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Die Service-Profis: B2X ist Spezialist für weltweiten Kundendienst

Sascha Pelzer ist ein „Service-Profi“. Fehlt irgendwo auf der Welt ein Ersatzteil zur Reparatur eines Handys oder stockt der Materialfluss einer Service-Werkstatt, kommt der 44-jährige Bocholter ins Spiel. Vom Büro am Neutorplatz aus managed der gelernte Industriekaufmann und Betriebswirt das Problem. Er fragt beim Hersteller nach, informiert die Hotline und beauftragt einen Logistiker. Denn Sascha Pelzer ist Planer der B2X Care Solutions GmbH, einem Münchener Unternehmen mit inzwischen mehr als 1000 Mitarbeitern weltweit, dessen Gründungsgeschichte eng mit der Stadt Bocholt verknüpft ist.Kundendienst ist in der Kommunikationsbranche ein spezielles, weil komplexes Geschäft. Neben den Herstellern kommen zahlreiche Partner und nicht zuletzt der Endkunde ins Spiel. Das alles will richtig koordiniert sein. Grund genug für Unternehmen wie Apple, Samsung, Microsoft oder – eventuell auch eines Tages  für  Gigaset – diesen Part auszulagern.Gründungsgeschichte von B2X eng mit Bocholt verknüpftÄhnlich dachten auch Siemens und später BenQ, als sie vor mehr als zehn Jahren den Reparaturservice ihrer in Bocholt und Kamp-Lintfort in der neu gegründeten Inservio GmbH im Schlavenhorst Mussum bündelten.  Schon damals war B2X-Gründer Karim Barkawi als Berater mit dabei. Er erkannte die Chance in der Spezialisierung auf den Kundendienstbereich und übernahm nach der Insolvenz von BenQ und später auch der Inservio GmbH einen Teil des hochqualifizierten Bocholter Teams.Seitdem wächst das Unternehmen konstant und schnell. In 140 Ländern bietet es bereits Service Dienstleistungen an. Längst wurde das Geschäft auch auf andere Branchen ausgedehnt. „Kundendienst ist Kundendienst. Der Ablauf ist fast überall gleich“, meint Sascha Pelzer. Ein wichtiger Faktor ist die Auswahl der richtigen Partner. Das sind vor allem qualifizierte Werkstätten. Die müssen bereits vor dem ersten Auftrag durch die Techniker der B2X geschult und möglichst zertifiziert werden, um den hohen Ansprüchen der Hersteller gerecht zu werden. Der jeweiligeLogistikdienstleister hat zudem dafür zu sorgen, dass die Geräte schnell angeliefert werden und ebenso zügig wieder beim Endkunden landen.Dies alles zu koordinieren, ist die Aufgabe des 44-jährigen Bocholters. Sein wichtigstes Werkzeug ist gesunder Menschenverstand. „Und man muss die Ruhe bewahren“, erklärt der Vater von zwei Kindern. Voraussetzung sind zudem gute Englischkenntnisse, kaufmännisches Grundwissen und das Beherrschen der gängigen Office-Programme. „Den Rest kann man lernen“, so der 44-jährige.Zur Zeit sucht B2X Care Solutions GmbH im Übrigen junge Material Planer im Supply Chain Management Bereich. Interessenten können sich bei Birgit.Unland@b2x.com melden. […]

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Tiefstehende Sonne blendet / Autofahrer übersieht Radfahrerin

Bocholt (ots) – (mh) Am Mittwoch befuhr gegen 16:30 Uhr ein 64-jähriger Autofahrer aus Bocholt die Werther Straße in Richtung Lowick. Beim Abbiegen in die Lowicker Straße übersah er, nach eigenenAngaben geblendet von der tiefstehenden Sonne, eine entgegenkommende 63-jährige Radfahrerin aus Bocholt. Diese hatte den Radweg der Werther Straße in Richtung Innenstadt befahren. Bei dem Zusammenstoß prallte die 63-Jährige mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und stürzte zu Boden. Rettungskräfte brachten die verletze Radfahrerin mit einem Rettungswagen in das Bocholter Krankenhaus. […]

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Ärztenetzwerk BOHRIS erhält 30.000 Euro

