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Ministerentscheidung: Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) kommt nach Coesfeld

Kreis Borken. Nein, er sei kein schlechter Verlierer, erklärt Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker nach der heutigen Entscheidung des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp, die neue Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) für den Regierungsbezirk Münster in Coesfeld ansiedeln zu wollen. Im Gegenteil, ausdrücklich gratuliere er dem Mitbewerber um den ZAB-Standort. Was er aber deutlich kritisieren müsse, sei das Auswahlverfahren des Landes – Dr. Zwicker: “Kriterien für seine Entscheidung hat der Minister überhaupt nicht vorgegeben!” Die einzige Maßgabe sei gewesen, die Standortbewerbung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Und da habe der Kreis Borken binnen kürzester Zeit in enger Abstimmung mit den politisch Verantwortlichen des Kreistages und der Stadt Gronau offen und transparent für alle ein exzellentes Angebot unterbreitet: Das Gründerzentrum in Gronau könne innerhalb weniger Wochen bezogen werden, die verkehrsmäßige Anbindung über die Autobahn A 31, die Bundesstraße B 54 und die Eisenbahn sei außerordentlich günstig und die Ausländerbehörde des Kreises leiste effektive, weithin anerkannte Arbeit und wirke – gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen – auch in der Flüchtlingshilfe mit.Warum diese aus seiner Sicht maßgeblichen Faktoren nun nicht “gezogen” hätten, ist für Borkens Landrat nicht nachvollziehbar. Das nach der Bewerbung beim Land in Gang gesetzte Auswahlverfahren bleibe völlig undurchsichtig. Zunächst habe es geheißen, die Standortentscheidung, die sich der Minister persönlich vorbehalten habe, erfolge innerhalb weniger Tage. Dann wiederum sei zunächst eine Bereisung der Bewerberstandorte angedacht gewesen, die aber doch nicht stattfand. “Richtig wäre es gewesen, wenn der Minister von Anfang an klar und deutlich gesagt hätte, worauf es ihm ankommt”, konstatiert Dr. Kai Zwicker. Dann hätten sich alle interessierten Bewerber darauf fokussieren können und sich die viele zusätzliche und – wie sich jetzt herausstelle – unnötige Arbeit ersparen können. Ausdrücklich bedankt sich der Landrat bei Gronaus Bürgermeisterin Sonja Jürgens, den Kreistagsabgeordneten und den Mitgliedern des Rates der Stadt Gronau für die Unterstützung bei der Bewerbung. […]

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Ersatzteile von Ebay, undichtes Dach, drohender Totalausfall – wie marode ist das Rathaus wirklich?

Von BERTHOLD BLESENKEMPERDaniel Zöhler war sichtlich genervt. „Zur Sanierung das Rathauses gibt es keine Alternative“, meinte der Stadtbaurat im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss. Und damit Basta! Stadtpartei und die Soziale Liste sahen das anders. Sie wollen die Bürger entscheiden lassen, ob die Kommune für die Renovierungspläne 37 (wahrscheinlich aber eher 50) Millionen Euro in die Hand nehmen soll. „So etwas ist Populismus“, konterte Zöhler. Denn im Prinzip gebe es nichts zu entscheiden. Selbst ein Beschluss gegen eine Sanierung würde an den Tatsachen nichts ändern, dass die Stadt das Denkmal weiter für bis zu 750.000 Euro jährlich unterhalten müsse, so der Dezernent. Jeder weitere Monat mache die Sache noch teurer, erklärte Zöhler zudem mit Blick auf Preissteigerungen und zunehmende Mängel.Das Rathaus sei kein Verwaltungszentrum, sondern eher ein kleines Kraftwerk, nur werde die dort erzeugte Energie nicht genutzt, sondern zu den Fenstern hinausgeschleudert, so der Stadtbaurat. Zudem sei das Dach undicht. „Das muss für 600.000 Euro repariert werden – und zwar schnell“, meinte er weiter. Ähnlich sehe es bei der Haustechnik aus. Die hänge an einem einzigen, überalterten Computer, für den es keine Ersatzteile mehr gäbe. Für einige Anlagen ersteigerten die Techniker inzwischen sogar Teile bei Ebay, weil diese auf dem normalen Wegen nicht mehr zu bekommen seien, hat er wenige Tage zuvor im Ausschuss für Gebäudewirtschaft erklärt. „Das alles kann uns jeden Moment um die Ohren fliegen. Und dann ist das Rathaus erst einmal für zwei Wochen dicht“, so Zöhler jetzt.Vorschläge aus der Politik, den alten Bau zu verkaufen oder anderweitig zu nutzen, verwies der Stadtbaurat ins Land der Fantasie. „Wer kauft denn sowas?“, fragte er. Auch den Vorschlag, das Rathaus in eine große Galerie umzuwandeln, begegnete er mit Skepsis. „Ich möchte mal sehen, welche Weltmetropole sich so etwas leisten kann“, meinte der Dezernent. Für ihn macht es wegen der Zwangslage der Stadt keinen Sinn, die Bürger im Rahmen eines Art Volksentscheides über die Zukunft des maroden Gebäudes abstimmen zu lassen. „Selbst wenn sich die Bürger gegen eine Sanierung entscheiden würden, müssten wir den Unterhalt des Rathauses trotzdem weiter bezahlen. Welchen Sinn macht dann so eine Bürgerbeteiligung?“ fragte er. Stattdessen empfahl er der Politik, jetzt schnell den Grundsatzbeschluss pro Sanierung zu fassen und die Bürger erst danach an den Planungen zu beteiligen.Das sieht Stadtpartei-Fraktionschef Dieter Hübers ganz anders. Eine Bürgerbeteiligung mache nur wirklich Sinn, wenn sie vor einem Grundsatzbeschluss zur Rathaussanierung stattfinde. „Für uns ist eine Rathaussanierung nicht zwingend als einzige Möglichkeit gegeben“, schreibt er in einer offiziellen Anfrage. Zudem wirft er der Verwaltung vor, die Politik unter einem enormen Termindruck und damit Zugzwang zu setzen.Kommenden Montag wird erneut diskutiert. Dann trifft sich der Ausschuss für Gebäudewirtschaft um 16 Uhr in der Mensa am Benölkenplatz. Und die Stadtpartei hat schon jetzt einen umfassenden Fragenkatalog vorbereitet. […]

