zu tun?” gab der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Ausschusses für Städtepartnerschaften der Stadt Bocholt, Reiner Bones, einen kurzen Überblick über den derzeitigen Stand. Er betonte dabei ausdrücklich, dass es sich beim Brexit um eine “ureigenste Angelegenheit der Menschen in Großbritannien” handelt. Jedoch darf man unter Freunden, so Bones, das eine oder andere auch einmal offen ansprechen.Alles für die deutsch-britische Städtepartnerschaft”Viele haben dazu beigetragen”, sagte der stellvertretende Bürgermeister, “diesen langen Weg bis heute zu gehen.” Er dankte allen, die bis jetzt mit ihrem Engagement zu einer erfolgreichen deutsch-britischen Städtepartnerschaft beigetragen haben.Ein besonderes Beispiel für die deutsch-britischen Beziehungen ist die Zusammenarbeit der Deutsch-Britischen Gesellschaft Bocholt und der “Friends of Bocholt” seit 35 Jahren. Viele private Freundschaften sind daraus entstanden, Freud und Leid wurden geteilt, so der Vorsitzende der Deutsch-Britischen Gesellschaft, Karl Gerd Geßner. Er betonte, dass die beiden Gesellschaften ihren Mitgliedern nicht nur die Kontakte, sondern auch die Kultur, Sprache und Lebensart des jeweiligen anderen Landes vermitteln. “Wir setzen auf Partnerschaft und Freundschaft ohne Grenzen!”, war das Fazit beider Gesellschaften auch über den Breit hinaus.High Tea nach der DiskussionsrundeNach der Diskussionsrunde freuten sich die Besucherinnen und Besucher auf einen englischen High Tea in der Gaststätte “Zur Glocke”. Zahlreiche Mitglieder der Deutsch-Britischen Gesellschaft hatten gebacken, gebraten und geschmiert, um Köstlichkeiten aus beiden Ländern bei einer guten Tasse englischen Tee zu servieren.Ein Jubiläumskuchen, gebacken von Christel Schilderink, schnitten Geßner und die Vorsitzende der “Friends of Bocholt”, Ros MacDonald, an. Das Bocholter Salonorchester begleitete den High Tea mit englischen und deutschen Titeln, die von den Anwesenden begeistert mitgesungen wurden. Am Sonntag, 28. Oktober 2018, flogen die britischen Gäste in ihre Heimat zurück. […]

-Arbeitslosenquote auf historischem Tiefststand von zwei Prozent

Kreis Borken. Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist auch im Oktober weiter zurückgegangen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat Oktober 2018 insgesamt 4.251 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 53 Personen, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 298 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert auf dem historischen Tiefststand der Statistik von 2 Prozent.”Nach dem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen zum Ende des Sommers ist der Rückgang – ähnlich wie im vergangenen Jahr – nun etwas abgeflacht, liegt aber immer noch auf einem guten Niveau”, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung. “Unser lokaler Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust und aufnahmefähig.” Erneut konnten viele Flüchtlinge von der guten Wirtschaftslage profitieren und ihre Arbeitslosigkeit beenden.Auch insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf im Oktober weiter gesunken: Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten liegt derzeit bei 10.145 Personen (- 53). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Oktober 15.193 Personen (- 129) in 7.360 Bedarfsgemeinschaften (- 58) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Zum Vergleich: Im Oktober 2017 waren es noch 765 Bedarfsgemeinschaften mehr.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

Bühne Pepperoni zeigt das Holocaust-Drama „Die Unsichtbaren“

Am 9. November gedenkt Bocholt der Nazi-Pogrome in der Stadt. Um 18.30 Uhr findet dazu eine Feier auf dem Platz der ehemaligen Synagoge am Haus des Handwerks, Europaplatz, statt. Anschließend lädt die Bühne Pepperoni zur Vorführung des Filmes „Die Unsichtbaren“ ins Kinodrom ein. Einlass ist ab 19:45 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, im Vorverkauf 10 Euro.Der Film erzählt die wahre Geschichte vier junger Juden, die in Berlin untertauchten und so dem Holocaust entgingen. Am 18. Februar 1943 fasste Goebbels einen folgenschweren Beschluss: bis spätestens Ende März sollte Berlin gänzlich judenfrei sein. Auch die jüdischen Zwangsarbeiter, die in kriegswichtigen Munitionsfabriken schufteten, wurden verhaftet und deportiert. Doch anders als vorgesehen, war das jüdische Leben in Berlin nicht endgültig erloschen.Etwa 7000 Verfolgte tauchten unter und wurden zu unsichtbaren Bewohnern der Reichshauptstadt. 1500 von ihnen überlebten. Die vier Protagonisten des Films haben eins gemeinsam: ihre Jugend. Sie war es – so zumindest die These von Regisseur Räfle – die entscheidend zu ihrem Überleben beitrug und sie das Risiko unterzutauchen überhaupt erst eingehen ließ.Der Film „Die Unsichtbaren“ konzentriert sich auf die Retter, nicht auf die Mörder. Dadurch entsteht ein versöhnlicher Grundton, der den Berichten der Zeitzeugen am Ende des Films innewohnt – und über den man durchaus streiten kann. Der Mut der wenigen gehört ebenso wie die Verblendung der Masse zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. […]