“Nur das Miteinander bringt es.” Da ist sich Dr. Ulrike Frye, Sprecherin des lokalen Ärztenetzwerks BOHRIS sicher. Sie freute sich am Dienstag, 20. Februar 2018, als sie aus den Händen von Dr. Amin Osman, dem Leiter der Bezirksstelle Borken der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und im Beisein von Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo den Förderbescheid über 30.000 Euro in Empfang nehmen durfte.Die 30.000 Euro dienen der mittelfristigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung in den Städten Bocholt, Rhede und Isselburg. Die Unterstützung geht an das Ärztenetz BOHRIS als Projektpartner des von der Stadt Bocholt betriebenen LEADER-Projekts “Medizinisch gut versorgt und vernetzt in der Aa-Region”. In einem ersten Schritt ist geplant, einen Netzmanager bei der Stadt Bocholt einzustellen, der als zentraler Ansprechpartner für Ärzte, Bürger, Kassenärztliche Vereinigung, Politik, Krankenhäuser und Pflegeheime im Rahmen eines Netzwerks erreichbar ist und die für die nächsten Jahre notwendigen Veränderungsprozesse vorantreibt.”Unser gemeinsames Engagement wird mit diesem Betrag noch einmal sehr honoriert”, freute sich Bürgermeister Peter Nebelo, “mit der Förderung im Rahmen des LEADER-Projekts (111.000 Euro) hatte ich schon nicht gerechnet; dass die KVWL noch zusätzlich fördert, das ist schon ein Pfund.”Er dankte seiner Mitarbeiterin Elisabeth Böing vom Fachbereich Stadtentwicklung und Statistik, die “BOHRIS” zur eigenen “Herzensangelegenheit” gemacht habe. “Der Ärztemangel fängt erst richtig an”, ist sich Nebelo sicher. “Auch für Mediziner ist Freizeit ein hohes Gut und deswegen müssen wir künftig Modelle finden, den Beruf des Hausarztes attraktiv zu machen.” Da seien vor allem die Kommunen gefragt. “Ärzte bei der Ansiedlung zu unterstützen, ist schon ein Wirtschaftsfaktor”, betonte Nebelo. “Der Unternehmer hat auch Familie und da überlegt der zweimal, sich irgendwo anzusiedeln, wo eine ärztliche Versorgung nicht sichergestellt ist.” Sämtliche Bemühungen müssten über Stadtgrenzen hinweg gemeinsam angegangen werden. Nebelo: “Da sehe ich uns mit BOHRIS auf dem richtigen Weg.”Zertifizierung im nächsten Jahr”Wir freuen uns über die mittlerweile sehr professionellen Strukturen der Ärztenetze”, ergänzte Dr. Amin Osman, “dennoch müssen wir in einem nächsten Schritt dazu übergehen, größere Einheiten zu schaffen.” Dabei seien sowohl Kooperationen der Netze als auch deren Institutionalisierung weitere Schritte. “Wir werden diese Netze unterstützen und fördern und fordern auch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Städten und Gemeinden”, betonte Osman. Die Professionalisierung werde sich im nächsten Jahr in der Zertifizierung widerspiegeln. “Vor allem der Kollegenpool, der sich um den Nachwuchs kümmert, ist immens wichtig.””Ohne Bocholt säßen wir nicht hier””Ich möchte an dieser Stelle das Engagement der Stadt Bocholt klar hervorheben”, sagte Frank Schaffeld, Leiter des Fachbereichs Bildung, Ordnung, Soziales und Sport der Stadt Isselburg. “Wenn Bocholt seinerzeit nicht am Ball geblieben wäre, säßen wir heute nicht hier.” Bocholt sei federführend und “wir sind froh, dass wir uns Bocholt anschließen konnten”, so Schaffeld. “Diesen Aufwand, den Bocholt betrieben hat, hätten wir nicht leisten können.”Überregional wahrgenommen”Der Austausch zwischen den Gemeinden und mit den Ärzten ist klasse”, hob auch Jutta Holthöfer-Büse von der Wirtschaftsförderung der Stadt Rhede hervor. “Mit unseren gemeinsamen Ideen haben wir die LEADER-Förderung noch gedreht und bekommen immer mehr Rückenwind.” Auch überregional werde BOHRIS wahrgenommen, “die Federführung durch Bocholt ist wunderbar gelaufen”.”Die richtigen haben sich getroffen””Es kann nur gemeinsam gehen”, sagte Projektkoordinatorin Elisabeth Böing. “Es war eine glückliche Fügung, dass sich hier die Richtigen getroffen haben und dass die Ärzte uns ein unheimliches Vertrauen entgegen bringen. Das Miteinander innerhalb der drei Städte ist auch hervorragend.”Sogwirkung RuhrgebietSorgen bereitet den Verantwortlichen der Wegfall der “Sonderregion Ruhrgebiet”. Das führe dazu, dass in einem zehnjährigen Übergangszeitraum jährlich bis ca. 40 Niederlassungsmöglichkeiten für Hausärzte mehr ausgewiesen werden. “Das wird den Mangel hier in der Region noch verstärken, das gibt eine echte Sogwirkung in Richtung Ruhrgebiet. Große Einheiten sind die Zukunft, ob Netze oder Gemeinschaftspraxen”, prognostizierte Osman.”Wir haben hier eine große Chance vorgefunden und sind dran geblieben”, sagte auch Dr. Ulrike Frye, “ohne die städtische Unterstützung hätten wir das allerdings nicht durchgehalten.”Stabsstelle und Netzmanager”Ich nehme das Thema sehr ernst”, betonte Bürgermeister Nebelo. “Und deshalb werde ich den Bereich im Rahmen einer Stabstelle mit den entsprechenden Aufgaben direkt bei mir als Bürgermeister ansiedeln.” Auch der künftige Netzmanager wird sich hier zunächst wiederfinden. “So werden wir die Unterstützung für das Ärztenetz auch künftig sicherstellen.”Dr. Frye ging noch einen Schritt weiter: “Ich wünsche mir, dass wir in einem nächsten Schritt Borken mit reinnehmen”, so Frye.Hintergrund: Das ist LEADERLEADER ist ein Förderprogramm der EU zur Stärkung des ländlichen Raums. Im Zentrum des Bocholter Projekts steht das im April 2016 gegründete Ärztenetz BOHRIS – ein Zusammenschluss ambulant tätiger Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten im Mittelbereich Bocholt. Die beteiligten Ärzte und Psychotherapeuten haben es sich zur Aufgabe gemacht, die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den Städten Bocholt, Rhede und Isselburg auch in Zukunft zu gewährleisten. Dazu soll insbesondere die Zusammenarbeit der Ärzte und Psychotherapeuten in der Region verbessert und ärztlicher Nachwuchs gewonnen werden. […]

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Textilwerk Bocholt am 8. März fest in Frauenhand