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Baustart am Neutorplatz – nächste Woche geht es weiter

„Ein zeitgemäßer und zentraler Standort im Herzen Bocholts“ – dieses Ziel war von Beginn an für die Stadtsparkasse Bocholt eindeutig formuliert. Insgesamt fast 10.000 Quadratmeter umfasst das Grundstück in unmittelbarer Nähe zu den Bocholter Arkaden sowie dem Einkaufscenter am Neutorplatz. Dabei wird die Stadtsparkasse Bocholt den Teil des Grundstücks im Eigentum behalten, der für die Errichtung ihrer neuen Hauptstelle und des großen Einzelhandelsgebäudes erforderlich ist. Langfristiger Mieter dieses Geschäftsgebäudes wird das Düsseldorfer Unternehmen Peek & Cloppenburg, welches bereits seit 1977 in Bocholt vertreten ist.Mit einer deutlichen Vergrößerung der Verkaufsfläche ist dieses ein klares Statement von Peek & Cloppenburg zum Standort Bocholt. Der weiter östlich gelegene Grundstückteil ist für die Bebauung mit zwei Wohngebäuden durch einen Investor vorgesehen. Der Abriss des bisherigen Karstadt-/Hertiegebäudes wurde im Sommer letzten Jahres beendet und das gesamte Gelände ist für den Baustart vorbereitet. Das Grundstück muss dabei vor Baubeginn einer Kampfmittelprüfung unterzogen werden. Hierzu erfolgten bereits im Herbst erste Probebohrungen. Die endgültige Überprüfung erfolgt mit dem Start der Ausschachtungsarbeiten. Diese starten in der kommenden Woche ) mit der Einrichtung der Baustelle. Als Unternehmen für den Bau der Tiefgarage und auch den Rohbau der Hauptstelle der Stadtsparkasse Bocholt und des Geschäftsgebäudes wurde das renommierte Unternehmen Oevermann aus Münster ausgewählt.Aus städtebaulicher Sicht hat das Neubauvorhaben am Neutorplatz einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der südlichen Innenstadt. Durch den langen Leerstand des ehemaligen Hertie-Gebäudes kann die neue Nutzung des Grundstückes diesem traditionsreichen Standort der Innenstadt an der Schnittstelle der Fußgängerzone und der Bocholter Aa wieder neue Impulse geben. Die Fertigstellung der neuen Hauptstelle und des Geschäftsgebäudes ist für das Frühjahr 2020 geplant.Quelle: Stadtsparkasse Bocholt […]

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Bus-Umleitungen wegen Straßensperrungen „Am Kreuzberg“ und „Auf dem Dannenkamp“

Bocholt. Ab Montag, 05.03. 08.00 Uhr müssen für die Linien C3 (Hochfeld) und C4 (Biemenhorst) Umleitungen aufgrund von Straßensperrungen eingerichtet werden. Diese sind mit kleinen Einschränkungen bei der Haltestel-lenbedienung verbunden.Umleitung C3:Die Linie C3 (Hochfeld) fährt vom 05.03.2018, 8.00 Uhr für mehrere Wochen nicht über die Straße „Am Kreuz-berg“. Daher entfällt die reguläre Bedienung der Haltestelle „Am Kreuzberg“ in Fahrtrichtung stadtauswärts. Statt-dessen wird für die Dauer der Umleitung die ca. 30m entfernt liegende Haltestelle auf der Münsterstraße, die nor-malerweise nur von der Regionalbus-Linie R51 bedient wird, genutzt. Stadteinwärts wird die Haltestelle regulär bedient. Trotz der Umleitung gelten die normalen Abfahrts- und Ankunftszeiten.Umleitung C4:Die Linie C4 (Biemenhorst) fährt vom 05.03.2018, 08.00 Uhr bis ca. zum 16.03.2018, 17.00 Uhr im Bereich der Straße „Auf dem Dannenkamp“ eine Umleitung. Daher entfällt die reguläre Bedienung der Haltestelle „Dannen-kamp“. Stattdessen wird für die Dauer der Umleitung in ca. 30m Entfernung südlich von der regulären Haltestelle eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Trotz der Umleitung gelten die normalen Abfahrts- und Ankunftszeiten.Wir bitten, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Für Fragen oder weitergehende Infos stehen bei Bedarf die Mitarbeiter im StadtBusCenter am Bustreff (Europaplatz 20) montags bis freitags zwischen 09-18 Uhr und sams-tags zwischen 09 und 14 Uhr oder unter Tel. 02871-219190 zu den o.g. Uhrzeiten zur Verfügung. […]