Trickbetrüger stellen sich auf Opfer ein und ändern Taktik

Kreis Borken (ots) – Viele Male hatte eine 84-Jährige aus dem Kreis Borken Anrufe erhalten, in denen Fremde ihr mitteilten, sie habe bei einem Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen. Die Angerufene teilte jedes Mal mit, dass dies nicht sein könne, da sie an keinem Gewinnspiel teilgenommen habe und beendete das Telefonat. Die Masche “Gewinnspiel” läuft dann oft so ab, dass die Betrüger vor einer Überweisung der angeblichen Gewinnsumme zur Bearbeitung des Vorgangs eine “Gebühr” vom jeweiligen Opfer verlangen.Im vorliegenden Fall änderten die Täter jedoch ihre Taktik. Vor etwa zwei Wochen erhielt die gleiche Frau dann den Anruf einer angeblichen Anwältin, welche ihre Hilfe in dieser Angelegenheit anbot. Sie versprach, dass die Anrufe aufhören würden und stellte darüber hinaus auch eine Entschädigung in Höhe von 70.000 Euro in Aussicht. Zu Bearbeitung des Vorgangs verlangte die Anwältin vorab allerdings eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro, welche die 84-Jährige bezahlte.Kurze Zeit später erhielt sie einen weiteren Anruf. Dieses Mal von einem angeblichen Polizeibeamten des Landeskriminalamtes NRW. Dieser gab ihr gegenüber an, dass vor Auszahlung der Entschädigung eine weitere Kaution in Höhe von fast 20.000 Euro gezahlt werden müsse. Dieses Geld würden Polizeibeamte direkt an ihrer Wohnanschrift abholen. Zu dieser Zahlung kam es nicht. Die Polizei warnt weiterhin: Die Betrüger, die zumeist aus dem Ausland anrufen, sind auch im Kreis Borken weiterhin aktiv. Vor allen Dingen die Masche “Falscher Polizeibeamter” wird nach wie vor häufig genutzt. Klären Sie ihre Verwandten, welche möglicherweise ins Visier der Betrüger kommen könnten, auf. Zahlreiche Informationen zu den verschiedenen Betrugsvarianten finden sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/ […]

Feinster BOHJazz in der Skylounge

Bocholt (PID). Am Donnerstag, 8. November 2018, findet um 20:30 Uhr die Jazzreihe „BOHJazz“ zum ersten Mal in der Skylounge im TextilWerk, Industriestraße 5, über den Dächern Bocholts statt. Das Trio des Jazzgitarristen Christian Hassenstein bietet mit dem Posaunisten Ludwig Nuss eine einzigartige Live-Performance. Der Eintritt ist frei.Das Publikum kann sich auf erstklassigen Jazz in einer besonderen Atmosphäre mit Blick über Bocholt freuen. Das Trio besteht an diesem Abend aus Christian Hassenstein an der Gitarre, Volker Heinze am Bass und Nils Tegen am Schlagzeug. Neben Jazz-Standards spielt das Trio gemeinsam mit dem Gastsolisten Ludwig Nuss auch eigene Stücke.Top-Posaunist bei der 14. Auflage zu GastDer Posaunist Ludwig Nuss bereichert das Christian-Hassenstein-Trio mit feinsten Posaunenklängen. Er stand bereits mit unzähligen nationalen und internationalen Jazzgrößen auf der Bühne. Seit 1996 ist er Mitglied der WDR-Bigband. Nuss unterrichtet neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker Nachwuchstalente und war zwischen 2007 und 2012 als Professor für Jazzposaune am Jazz-Institut Berlin tätig.Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Stadtsparkasse Bocholt statt. […]

Sturz vom Parkdeck: Junge macht erste Angaben

Bocholt (ots) Im Fall des Jungen, der gestern vom Parkdeck der Shopping-Arkaden gestürzt ist (wir berichteten), hat die Polizei neue Erkenntnisse. Der Junge war demnach nicht 12, sondern 13 Jahr alt und kommt aus Winterswijk/NL. Er war wohl allein mit dem Fahrrad nach Bocholt gefahren. Der Junge stürzte gegen 13.50 Uhr ca. 20 m von der Ausfahrt des Parkhauses entfernt in ein Kiesbeet. Glücklicherweise wurde er nicht lebensgefährlich verletzt und konnte auch schon erste Angaben machen. Zeugen hatten die letzten Meter des Sturzes beobachtet. Augenzeugen für das gesamte Geschehen sind bislang nicht bekannt. Die vorliegende Videoaufzeichnung hat keine Klärung der Sturzursache gebracht.Die ersten Ermittlungsergebnisse (darunter auch die ersten Angaben des Jungen) geben keine Hinweise auf eine direkte Beteiligung anderer Personen Die Ermittlungen dauern an. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo in Bocholt (02871-2990) zu melden. […]