Bocholt (PID). Um die Rechte der Frauen in der Grenzregion zu stärken, haben sich für Donnerstag, 8. März 2018, hunderte Frauen aus dem Kreis und der niederländischen Grenzregion in Bocholt angekündigt. Im Textilwerk (Industriestraße 5) findet dort von 10-21 Uhr der Internationale Frauentag statt (Einlass ab 9 Uhr). Die Gästeliste ist international und hochkarätig besetzt.U.a. haben Gabriele Preuß (Europaparlament), NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, Ursula Schulte (Bundestagsabgeordnete) und die niederländische Staatssekretärin Tamara van Ark zugesagt.”Frauen werden auf dieser Veranstaltung erfahren, wie vielfältig die Einsatzbereiche sind, in die sie sich aktiv einbringen können. Wir wollen weg von der Haltung ´Ich kann ja eh nichts bewegen´ und stattdessen zeigen, was Mädchen und Frauen selbst konkret tun können. Ihre Stimme und ihr Engagement sind gefragt”, wirbt Astrid Schupp, Bocholts Gleichstellungsbeauftragte und Hauptorganisatorin des Internationalen Frauentags in Bocholt.Die Vielfalt spiegelt sich im Programm wider, das aus Vorträgen, Kunst und Kultur, Musik, Tanz, Mitmach-Aktionen und Workshops besteht. Als Höhepunkt werden die Teilnehmerinnen über den Tag hinweg eine politische Botschaft erarbeiten und in Form einer Resolution verabschieden, um die Rechte der Frauen zu stärken.KartenKarten für die Teilnahme am internationalen Frauentag in bocholt gibt’s für 10 Euro pro Person (Snack inklusive) an folgenden Stellen:Bürgerbüro der Stadt Bocholt, Rathaus, Berliner Platz 1Bei den Gleichstellungsbeauftragten in Isselburg, Rhede, Stadtlohn, Gescher, Vreden, Reken (kostenloser Bustransfer im Eintrittspreis enthalten)In den Niederlanden: Nicky Eppich, Gemeente Winterswijk / Oost-Gelre, E-Mail n.eppich@oostgelre.nlTageskasse (Restkarten)Veranstalter / Förderer / UnterstützerVeranstaltet wird der Internationale Frauentag in Bocholt vom Frauennetzwerk Deutschland-Niederlande, vom Frauen-Netzwerk Bocholt, von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bocholt (D), den Gemeinden Oostgelre (NL) und Bocholt (Belgien), dem Europabüro der Stadt Bocholt in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Isselburg, Vreden, Velen, Stadtlohn, Gescher, Reken. Unterstützt und gefördert wird die Veranstaltung durch die Stadt Bocholt, die Gemeente Oost Gelre, die Gemeente Winterswijk, die Provincie Gelderland, die Europäische Union und Interreg Deutschland Nederland. […]

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Konzert mit Reggatta de Blanc am Inselbad BAHIA am 08.09.2018

Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre mit tollen Coverbands steht im September wieder ein absolutes Open Air Highlight in Bocholt an: REGGATTA DE BLANC … meets STING kommt nach Bocholt und tritt am Samstag, 8. September am Inselbad BAHIA auf. Einlaß ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr mit einer Vorband. „Wir freuen uns sehr, dass wir Reggatta de Blanc für diese Konzertreihe gewinnen konnten. Es wird wieder ein ganz besonderer Abend“, so Gisela Bollmann vom Stadtmarketing Bocholt, die diese Veranstaltung organisiert.„Nachdem im Garten des Hotels Residenz, wo diese Konzertreihe elf Mal stattgefunden hat, ein weiteres Hotel gebaut wird, haben wir nach einer passenden Location gesucht. Von dem Gelände am Inselbad BAHIA mit sehr altem Baumbestand, der angestrahlt, das Gelände sicher in wunderschönes, romantisches Licht tauchen wird, waren wir sofort angetan“, so Ludger Dieckhues vom Stadtmarketing Bocholt.Bei REGGATTA DE BLANC … meets STING stellt sich auf den ersten Blick die Frage: WER trifft hier WEN? Letzteren kennt jeder: STING, alias Gordon Matthew Sumner, der mehrfache Grammy-Gewinner, der Mann, der bisher zwölf Nr.1-Hits komponierte, 13 erfolgreiche Studio-Alben, bestehend aus dutzenden Welthits veröffentlichte, der Schauspieler, der zur Krönung seiner Karriere jetzt auch noch den Broadway erobert. STING, ein Sänger, der stets mit den besten Musikern zusammengearbeitet und ein Bassist, der gleich mit zwei musikalischen Projekten Geschichte geschrieben hat. Denn vor Sting war er THE POLICE, wenngleich man ihn damals schon mit Sting anredete. Aber er war nicht allein – The Police bestand aus drei außergewöhnlichen Musikern: Sting mit Stewart Copeland und Andy Summers. Zusammen waren sie verantwortlich für Welthits wie Every breath you take, Roxanne, Message in a bottle, So lonely und viele, viele mehr. Fünf Nummer 1-Hits, elf Grammys für die fünf Alben wurden in sechs aktiven Jahren abgeräumt. The Police war die einfluss- und erfolgreichste Band der 1980er Jahre!Das WER steht für Reggatta. REGGATTA DE BLANC! Seit 27 Jahren bringen Mick Griese & Co. in unverwechselbarer Manier die Show von The Police auf die Bühne. 100% Tribute – alles so, wie das Original es in den 80ern tat – in Instrumentierung, Look und Sound. Unfassbar ähnlich!Da vor einigen Jahren die Nachfrage des Publikums nach Sting-Songs (z.B. Englishman in New York, Fields of gold, Set them free, Fragile) immer größer wurde, entschied die Band, die Show „kurzerhand“ zu vergrößern. Mit Hinzunahme hochkarätiger Musiker aus NRW (Tom Quast, Ralf Lohmann, Dimitry Tjelmanov, Wim Wollner) wurde das Programm erweitert und die „Ultimative Sting und Police – Tribute Show“ war geboren!Unterstützt wird diese Veranstaltung von der Bocholter Energie- und Wasserversorgung, der Stadtsparkasse Bocholt, von Mercedes-Benz Herbrand GmbH und vom Handelshof Bocholt.Die Eintrittskarten sind ab Freitag, 23. Februar, in Bocholt erhältlich bei der Tourist-Info,Nordstraße 14, Saturn in den Shopping Arkaden und der Stadtsparkasse Bocholt, Markt 8.Der Kartenpreis beträgt 21,95 € (inkl. aller Gebühren und Mehrwertsteuer).Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr. […]