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Der Wert einer starken Marke Münsterland

Bocholt. Etwa 70 Vertreter der Bocholter Wirtschaft besuchten am Mittwochmorgen das Unternehmerfrühstück im Hotel Residenz, um sich über den aktuellen Status Quo zum Markenbildungsprozess des Münsterlandes zu informieren.Was ist der Markenkern des Münsterlandes? Was ist bei uns anders, als bei allen anderen Regionen? Was ist die Spezifik des Münsterlandes? Zu diesem Thema referierte der ehemalige Bürgermeister der Stadt Bocholt und Vorstand des Münsterlandes e.V. Klaus Ehling.Im Rahmen eines Strategieprozesses hat das Münsterland seine Positionierung im Wettbewerb der Regionen festgelegt. Jetzt geht es darum konsequent auf diese Positionierung hinzuarbeiten. „Eine Marke zu bilden, das geht nicht alleine. Kammern, Unternehmen, Verbände, Kommunen usw. sind in diesen Prozess mit eingebunden“, sagte Herr Ehling.Als vorläufiges Ergebnis des Markenbildungsprozesses kann festgehalten werden, dass das Münsterland eine Mischung aus Land und Urbanität ist. „Wenn man das gesamte Münsterland in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es souverän“, mit diesem Wort soll das Münsterland künftig assoziiert werden, so das Ziel des Vorstands des Münsterland e.V.Im Sommer diesen Jahres wird der Münsterland e.V. das gesamte Konzept zur Markenbildung und –positionierung des Münsterlandes vorstellen.Im Anschluss an den Hauptvortrag von Klaus Ehling stellte Herr Eder von der Jungen Uni Bocholt in einem fünf minütigen Impulsvortrag diese vor. Die Junge Uni richtet sich an Bocholter Kinder und Jugendliche im Alter von 8-18 Jahren. „Jedes Kind hat eine Persönlichkeit und die Junge Uni ist dafür geeignet, dass jedes Kind diese auch entfalten kann“, schilderte der Redner. Er warb dafür, dass die Bocholter Unternehmer mit ihrer Expertise das Konzept unterstützen, da die Kinder von heute die Fachkräfte von morgen sind, die in der Region gebraucht werden. Um den Bogen zum ersten Vortrag zu spannen, folgerte Herr Eder, dass auch die Junge Uni – genau wie das Münsterland – eine Marke sei, die wichtig zu definieren ist.Weitere Infos und die Ansprechpartner finden Sie hier: www.bocholt.de/wirtschaftDas regelmäßig stattfindende Business Break wurde auch dieses Mal wieder durch den Unternehmerverband und die Wirtschaftsförderung Bocholt ausgerichtet.Das nächste Business Break findet am 23. Mai 2018 statt. […]

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Kreis Borken im Glasfaserausbau landesweit ganz vorne mit dabei

Kreis Borken. Der Kreis Borken ist im Glasfaserausbau landesweit ganz vorne mit dabei. Während laut Breitband NRW perspektivisch 13% der Haushalte in Nordrhein-Westfalen über einen Glasfaseranschluss verfügen werden, sind es im Kreis Borken jetzt schon 32%, also mehr als doppelt so viel. Dieses positive Ergebnis stellte Mareike Zechel von Breitband NRW jetzt auf dem kreisweiten Informations- und Erfahrungsaustauschtreffen der kommunalen Breitbandverantwortlichen vor, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) ins Kreishaus geladen hatte.Neben dem Bericht zum Glasfaserausbau privater Haushalte, stand insbesondere die Anbindung der Anwohner in den Außenbereichen des Kreises Borken auf der Agenda. So verfolgen die Kommunen des Kreises hierbei unterschiedliche Strategien, z.B. den Ausbau ländlicher Gebiete mit Hilfe von Fördermitteln. “Da die Fragestellungen zu den Förderverfahren in den einzelnen Kommunen ähnlich sind, können diese von einem direkten Austausch profitieren”, so Katharina Reinert, Leiterin für den Bereich Breitbandausbau in der WFG. Die Berichte aus den einzelnen Kommunen wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt. Einige Fragen waren schon im Vorfeld eingebracht worden und konnten auf der Veranstaltung beantwortet werden. Neben dem Ausbau durch Fördermittel zeigt sich auch der eigenwirtschaftliche Ausbau der Außenbereiche mit einem Anbieter vor Ort als mögliche Alternative. Auch die Berichte aus den Kommunen zu dieser Alternative stießen auf reges Interesse und führten zu angeregten Diskussionen.”Es ist wichtig, dass wir uns auch über unterschiedlichen Wege miteinander austauschen”, zeigt sich Dr. Sabine Rinck, Breitbandkoordinatorin des Kreises Borken, überzeugt. Neben dem Austausch über den Ausbau der Außenbereiche wurden auch die Möglichkeiten diskutiert, letzte unterversorgte Teilbereiche von Gewerbegebieten an das Glasfasernetz anzuschließen. Weiterhin wurde über die Nutzung von offenem WLAN informiert und die Möglichkeiten, diese weiter auszubauen. Auch die Anbindung der Schulen wurde thematisiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werteten das Treffen, das im Herbst wiederholt werden soll, als Gewinn. “Wenn die Projekte weiter vorangetrieben werden und der weitere Ausbau begonnen hat, werden die Kommunen von einem weiteren aktiven Gesprächs- und Erfahrungsaustausch profitieren”, ist sich Katharina Reinert sicher. Und geht es in diesem Jahr an die Umsetzung der Projekte, sind auch die Praktiker in den Bauämtern gefragt. Die WFG wird daher ein ähnliches Veranstaltungsangebot für die Mitarbeiter der Bauämter vorbereiten, um auch hier eine Vernetzung zu ermöglichen. […]