Drei Autos aufgebrochen: Polizei nimmt verdächtigen Polen fest

Bocholt-Biemenhorst (ots) – In der Zeit von Sonntag, 11.30 Uhr, bis Montag, 07.25 Uhr, wurde auf der Straße “Am Gehöft” ein Pkw auf noch nicht bekannte Art und Weise (keine Aufbruchspuren) geöffnet und der fest eingebaute Bordcomputer demontiert und entwendet.Zwischen Sonntag, 16.00 Uhr, und Montag, 07.30 Uhr, wurde auch auf der Schulstraße ein Pkw geöffnet (ebenfalls keine Aufbruchspuren). Das Navigationssystem wurde ausgebaut und entwendet. Ebenso entwendeten der oder die Täter eine Lederjacke.Beide Fälle wurden durch die Geschädigten am Montagmorgen angezeigt.Noch in der Nacht zum Montag hatten Polizeibeamte gegen 03.45 Uhr auf der Schulstraße einen Verdächtigen entdeckt, der sich offenbar vor den Polizeibeamten in einer Garagenzufahrt verstecken wollte.Die Beamten überprüften den 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der derzeit im Kreis Kleve aufhältig ist. Der als Kfz-Aufbrecher bekannte Mann hatte Werkzeuge dabei, mit denen die elektronischen Schließsysteme von Kraftfahrzeugen überwunden werden können.Polizeibeamte entdeckten kurz darauf auf der Sonnenscheinstraße einen geöffneten Citroen Jumper. Nach Angaben der Halterin war der Transporter verschlossen abgestellt worden. Nun fehlten mehrere Werkzeuge.Der Verdächtige war in seiner Vernehmung nicht geständig und weder bei ihm noch in seiner Unterkunft wurde Diebesbeute gefunden. Der Verdächtige wurde nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. […]

Stefan Geukes meint: Fachkräftesicherung ist kein Hexenwerk

Die Themen Fachkräftemangel und Mobilitätslösungen standen im Mittelpunkt bei einem Treffen der Düssdorfer Runde, einem landesweit tätigen Beraternetzwerk für kleine und mittelständische Unternehmen, beim MÜ12-Verlag in Bocholt. Eingeladen hatte der Unternehmensberater und Trainer Stefan Geukes. In lockerer Atmosphäre wurden Erfahrungen ausgetauscht und Diskussionen geführt.„Fachkräftesicherung ist kein Hexenwerk“, lautete die Überschrift eines Vortrages von Stefan Geukes. Das Problem betreffe vor allem kleine und mittlere Handwerksbetriebe sowie Dienstleister, meinte er. Fehlendes Personal bremse das Wachstum und koste Milliarden, weil Aufträge nicht mehr ausgeführt werden könnten. 60 Prozent der deutschen Unternehmen bewerteten den Fachkräftemangel in einer Umfrage denn auch als größtes Geschäftsrisiko, zitierte der Bocholter das Magazin Spiegel online. Um die richtigen Mitarbeiter zu finden und auch zu halten, seien einfache Maßnahmen sinnvoll – Einbindung der Mitarbeitenden, Motivation der Belegschaft, gutes Arbeitsklima, zeitgemäße Führung, gute Außendarstellung, richtiges Auswahlverfahren, so Stefan Geukes. Sein Tipp: Förderprogramme wie unternehmenWert:Mensch und Potenzialberatung gewähren bei professioneller Beratung einen Zuschuss von bis zu 80 % der Beratungskosten.In Sachen „Mobilitätslösung“ stellte die Firma Sixt neue Lösungen vor. Schon heute nutzten viele Unternehmer günstige Finanzierungen oder Leasing, um Betriebskosten gering zu halten, hieß es. Doch damit sei es nicht getan: Reparaturen, Unfallinstandsetzung, Versicherung, Steuern, Reifenwechsel sowie GEZ belaste zusätzlich und verursachten Aufwand. Sixt bietet KMU`s eine Fuhrparklösung an. Diese beinhaltet Langzeitleasing, Kurzzeitmiete, Fahrzeugwechsel, Rückgaben, Fahrservice, Übernahme aller Verwaltungsaufgaben und Kosten mit einer monatlichen Abrechnung. Galt das Angebot bislang nur für große Unternehmen ab 500 Fahrzeuge, so hat es Sixt jetzt auf Unternehmen mit 10 und mehr Fahrzeugen ausgeweitet. […]