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Ungewöhnlich: Konzert im Doppeldecker-Bus vor dem Schützenhaus

Mit guter Musik auf einem historischen Londoner Doppeldeckerbus und ganz viel ehrenamtlichem Engagement präsentiert sich am Donnerstag, 15. März 2018 das erste kleine Konzert der Bürgerstiftung Bocholt im Park des Schützenhauses.Bühne und Konzertraum wird dann ein Bus aus dem Baujahr 1948, der in aufwendiger und langwieriger Arbeit von Mitgliedern des Beat Club Greven restauriert wurde. Besondere Ehre empfing der Bus beim diesjährigen Mainzer Karnevalszug. Hier fuhr der Oldtimer als Eröffnungswagen an der Spitze des Zugs. „Eigentlich vermieten wir den Bus nicht, aber als Musikkulturverein unterstützen wir die neue Bürgerstiftung in Bocholt“ so Ralf Wietkamp. „Es gibt da gewisse Parallelen zur Entstehung unseres Beat Club Kellers in Greven, auch den haben wir ebenfalls mit ganz viel persönlichem Einsatz für Veranstaltungen aller Art nutzbar gemacht“. Für das Bocholter Konzert ist geplant das Cabrio-Oberdeck des Busses zu nutzen.Musikalisch dürfen sich die Freunde von Live-Musik bereits jetzt freuen. Um 19 Uhr eröffnet die Bocholterin Sabrina Grundke den Konzertabend. Sie singt und spielt gefühlvolle Pop- und Rocksongs. Ihr Markenzeichen sind stimmungsvolle Balladen zudem schreibt sie auch eigene Songs. Mit ihrer ausgeprägten Musikalität und der sympathischen Art und Weise begeistert Sabrina ihre Zuhörer immer schnell.Den „Headliner“ des Abends bildet das „Mokes Trio“ vom Niederrhein. Mit Gitarre, Banjo, Bouzouki, Mundharmonika und Ukulele-Bass spielen und singen Katharina, Angelo und Ramon Folk, Blues sowie Celtic und Popsongs. Herzstück der Band ist ein umgebauter Reisekoffer, der als Bassdrum den eigenen Sound stilprägend antreibt. Aktuell arbeitet das Trio an seinem ersten eigenen Album.Während des Buskonzerts verkaufen die Mitglieder der Bürgerstiftung Getränke und Brezeln für den guten Zweck. Im Unterdeck soll hierzu eine kleine Theke mit sehr rustikaler „Lounge Ecke“ aufgebaut werden. „Weiterhin planen wir kleine Beleuchtungselement um das Konzert aber auch den schönen Park in eine passende Lichtstimmung zu tauchen“ so Marcus Suttmeyer, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Da die Kapazität auf dem Bus begrenzt ist, ist nur ein kleines Kartenkontigent von 40 Stehplatztickets erhältlich. Karten sind ab 21. Februar bei Hanna Music in Bocholt erhältlich. Weitere Infos zur Bürgerstiftung unter www.bürgerstiftung-bocholt.de und www.facebook.com/buergerstiftungbocholt. […]

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Alarmanlagen verschrecken Einbrecher

Bocholt (ots) – (mh) In der Nacht zum Mittwoch drangen gegen 02:05Uhr bisher unbekannte Täter gewaltsam in ein Geschäft auf der Neustraße ein. Sie verschafften sich Zugang zum Hinterhof, hebelten zunächst einen Nebeneingang und dann eine Innentür auf. Dabei löste eine Alarmanlage aus. Die Täter schreckten auf und traten die Flucht an. In der gleichen Nacht hatten bisher unbekannte Täter bereits gegen01:05 Uhr versucht, gewaltsam in einen Kiosk am Bahnhof an der Hindenburgstraße einzudringen. Die Täter hebelten auf der Rückseite eine Tür auf. Ein innen angebrachter Querriegel verhinderte jedoch, dass sich die Tür öffnen ließ. Auch hier lösten sie einen Einbruchalarm aus, so dass die Täter ohne Beute flüchteten. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (Telefon 02871 / 299-0). […]

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Vortrag im Medienzentrum: Donald Trump – Anführer oder Blender?