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Der „Herr der Kreuze“ geht in Ruhestand

Bocholt (PID). Heinz-Josef Nienhaus, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Statistik und Wahlen, geht in den Ruhestand. Er arbeitete fast 47 Jahre für die Stadtverwaltung Bocholt. In seiner Amtszeit war er unter anderem für die Durchführung von über 40 Wahlen zuständig.”Den “Herr der Ringe” gibt’s im Kino, der “Herr der Kreuze” saß bei uns im Rathaus”, scherzte Bürgermeister Peter Nebelo bei der Verabschiedung des künftigen Pensionärs.Nach seiner Ausbildung und einem Zwischenstopp im Personalbereich kam Nienhaus 1980 ins Amt für Stadtentwicklung, Statistik und Wahlen – und blieb dort bis zum Karriereende. Im Jahres 2011 übernahm er als langjähriger Stellvertreter die Leitung des Fachbereichs von Klaus Kaiser.Die Elektrifizierung des Regionalzuges “Bocholter”, der Breitbandausbau für schnelles Internet, etliche Stellungnahmen zu Bundes- und Landesplänen wie dem Ausbau der B67n, das Thema “Fracking”, die hausärztliche Versorgung (Ärztenetzwerk BOHRIS) – all das und mehr ging über Nienhaus´ Schreibtisch. Auch an der Wiedereinführung des Altkennzeichens “BOH” war er federführend beteiligt.”Bei Heinz-Josef Nienhaus waren die Themen in besten Händen, auf ihn konnte man sich blind verlassen Die Dinge hatten Hand und Fuß und waren beschlussreif aufbereitet”, lobte Bürgermeister Nebelo und schenkte dem 63-Jährigen Modelleisenbahner zum Abschied “Städtebau-Fördermittel zum Aufbau einer Mini-Stadt im Keller”. […]

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„Strategien im Handwerk“ gibt Impulse für mehr Digitalisierung

Bocholt. Etwa 100 Unternehmer aus der Handwerksbranche folgten der Einladung von Wirtschaftsförderung Bocholt, Kreishandwerkerschaft Borken und der Volksbank Bocholt eG in die Hauptstelle der Volksbank Bocholt eG, um der Veranstaltung zum Themenfeld „Zukunft des Handwerks“ zu lauschen.Der Referent des gestrigen Abends war Dipl. Designer Christoph Krause, Kompetenzzentrum Digitales Handwerk West, aus Koblenz. Als Designer, Innovation Coach und Digital-Stratege denkt, arbeitet und spricht Christoph Krause zu Themen der digitalen Transformation. In Bocholt referierte er zum Thema „Service 4.0 – Chancen der Digitalisierung richtig nutzen“.„Ich finde es gut, dass das echte Handwerk heute Abend in Bocholter vertreten ist und ich nehme Sie mit auf eine schnelle Führung durch die Digitalisierung des Handwerks“, sagte der Referent gleich zu Beginn.Auf dynamische Art zog der Referent sein straffes Programm in seinem etwa 60 minütigen Vortrag durch. Er plädiert dafür, dass für das Handwerk viel mehr Werbung gemacht werden muss, da es „cool, digital, aber auch so familiär sei“.Es gibt verschiedene Schritte, die das Handwerk beachten muss, wenn es digital sein möchte. Einen 3D-Drucker zu besitzen, reicht nicht aus, um wirklich digital zu arbeiten. Man braucht Ideen, wie man seine Prozessstrukturen digital umbauen kann. Dabei sei es grundsätzlich wichtig, neue Wege zu gehen, denn wenn Sie nicht selber losgehen, dann tut es wer anders.„Machen ist wie wollen, nur krasser“, diese Weisheit gab Herr Krause den Bocholter Handwerkern für den Abend noch mit auf den Weg.Anschließend nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem angeregten Austausch bei Fingerfood und kühlen Getränken und ließen den Abend in der Volksbank Bocholt ausklingen.Unter dem Motto „Strategien im Handwerk“ führt die Wirtschaftsförderung Bocholt gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Borken, Hauptgeschäftsstelle Bocholt, und der Volksbank einmal jährlich eine Impulsveranstaltung explizit für die Handwerksbranche durch. […]