Erfolgreicher Sessionsauftakt für die Ü15-Garde des TSV Bocholt

Am vergangenen Sonntag startete die Ü15-Garde der Tanzsportgarde des TSV Bocholt bei den Baunataler Tanztagen in die neue Session – und das mit einer sehr guten Leistung.In der Disziplin Marschtanz verfehlte man nur knapp einen Treppchenplatz und sicherte sich mit 425 Punkten Platz 4 in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld.Die 2. Disziplin, in der die Tänzerinnen des TSV Bocholt an den Start gingen, war der “Schautanz”. Präsentiert wurde der Tanz unter dem Motto: “Ja oder Nein? Das Gewissen entscheidet”. Die Ü15-Garde ertanzte sich mit einer tollen Darbietung 435 Punkte und Platz 5.Cheftrainerin Jutta Gerritsen: “Der Auftakt in die Session ist geglückt. Wir wissen jetzt, wohin die Reise gehen kann. Im Schautanz liegen wir nur einen Punkt hinter dem amtierenden Westfalenmeister. Wir schauen sehr optimistisch auf diese Session.”Die Teilnahme am Turnier in Baunatal sei wichtig gewesen, so das Trainerteam. Hier findet im kommenden Jahr (23./24.03.2019) das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft statt. So konnten die Tänzerinnen bereits die Halle, die Bühne und das Umfeld kennenlernen.Eine Woche später (30./31.03.2019) finden die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig statt.Alle sind sich einig: Baunatal war ein guter Auftakt und macht Lust auf mehr. […]

Pflegekräfte aus Rumänien lernen die Regio kennen

Sieben neue Pflegekräfte aus Rumänien lernen bei einer Rundreise den Kreis kennen. Unter Leitung von Gerhard Ludwig wurden den neuen im Kreis tätigen Pflegefachkräften wichtige und schöne Stationen insbesondere im Südkreis näher gebracht. Die Tour startete beim Kreishaus in Borken und führte über die Freizeitanlagen am Pröbstingsee zur Innenstadt nach Rhede und von dort weiter nach Bocholt, abschließend fuhr die Gruppe zum Wasserschloss Gemen und von dort zum verkaufsoffenen Sonntag nach Borken.Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege startete in den vergangenen Wochen das Projekt CareTrain im Kreis Borken. Partner im Kreis sind der DRK-Kreisverband und die Azurit-Gruppe in Bocholt. Die neuen Fachkräfte aus Rumänien sind eingesetzt in den Azurit-Pflegeheimen in Bocholt und Rhede sowie in den Wohngruppen und ambulanten Pflegediensten des Deutschen Roten Kreuzes in Gronau und Bocholt.Das Besondere und Neue des Projektes ist die Zusammenarbeit mit sechs ausgewählten Pflegefachschulen in Rumänien. Diese Fachschulen bilden weit über den Bedarf in Rumänien Fachkräfte aus. In Rumänien werden jährlich ca. 15.000 Pflegekräfte über den Bedarf ausgebildet, ca. 100.000 Pflegekräfte sind daher schon heute unterbeschäftigt oder ihre Kompetenz bleibt weitgehend ungenutzt. Die Pflegekräfte kommen mit einer soliden Ausbildung nach Deutschland und haben zudem Grundkenntnisse in der deutschen Sprache.Die Pflegekräfte leben auch zum schnelleren und besseren Erlernen der Sprache in Gastfamilien, es werden aktuell und in Zukunft noch weitere Gastfamilien im Kreis Borken gesucht. Gerne würden wir auch mit weiteren Trägern im Kreis Borken in Gespräch kommen und einen Beitrag zur Lösung des Fachkräfteproblems in der Pflege im Kreis Borken leisten, so der Projektleiter Hans-Gerd Spelleken (Kontakte sind möglich unter 06023-503288 oder 0172-6601858). […]

12-Jähriger stürzt vom Parkdeck in die Tiefe und verletzt sich schwer

Ein 12-jähriger Junge aus den Niederlanden ist heute gegen 14 Uhr vom Parkdeck der Shopping-Arkaden zwölf Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich schwer verletzt. Zeugen hatten den Jungen zuvor auf einem schmalen Podest auf dem obersten Parkdeck stehen sehen. Jetzt ermittelt die Kripo, wie es zu dem Unfall kommen konnte.Zeugen hatten offenbar den Aufprall des Jungen gehört und den Notruf gewählt. Einige versorgten den schwer Verletzten, bis die Rettungskräfte eintrafen und ihn ins St.-Agnes-Hospital brachten. Die näheren Umstände des Unfalls sind noch nicht klar. Daher hält sich die Polizei mit weiteren Informationen zurück. […]