Bocholt (PID). Selten hat ein Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika so viele Kontroversen ausgelöst wie Donald Trump. Die Liste seiner Gegner im In- und Ausland ist so lang wie die seiner Befürworter. Doch wie sieht es hinter seinen populistischen Slogans, die er mit Vorliebe auf Twitter verbreitet, mit seiner Regierungspolitik aus? Gerald Baars, ehemaliger Leiter des ARD-Studios in New York und Leiter der German-American Society in Nordrhein-Westfalen, wird am Montag, 26. Februar, dazu referieren.Beginn ist um 19:30 Uhr im Medienzentrum auf der Hindenburgstraße 5 in Bocholt. Die Teilnahme ist für Interessierte kostenlos.Baars hat Donald Trump bereits persönlich kennenlernen dürfen und kann daher eine fundierte Meinung zu Trump, seiner Politik und den Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik abgeben. Er wird der Frage nachgehen, wie er als Präsident das Land bisher politisch, wirtschaftlich und militärisch lenkt, welche Ziele er bisher erreichen konnte und wie sich langfristig sein Verhältnis zum Rest der Welt, vor allem Deutschland, entwickeln wird.Die Volkshochschule führt die Veranstaltung in Kooperation mit der Fabi und dem Europe-direct Informationszentrum Bocholt durch. Weitere Infos in der VHS-Geschäftsstelle Bocholt, Südwall 4a, den Zweigstellen Rhede und Isselburg oder über das Internet.Pressekontakt: Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de […]

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Erstmals mehr als vier Millionen Übernachtungen im Münsterland

Münsterland. Auch im Jahr 2017 sind sie wieder gestiegen: Die Tourismuszahlen für das Münsterland folgen nun seit mehr als zehn Jahren dem Trend nach oben.Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) wuchs die Anzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf gut 4 Millionen (genau: 4.000.494) Übernachtungen. Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich um 4,5 Prozent auf gut 1,7 Millionen.”Die Zahlen zeigen, dass das Münsterland nach wie vor eine attraktive Urlaubsregion ist”, bestätigt Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte beim Münsterland e.V. “Unsere Region punktet mit qualitativ hochwertigen Angeboten für Radfahrer und Reiter sowie mit wunderschönen Burgen, Schlössern, Gärten und Parks. Der weiter anhaltende Aufwärtstrend ist umso erfreulicher, als dass die Bettenzahl leicht rückläufig ist – um knapp 1,7 Prozent. Das heißt, die durchschnittliche Bettenauslastung ist 2017 weiter gestiegen.”Neben der zunehmenden Attraktivität für Freizeitgäste trage aber auch die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu den Steigerungen in der Tourismusbranche bei: “Die gute Auftragslage bei den Unternehmen bringt auch zahlreiche Geschäftsreisende in unsere Region, die ebenfalls in die Statistik einfließen”, so Kösters.Ein Wermutstropfen bleibt: Andere Regionen konnten für 2017 noch deutlichere Zuwächse verzeichnen. Darüber hinaus hatten die Skulptur Projekte im Jahr 2017 weitreichende Auswirkungen, auch auf die Nachbarstädte Münsters. Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. betont: “Um eine positive Tourismusentwicklung zu sichern, stößt der Münsterland e.V. immer wieder Projekte an, die die Qualität der Angebote und Infrastruktur steigern, wie zum Beispiel mit dem groß angelegten Projekt ‚Schlösser- und Burgenregion Münsterland‘. Besonders wichtig ist es, als gesamte Region eine wahrnehmbare Marke zu werden. Nur so haben Touristen, Investoren oder Fachkräfte das Münsterland bei ihren Standortentscheidungen auf dem Schirm.”Der Münsterland e.V. hat daher gemeinsam mit der IHK Nord Westfalen und der HWK Münster einen Markenbildungsprozess im Münsterland angestoßen. Ziel der Anfang 2017 gestarteten ersten Phase war es, eine Markenidentität zu definieren. In der nun folgenden Implementierungsphase geht es um die Umsetzung.www.muensterland-tourismus.dewww.marke-msl.de […]

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„Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ zum 31. Mal in Borken