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Minister Pinkwart bläst vor der regionalen Wirtschaft zur Aufholjagd

„Es kann doch nicht wahr sein, dass der Westen ausgeblendet wird, wenn es um digitale Zukunftschancen geht“, mit eindringlichen Worten rief NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart auf dem 2. Parlamentarischen Abend des Unternehmerverbandes dazu auf, sich nicht mit den hinteren Plätzen Nordrhein-Westfalens in Ländervergleichen zufriedenzugeben.Dabei setzt der Minister auf die Wachstumschancen durch die Digitalisierung. Die derzeit gute Gesamtlage müsse das Land nutzen, um vor allem mehr Gründungdynamik zu entfesseln. „Wir brauchen eine Aufholjagd“, so der Minister.Der Parlamentarische Abend, auf dem der Minister nun sprach, soll eine Plattform sein, damit regionalen Politik und regionale Wirtschaft miteinander ins Gespräch kommen. Politiker und Unternehmer aus Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, dem Kreis Wesel, dem Kreis Borken und dem Kreis Kleve folgt dann auch der Einladung ins Duisburger HAUS DER UNTERNEHMER.„Wir müssen mit den Pfunden unserer einmaligen Hochschullandschaft endlich wuchern“, so Pinkwart. Deswegen habe er zu Beginn seiner Amtszeit im vergangenen Jahr den Vorschlag zum Aufbau eines rheinischen „Silicon Valley“ gemacht. Gleichzeitig habe er das als Ansporn für alle Landesteile verstanden, sich der Kräfte der Regionen endlich bewusst zu werden.Voraussetzung für künftigen wirtschaftlichen Erfolg seien innovative Produkte. Dafür sei es wiederum zwingend, Wirtschaft, Wissenschaft und Startups besser als bisher miteinander zu vernetzen. „Mit den Ruhr Hubs gibt es nun die Plattformen für den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Gründern und Mittelständlern. Diesen Weg müssen wir weitergehen.Es gibt bei der Vernetzung noch viel Luft nach oben“, meint Pinkwart.Bereits in seiner Begrüßung des Ministers machte der Sprecher der regionalen Wirtschaft des Unternehmerverbandes, Heinz Lison, die Erwartungen der Unternehmen an die Wirtschaftspolitik deutlich. Der von Pinkwart angestrebte Bürokratieabbau müsse fortgeführt werden. Unternehmer bräuchten den Rückenwind der Politik, um am Standort Nordrhein-Westfalen zu investieren.In NRW sei die Landesregierung auf einem guten Weg. Mit Blick auf die Gründung einer neuen Bundesregierung hatte Lison aber auch kritische Anmerkungen in Richtung des FDP-Politikers im Gepäck: „Warum hat sich die FDP in Berlin nicht in die Verantwortung nehmen lassen?“, fragte Lison. Pinkwart entgegnete, dass es der FDP primär um Glaubwürdigkeit gegangen sei. In einem Jamaika-Bündnis hätten sich die Liberalen programmatisch nicht wiedergefunden.Doch nicht nur die große Bundes- und Landespolitik wurde auf dem Parlamentarischen Abend vor den rund 80 Gästen diskutiert. So nutzten die Wirtschaftsvertreter die Gelegenheit, ihr Standortengagement in Duisburg näher vorzustellen. Dort hatte sich nämlich jüngst der neue Unternehmerverband Wirtschaft für Duisburg gegründet. Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es, auch im Sinne des NRW-Wirtschaftsministers, für den Wirtschaftsstandort Duisburg die Chancen der Digitalisierung zu entdecken. Der Vorsitzende des Verbandes, Alexander Kranki: „Wir wollen als Duisburger Unternehmer, den Wirtschaftsstandort Duisburg nach vorne bringen. Dafür sind die Rahmenbedingen derzeit so gut wie lange nicht“, so Kranki. […]

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slider-Arbeitslosenquote im Februar bei 2,2 Prozent

Kreis Borken. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für Februar 2018 insgesamt 4.546 SGB II-Arbeitslosen aus. Damit ist die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigte, die als arbeitslos registriert sind, im vergangenen Monat leicht gesunken: Im Vergleich zum Januar 2018 sind es 66 Personen, gegenüber dem Februar 2017 sogar 197 weniger. Landrat Dr. Kai Zwicker vermutet, dass vor allem in jüngster Zeit gestartete Förderkurse viele Personen in Maßnahmen binden, so dass sie dem Arbeitsmerkt derzeit nicht zur Verfügung stehen. Die Zahl der Menschen mit Fluchthintergrund, die im Rechtskreis SGB II als arbeitslos gezählt werden, sei im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant geblieben (+ 2), betont der Landrat. Die SGB II-Arbeitslosenquote habe sich gegenüber dem Vormonat nicht verändert – sie liegt laut Dr. Zwicker weiterhin auf dem niedrigen Stand von 2,2 Prozent.Der Hilfebedarf insgesamt ist im Februar 2018 nahezu konstant geblieben. So sind lediglich sechs Bedarfsgemeinschaften mehr auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen als noch im Vormonat. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften aus Drittstaaten (+ 17) sowie aus der EU (+ 6) ist im Februar leicht angestiegen. Dieser Zuwachs wird aber weitgehend dadurch kompensiert, dass sich die Zahl der “deutschen” Bedarfsgemeinschaften um 17 verringert hat.In Summe haben im Februar 10.891 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in 7.933 Bedarfsgemeinschaften Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 369 Bedarfsgemeinschaften und 516 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als noch im Februar 2017.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

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Was Schulen tun können, um schwere Gewalt und Amok zu verhindern

Kreis Borken. Der Amoklauf von Parkland, Florida, hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, sich nachhaltig mit dem Thema Gewaltprävention zu befassen. Auch wenn solche Ereignisse – gerade auf Deutschland bezogen – sehr selten sind, zeigt die Erfahrung, dass Prävention sinnvoll und hilfreich ist, sie zu vermeiden. Die Prävention von schwerer zielgerichteter Gewalt hat sich im Kreis Borken der “Lenkungskreis Krisenprävention und –intervention an Schulen” zur Aufgabe gemacht. Das vom Landrat mit dieser Aufgabe beauftragte Gremium besteht seit 2010 aus Vertretern der Kreispolizei, der unteren Schulaufsicht und der Regionalen Schulberatungsstelle. Dieser Lenkungskreis bildet die innerschulischen Krisenteams fort und unterstützt Schulen in Krisenfällen durch Beratung und Intervention. Einmal jährlich lädt der Lenkungskreis Mitglieder schulischer Krisenteams zum Erfahrungsaustausch und zur Fortbildung ein – das diesjährige Treffen fand nun im Borkener Kreishaus statt.Mit Professor Dr. Herbert Scheithauer konnte dafür ein renommierter Experte als Referent gewonnen werden: Er hat sich im Rahmen der Forschungsprojekte “NETWASS” (NETWork Against School Shootings) und “TARGET” (Tat- und Fallanalysen schwerer zielgerichteter Gewalt) wissenschaftlich mit “Täterkarrieren” und ihren Taten an Schulen beschäftigt. In seinem einleitenden Vortrag stellte er zunächst wichtige Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet vor.Anschließend ging seine Kollegin, Diplom-Psychologin Nora Fiedler, auf die in den Projekten gewonnenen Daten im Hinblick auf ihre praktische Umsetzung ein: Wie können Schulen erkennen, dass sich ein möglicher negativer Entwicklungsverlauf bei einem Schüler oder einer Schülerin anbahnt? Was können Schulen dann tun? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit eine schwere Gewalttat abgewendet werden kann?Um die in beiden Vorträgen gewonnenen Erkenntnisse auf die Situation im Kreis Borken zu beziehen, fand im Anschluss an die Vorträge eine Podiumsdiskussion statt. Michael Maaßen, zuständiger Dezernent für schulische Krisen bei der Bezirksregierung Münster, regte die Bildung innerschulischer “Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention”an, sofern sie nicht bereits bestehen. In diesen Teams – geführt von Schulleitungen – werden krisenhafte Ereignisse bearbeitet. Im Kreis Borken haben nahezu alle Schulen bereits solche Teams gebildet.Michael Sylla, Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken, verwies auf die gute Kooperation zwischen Schulpsychologie und Kreispolizei. Der aktuelle Fall in den USA habe wieder gezeigt, dass die intensive Kommunikation zwischen Schulen, Polizei und weiteren Institutionen im Vorfeld von Gewalttaten der Schlüssel zu ihrer Verhinderung sei.Ein Beispiel aus der Praxis gab Bernhard Manemann-Kallabis, Schulleiter der Gesamtschule Gescher. “Dort, wo das aufeinander Achten und sich umeinander Kümmern selbstverständlich dazu gehören, sind viele Ressourcen vorhanden, Probleme im Vorfeld zu erkennen und ‚niedrigschwellig‘ zu beheben.” Um dies zu erreichen, gibt es an seiner Schule beispielsweise in der Stundentafel feste Zeiten für eine “Klassenstunde”, “Sozialtraining” und den “Klassenrat”. Die Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen werde immer wieder durch geeignete Lernformen und Fachinhalte unterstützt.Oliver Hell, Kommissar im Bereich Gefahrenabwehr/Einsatz der Kreispolizei Borken, konnte dies nur bestätigen. Auch er und seine zuständigen Kollegen verbringen einen Teil ihrer Arbeitszeit in den Schulen. Die Polizei sieht sich bei ihrer vorbeugenden Arbeit nicht nur als “Strafverfolger”, sondern als “Freund und Helfer”. Sie unterstützt Schulen bei der “technischen Prävention” (z. B. Optimierung von Gebäudesicherheit, Alarmierungssystemen und Fluchtwegen), durch Präsenz vor Ort oder konkrete Präventionsangebote wie beispielsweise die Aufklärung über Gefahren neuer Medien und Cyber-Mobbing.Dr. Sascha Borchers fasste als Moderator des interessanten Nachmittages zusammen: Schwere Gewalttaten an Schulen seien nicht zu 100 Prozent zu verhindern, durch die regional getroffenen Maßnahmen verringere sich aber die Wahrscheinlichkeit drastisch. Die von Professor Scheithauer empfohlenen Handlungsstrategien seien im Kreis erfreulicherweise bereits weitgehend umgesetzt. Die Ausführungen bestärkten die Arbeit der Schulen und der sie unterstützenden Organisationen nachhaltig, da sie die hier bestehende Praxis bestätigten. […]