Kreis Borken/Borken. Zum 31. Mal ist Borken am ersten Märzwochenende der Treffpunkt für Grafikkünstlerinnen und Grafikkünstler aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Von Freitag, 2. März, bis Sonntag, 4. März, findet in der Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1, die “Deutsch-Niederländische Grafikbörse” statt. Die Veranstalter, die Stadt und der Kreis Borken, erwarten 60 Ausstellerinnen und Aussteller – 36 aus Deutschland und 24 aus den Niederlanden. Ende Dezember hat eine Expertenjury aus einer Vielzahl an Bewerbungen die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Hinzu kommen noch einige Gäste der Veranstalter.Am Freitag um 17 Uhr eröffnet Mechthild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken, gemeinsam mit Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster die 31. Grafikbörse. Anschließend stellen Dr. Britta Kusch-Arnhold, Leiterin des “FARB – Forum Altes Rathaus Borken”, und Corinna Endlich, Leiterin des “kult – Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland”, das neue “Deutsch-Niederländische Grafiknetzwerk” vor. Für musikalische Begleitung sorgt die “Big Band Losser Combo”. Besucherinnen und Besucher sind am Freitag bis 21 Uhr willkommen. Samstag ist die Börse von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.Die Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken wie beispielsweise Holzschnitte, Kupferstiche, Linolschnitte, Lithografien, Radierungen und Siebdruck. Zudem werden auch Antiquariate, Fotografen und Galerien vertreten sein. Zehn deutsche und sechs niederländische Grafikerinnen und Grafiker nehmen zum ersten Mal an der Börse teil. Als Gäste der Veranstalter sind zum Beispiel der Kunstverein Borken, die Druckvereinigung Bentlage sowie Studentinnen und Studenten aus Bielefeld, Bochum und Osnabrück dabei. Die Studierenden der Universität Osnabrück geben am Samstag und Sonntag jeweils stündlich von 12 bis 16 Uhr einen Einblick in grafische Drucktechniken.Parallel zur Grafikbörse findet erneut das “Kunstweekend” in Borken statt. An diesem Wochenende kann zusätzlich an drei weiteren Orten in der Stadt Kunst erlebt werden:- Im Kettelhack Karree, Wilbecke 16, sind unter dem Titel “Graphic Highlights and Design 2018” Arbeiten “moderner Klassiker”, beispielsweise von Jörg Immendorff, Hermann-Josef Kuhna, Sabine Liebchen und der Zero Gruppe zu sehen. Außerdem finden sich dort Vintage Möbel unter anderem von Charles und Ray Eames, Arne Jacobsen, Poul Kjærholm und Gio Ponti. Während des “Kunstweekends” ist die Ausstellung im Kettelhack Karree am Freitag von 17 bis 21 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.- Die OpenArt Galerie, Neutor 15, zeigt die Ausstellung “L’art solaire et épuré” von DEL AOR. Meditation, Leuchtkraft und monochrome Hintergründe kennzeichnen das umfangreiche Werk der Pariser Künstlerin. Ihre harmonisch-intensiven Farbflächen verweisen auf den Kontakt zur östlichen Kultur. Besucherinnen und Besucher können diese Werke am Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr betrachten.- Passend ergänzt wird die Grafikbörse zudem durch die “Offene Werkstatt im Forum Altes Rathaus … auf Zeit”, Wilbecke 12. Geöffnet ist der Druck-Raum im Stadtmuseum während des “Kunstweekends” am Samstag und Sonntag von 13 bis 16 Uhr.Für die jungen Grafik-Freundinnen und -Freunde gibt es am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr eine ganztägige Kinderbetreuung, bei der diese selber kreativ werden können.Weitere Informationen zur 31. “Deutsch-Niederländischen Grafikbörse” gibt es im Internet unter www.grafikboerse.borken.de.Zum Hintergrund:Auch im Jahr nach dem “Grafikbörsen-Jubiläum 2017” konnten sich die Organisatoren über eine sehr große Resonanz von Künstlerinnen und Künstlern freuen, die an der Grafikbörse teilnehmen wollten. Insgesamt gingen 111 Bewerbungen ein, von denen 60 von der Jury ausgewählt wurden. Die Ausstellerinnen und Aussteller kommen unter anderem aus Amsterdam, Den Haag, Eindhoven, Rotterdam sowie Berlin, Leipzig, München, Solingen und Wuppertal. Aus dem Münsterland sind unter anderem Klaus Dragon aus Raesfeld, Anastasia Nesterova aus Münster und Christina Sauer aus Ibbenbüren dabei. Elsbeth Cochius aus Enschede und Joop Overkleeft aus Aalten kommen aus den angrenzenden Niederlanden den kurzen Weg nach Borken. […]

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Projekt CROSSFIRE: Notfälle kennen keine Landesgrenzen

Bocholt (PID). Ist vielleicht künftig ein gemeinsam betriebener deutsch-niederländischer Feuerwehrstandort in der Grenzregion denkbar? Diese Frage untersucht seit dem 1. Januar 2018 das Projekt “CROSSFIRE: Machbarkeitsstudie grenzüberschreitender Feuerwehrstandort”. Nach einer Anlaufphase trafen sich jetzt die vier Projektpartner zu einem Kick-Off-Treffen und einem ersten Workshop bei der Feuerwehr Bocholt. Das teilt Bocholts Feuerwehrchef Thomas Deckers mit.Auf deutscher Seite ist die Feuerwehr Bocholt beteiligt, auf niederländischer Seite machen die Wehren der Sicherheitsregionen Twente und Noorden Oost-Gelderland mit. Beraten werden die Sicherheitskräfte von der “antwortING Beratende Ingenieure PartGmbB”.”Notfälle und Schadenslagen kennen keine Staats- und Landesgrenzen, weswegen die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) auf beiden Seiten einer solchen Grenze im Ernstfall effektiv und effizient zusammenarbeiten müssen”, sagt Thomas Deckers. Deswegen dürfe der Brandschutzbedarfsplan und die damit einhergehende Planung ebensowenig an Grenzen enden.Die Feuerwehren im Bereich der deutsch-niederländischen Grenze arbeiten bereits seit vielen Jahren in dieser Art zusammen. Bisher halten die niederländischen und deutschen Feuerwehren Personal und Technik in eigenen Feuerwehrhäusern entlang der Grenze für den Einsatz bereit. Es ist das Ziel der Feuerwehren, jederzeit auf einen Brand oder ein Notfallereignis schnell und zielgerichtet reagieren zu können. Auf diese Weise gewährleisten die Feuerwehren Sicherheit in ihrem Einsatzgebiet und bei Bedarf auch darüber hinaus. Deckers: “Nicht nur angesichts des demographischen Wandels sehen sich viele Feuerwehren mit der Situation konfrontiert, dass Nachwuchsmangel zu Personalproblemen führen kann.” […]

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Krimi-Duo Hoeps & Toes tritt in Stadtbibliothek auf