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Big Data als aktuelles Thema in der Medienerziehung und im Jugendmedienschutz

Kreis Borken. Siri und Alexa – das sind nicht etwa die aktuell beliebtesten Vornamen für Neugeborene, aber doch derzeit in aller Munde, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Was es hiermit auf sich hat, was die Faszination, aber auch die damit einhergehenden Gefahren in diesem Zusammenhang ausmacht, ist unter anderem Thema auf der diesjährigen Fortbildung “online upd@te”. Diese findet am Dienstag, 6. März, auf dem Gelände der Firma Tobit.software in Ahaus statt. Torsten Meldau von der Kriminalpolizei Duisburg, Abteilung Prävention und Opferschutz, ist als Referent eingeladen und berichtet über Chancen und Risiken der neuen Generation der Sprachassistenten.Das Netzwerk “online upd@te” ist eine Kooperation unterschiedlicher Akteure, die sich im Arbeitsfeld Jugendhilfe und Schule mit dem Themenfeld des Jugendmedienschutzes und der Medienerziehung beschäftigen. Hier arbeiten die Fachabteilung der Kinder- und Jugendförderung des Kreisjugendamtes Borken, das Stadtjugendamt Ahaus, die Kreispolizeibehörde Borken, das Medienzentrum des Kreises Borken, die Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Borken, owie zwei Lehrer weiterführender Schulen aus dem Kreisgebiet zusammen. Bereits im neunten Jahr wird zu je einem aktuellen Thema aus dem Bereich der digitalen Medienwelt ein ganzer Fachtag für Multiplikatoren aus den Bereichen Schule und Jugendhilfe veranstaltet.Kristin Langer vom Elternratgeber “SCHAUHIN.info” stellt mit den neuen Möglichkeiten von “Webinaren und digitalen Elternabenden” interessante Entwicklungen für die Multiplikatoren- und Elternarbeit im Bereich des Jugendmedienschutzes vor. Sie stellt zudem dar, wie der Elternratgeber für die pädagogische Praxis genutzt werden kann. Am Nachmittag wird das Theaterstück “Druck” von der Theaterpädagogischen Bühne Sonni Maier gezeigt, zu dem zusätzlich auch noch 150 Ahauser Schülerinnen und Schüler eingeladen sind. Im Anschluss an das Stück wird es gemeinsam mit den Jugendlichen eine Diskussionsrunde zu Social Media & Co. als Reflexion auf den Inhalt des Theaterstückes geben. Ulrich Kolks von der Kreispolizeibehörde Borken und Dr. Sascha Borchers als Vertreter der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken werden zudem Neues aus der Praxis im Kreisgebiet rund um das Thema Jugendmedienschutz berichten.Die Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und –sozialarbeiter sowie Fachkräfte aus dem Bereich der Jugendhilfe, die als Multiplikatoren im Bereich Medien agieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung unter onlineupdate@kreis-borken.de ist zwingend erforderlich. Bei Rückfragen steht Ute Isferding von der Fachabteilung Kinder- und Jugendförderung unter Tel. 02861/82-2352 zur Verfügung. […]

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„Hallo Europa!“ tanzt über die Grenze

Bocholt (EUBOH). Mehr als 140 Mitwirkende aus dem Kreis Borken und der benachbarten, niederländischen Regio Achterhoek wirkten an dem grenzüberschreitenden Projekt „Hallo Europa!“ mit. Am Sonntag, 25. Februar 2018, wurde die Musik- und Tanzveranstaltung im Winterswijker Rathaus uraufgeführt. Dieses Projekt ist eine Initiative der Provinz Gelderland, der „Grenzhoppers“ und der EUREGIO.An der musikalischen und tänzerischen Reise entlang der Grenze unter dem Motto “Hallo Europa! – Blick über die Grenze” nahmen elf Gruppen sowie die beiden Solosängerinnen Lisa Albers und Tanja Diepenbruck teil. Sie kamen aus den deutschen Städten Bocholt, Dülmen, Emmerich und Rhede sowie den niederländischen Gemeinden Aalten, Oost Gelre, Vragender und Winterswijk.Tanz über die GrenzeIn den letzten drei Monaten haben die verschiedene Musik- und Tanzvereine intensiv zusammengearbeitet, um gemeinsam die erste grenzüberschreitende Musik- und Tanzveranstaltung zu erarbeiten. Das Besondere war dabei, nicht die eigenen Darbietungen zu präsentieren, sondern unter Leitung des Regisseurs Pieter van Dijk, des Dirigenten Gerben Kruisselbrink (Aalten) und der Tanzpädagogin Antje Leushacke-Berning (Dülmen) gemeinsam neue, kreative Elemente aufzuführen. Die Veranstaltung lebte von der Unterschiedlichkeit der Gruppen und bildete einen bunten Einblick in die musikalische und tänzerische Arbeit entlang der Grenze. Durch diese großen Unterschiede ist eine einmalige Kombination und spannende Aufführung entstanden.Von jung bis altNicht nur die verschiedenartigen Gruppen, sondern auch das unterschiedliche Alter der Teilnehmer bildeten den Reiz bei “Hallo Europa!”. Die jüngste Teilnehmerin war sechs Jahre alt und kam von der Kindertanzgruppe der Familienbildungsstätte (Fabi) Bocholt unter Leitung von Anna Look. Nicht unbemerkt blieb den Zuschauern, dass viele pensionsberechtigte Teilnehmer von den Klepperklumpkes aus Aalten und den “4 Winden” aus Vragender mit dabei waren. Gemeinsam mit der Kindertanzgruppe führten die Volkstänzer einen typischen niederländischen Tanz auf. Von der Fabi Bocholt nahm auch die Jugend- und Erwachsenentanzgruppe, die ebenfalls von Anna Look betreut werden, teil. Die Bocholter Linedancer-Gruppe “Hot Boots” hatte sich mit den “Alpenländlern” aus Rhede zusammen getan. Die jungen Balletttänzerinnen von “TanDü” aus Dülmen tanzten gemeinsam mit den Kindern der “Penta”-Tanzschule aus Winterswjik. Auch “Psalm 150” trat am Sonntag auf.Begegnung der GrenzbewohnerDie aktive Begegnung zwischen den Teilnehmer, die gleichzeitig Grenzbewohner sind, stand im Mittelpunkt des Projektes “Hallo Europa!”. Deshalb war das Foyer des Winterswijker Rathauses und nicht ein Theater Aufführungsort von “Hallo Europa!”. Hier standen und saßen die Zuschauer buchstäblich mitten im Geschehen und konnten beispielsweise direkt mittanzen. Die Akteure wurden bei ihren Präsentationen von Schülern des AOC in Borculo, dem Marianum aus Groenlo und vom Gerrit-Konrij-College in Winterswijk unterstützt.”Wir öffnen Grenzen””Hallo Europa! zeigt, dass es neue Wege gibt, die zuvor unpassierbar schienen, wenn man sich traut, seine Grenzen zu erweitern”, sagte der Abgeordnete der Provinz Gelderland Michiel Scheffer. Er hofft, dass die Zuschauer neugierig auf das “Unbekannte” jenseits der Grenze geworden sind. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt, Hanni Kammler, freute sich über das gelungene Pilotprojekt “Hallo Europa!”. […]

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Hendrik Wüst lädt ein: Drei Tage lang den Landtag testen

Vom 28. – 30. Juni 2018 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Landtag NRW möchte so Jugendlichen die Möglichkeit geben, Politik und Demokratie hautnah erleben zu können.Ein junger Mensch im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kann den örtlichen Landtagsabgeordneten Hendrik Wüst dann drei Tage lang im Parlament „vertreten“. Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt im Abgeordnetenbüro von Hendrik Wüst. Denn jede/r Abgeordnete kann einen jungen Menschen einladen und Hendrik Wüst würde sich sehr freuen, vom 28.-30. Juni 2018 einen jungen Vertreter aus seinem Wahlkreis im Landtag begrüßen zu dürfen.Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2000 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.Auch der neunte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.Ausreichend für die Bewerbung sind eine Mail, ein Fax oder ein Brief mit (E-Mail-) Adresse, eine Altersangabe sowie eine kurzen Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte. Bewerbungsschluss ist der 09.04.2018.Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Jugend und Parlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dorothea.dietsch@landtag.nrw.de . Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik “Jugend-Landtag”. […]

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Stadtbibliothek Bocholt: Veranstaltungen für Kinder im Februar

Bocholt (PID). Auch im März 2018 gibt es wieder ein buntes Kinderprogramm der Stadtbibltiothek Bocholt.Am Freitag, 2. März 2018, findet von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr ein elternfreier Spiele-Abend statt. Dort werden gemeinsam Brettspiele und Playstation-Spiele gespielt.Die Bastelnachmittage im März werden tierisch. Sie finden immer mittwochs um 15:30 Uhr statt und starten mit einer Geschichte. Am 7. März 2018 gestalten die Kinder ein kleines Pferd. Nach einer Ostergeschichte am 14. März 2018 wird ein niedlicher Hund gebastelt. Am 21. März 2018 wird zunächst ein Bilderbuch-Kino gezeigt, im Anschluss wird eine Hühner-Leiter gebastelt. Am 28. März 2018 findet kein Bastelnachmittag statt. […]

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