Bocholt (PID). Am Dienstag, 6. März 2018, wird es spannend in der Stadtbibliothek Bocholt: Dann stellt das deutsch-niederländische Krimi-Team, der deutsche Autor Thomas Hoeps und sein niederländischer Kollege Jac. Toes, ihr „Best-of-10-Programm“ vor. Seit mittlerweile zehn Jahren schreibt das Team erfolgreiche Kriminalromane, von denen bereits zwei für den niederländischen Krimipreis nominiert wurden. Beginn ist um 19:30 Uhr.Eintrittskarten sind zum Preis von 6 Euro (Erwachsene) und 4 Euro (Schüler/Azubi) an der Abendkasse in der Stadtbibliothek Bocholt (Medienzentrum) erhältlich.Hoeps & Toes erzählen noch einmal die spannende und charmante Geschichte ihrer Roman-Hauptfiguren Robert Patati und Micky Spijker: Er ein deutscher Restaurator für zeitgenössische Kunst mit detektivischem Spürsinn, sie eine hervorragende Polizeipsychologin und Sicherheitsberaterin aus Arnheim.Zwischendurch zeigen die Autoren Fotos von ihren Recherchereisen und plaudern aus dem Schreibkästchen. Und vor allem präsentieren sie ihren brandneuen Kurzkrimi, den definitiv letzten Patati & Spijker-Fall “Wahr ist nur der Tod”: Die Entdeckung gefälschter Gemälde in einem renommierten Museum mündet im Drama einer ausweglosen Geiselnahme. Wer rettet wen?Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Bocholt, der Volkshochschule, der Initiative “Grenzhoppers” und der Interreg Deutschland-Nederlan. […]

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Telefonbetrüger weiterhin im Kreis Borken aktiv

Kreis Borken (ots) – (dm) Nach wie vor kommt es zu Betrugsversuchen am Telefon. Am gestrigen Abend (Montag, 19.02.2018) wurde eine 78-Jährige aus Groß Reken von einem Unbekannten angerufen.Er gab sich als Kripobeamter des Raubdezernates aus und erzählte die Geschichte von den Einbrechern, welche angelblich in der Nähe ihres Wohnortes gesehen worden seien. Kurze Zeit später wurde ein 64-jähriger Raesfelder gegen 21.00 Uhr von einem Mann mit osteuropäischem Akzent angerufen. Auch dieser hatte sich als Polizistausgegeben. Hier erzählte man dem Geschädigten, dass am Sonntagabend in der Nähe seiner Wohnanschrift zwei Einbrechern festgenommen wordenseien. Es müssten daher gleich zwei “Kollegen” zu ihm kommen, um ihm ein paar Fragen zu stellen. In zwei weiteren Fällen wurde am heutigenVormittag (Dienstag, 20.02.2018) Anzeigen wegen der gleichen Masche (Falscher Polizeibeamter) erstattet. Hier hatten die Täter gegen 12.00 Uhr bei einem 81-Jährigen und einem 82-Jährigen aus Bocholt angerufen. In allen Fällen blieb es bei dem Versuch, da die Angerufenen skeptisch wurden und das Gespräch teilweise von sich auchbeendeten. […]

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Grundstücksmarkt: Gutachterausschuss beschließt neue Richtwerte

Kreis Borken. Die Preise auf dem Immobilienmarkt sind im abgelaufenen Jahr wieder gestiegen. Dies ist das Ergebnis der Untersuchungen, die der Gutachterausschuss jetzt in seiner Sitzung diskutiert hat. Der Ausschuss ist für das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme des Stadtgebietes Bocholt zuständig. Der Vorsitzende des Ausschusses, Karl-Peter Theis, und Geschäftsführer Herbert Hemker stellten den rund 25 Mitgliedern des Ausschusses die Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten vor. Die Geschäftsstelle des Ausschusses erhielt demnach in 2017 etwa 5 Prozent mehr Verträge als im Vorjahr.Dabei haben sich die Eingangszahlen der einzelnen Teilmärkte erkennbar verschoben: Während die Baugrundstücke knapp sind und damit die Zahl der abgeschlossenen Verträge hier um rund 10 Prozent zurückgegangen ist, ist die Zahl der Erbbaurechte um 21 Prozent und die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen um 19 Prozent gestiegen. Auch bebaute Grundstücke wurden insgesamt mehr verkauft. Hier betrug der Zuwachs rund 4 Prozent. Insgesamt wurden mit 3.368 Verträgen 806 Hektar, das entspricht rund 8 Quadratkilometern, für 572 Millionen Euro veräußert. (2016: 3.195 Verträge / 796 Hektar)Die flächenmäßig am stärksten vertretenen landwirtschaftlichen Grundstücke sind auch 2017 teils deutlich teurer geworden. Der neue Spitzenwert liegt mit 10,40 Euro je Quadratmeter Ackerfläche nun in Borken und löst damit den bisherigen Platz 1 in Heek mit 10,30 Euro ab. Insgesamt sind rund 30 Prozent weniger Kaufverträge über landwirtschaftlich genutzte Grundstücke registriert worden. Die Preise dieser Flächen sind im Nordkreis teilweise rückläufig, während der Südkreis sich im vergangenen Jahr dem Niveau des Nordkreises langsam angeglichen hat. Am meisten Fläche kauft der Landwirt für sein Geld in Isselburg: Dort wurde der Richtwert um 60 Cent auf 6,40 Euro je Quadratmeter herabgesetzt. Den höchsten Preisanstieg verzeichneten die Gutachter dagegen in Stadtlohn. Hier musste der Richtwert von 7,50 Euro auf 9,50 Euro pro Quadratmeter angehoben werden.Aber auch die Preise für unbebaute Wohnbaugrundstücke sind im vergangenen Jahr angezogen. Kreisweit ermittelte die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses einen Anstieg von 4 Prozent, wobei sich der Südkreis hier mit 3 Prozent verhaltener entwickelte, als der Nordkreis mit 5 Prozent. Am meisten stieg der Preis für den typischen Bauplatz in Wessum: Dort waren es 19 Prozent, die der Ausschuss auf die bisherigen Richtwerte aufschlagen musste. Im Durchschnitt kostete ein Baugrundstück in 2017 kreisweit rund 144 Euro pro Quadratmeter. In 2016 waren es noch 138 Euro. Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre setzt sich auch hier fort.Die Preise für bebaute Grundstücke folgen dem gleichen Trend. Auch hier zeigt der kreisweite Vergleich von Preisen für Ein- und Zweifamilienhäuser, dass es teurer wird. Ein typisches Einfamilienhaus stand im letzten Jahr auf einem rund 600 Quadratmeter großen Grundstück, hatte rund 160 Quadratmeter Wohnflächen und kostete bei einem Alter von rund 30 Jahren etwa 242.000 Euro. In 2016 war das Grundstück im Mittel etwas kleiner (rund 590 Quadratmeter), die Wohnfläche betrug rund 150 Quadratmeter und der Preis lag bei einem etwa fünf Jahre älteren Gebäude nur bei rund 203.000 Euro. Der Preis eines Reihenmittelhauses ist bei sonst etwa gleichen Merkmalen von 109.000 Euro auf 134.000 Euro gestiegen.Auch Eigentumswohnungen sind im vergangenen Jahr teurer geworden. Eine neue Eigentumswohnung mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche kostete nach den ausgewerteten Verträgen kreisweit 2.376 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. In 2016 betrug dieser Wert noch 2.198 Euro. Eine etwa gleich große und durchschnittlich 29 Jahre alte, gebrauchte Wohnung war dagegen bereits für durchschnittlich 1.443 Euro je Quadratmeter Wohnfläche zu bekommen.Sämtliche Ergebnisse seiner Auswertungen stellt der Gutachterausschuss in Kürze in seinem Grundstücksmarktbericht für alle kostenfrei im Internet zur Verfügung. Die neuen Bodenrichtwerte können bereits jetzt auf der Homepage des Gutachterausschusses unter gutachterausschuss.kreis-borken.de/, dort unter “Geodatenatlas Kreis Borken”, eingesehen werden. Beides und weitere interessante Informationen sind unter www.borisplus.de zu finden. Auskünfte dazu werden bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Borken ab sofort erteilt. Sie ist erreichbar unter den Telefonnummern02861/ 82-2520, 02861/ 82-2522, 02861/ 82-2523 oder 02861/ 82-2524.Hinweis an die Redaktionen:Der komplette Grundstücksmarktbericht steht in Kürze unter www.boris.nrw.de zum download bereit. Er enthält noch zahlreiche weitere Daten. […]

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Sieben Nationen zu Gast beim Mariengymnasium

Bocholt (EUBOH). Schüler und Lehrer aus sieben europäischen Ländern treffen sich zur Zeit am Mariengymnasium Bocholt. Zum Thema „EduCareFully“ findet dort vom 18. bis 24. Februar 2018 ein “Erasmus +”-Projekttreffen statt. Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Kroesen empfing am Montag, 19. Februar 2018, rund 60 Gäste offiziell im Rathaus.Diese kamen aus Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, Spanien und der Türkei. Bei dem jetzigen Treffen geht es um die Möglichkeiten und Formen der Förderung schulischen Erfolgs in den verschiedenen europäischen Ländern.EU-Programm “Europa 2020″Im Rahmen dieses zweijährigen Projektes beschäftigen sich die Schüler zum Beispiel mit dem “Bilingualen Lernen”, der “individuellen Förderung” u.a. von Kindern mit Lernschwierigkeiten, “Sport und Ernährung”, “Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft”, “Studien- und Berufsorientierung” sowie “Digitalisierung des Lernens und Förderung der Medienkompetenz”. Diese inhaltlichen Schwerpunkte sind auch Zielsetzung des EU-Programms “Europa 2020”.Projektende in BocholtNachdem bereits gemeinsame Projekttreffen der Schulen aus den beteiligten sieben Ländern in Italien, Spanien, Griechenland und Lettland stattgefunden haben, ist nun die Europastadt Bocholt letztes Ziel auf der europäischen Rundreise. Gleichzeitig wird hier das Ende des Projektes sein, so Alessandra Castelli, Lehrerin des italienischen Leadpartners von “EduCareFully”, aber auch der Beginn für viele andere Projekte.Einige der Projektpartner, so Wilfried Flüchter, Schulleiter des Mariengymnasiums Bocholt, kennen sich bereits von anderen Projekten, manche sind für dieses Projekt neu hinzugekommen. Insgesamt, so Castelli, sei es ein großes Vergnügen, mit den Lehrern, Schülern, Organisatoren und Schulleitern an diesem Projekt zusammen zu arbeiten. Die “Erasmus +”-Koordinatorin am Mariengymnasium, Silke Brune-Berns, hat neben Workshops und Seminaren auch ein Rahmenprogramm ausgearbeitet, das den europäischen Gästen die Europastadt Bocholt und ihre Umgebung näher bringt.Bocholt ist EuropastadtDie stellvertretende Bürgermeisterin Kroesen dankte allen Organisatoren, Schülern, Lehrern und Gastfamilien für ihr besonderes europäisches Engagement bei diesem Projekt. “Bocholt ist Europastadt”, sagte Elisabeth Kroesen in ihrer Rede. Bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg machten sich junge Bocholter auf, um die heutigen Städtepartnerschaften ins Leben zu rufen. Mit Bocholt in Belgien und Rossendale in Großbritannien seien die Partnerschaften schon mehr als sechseinhalb Jahrzehnte alt. Weitere Städtepartner- und -freundschaften pflege Bocholt nach Frankreich, Litauen, China und Kolumbien. Ein sehr gutes Verhältnis habe Bocholt zu den benachbarten Niederlanden. Kroesen: “Für die vielfältigen europäischen Beziehungen und Kontakte wurde Bocholt im Jahr 1993 mit der höchsten europäischen Ehrung – dem Europa-Preis – durch den Europarat ausgezeichnet.” […]

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