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Müllabfuhr verschiebt sich – Friedhof für dringende Fälle geöffnet

Bocholt (PID). Durch die Weihnachtsfeiertage ergeben sich Verschiebungen bei der Müllabfuhr. Statt montags werden die Papiertonnen und Gelben Säcke der Tour A sowie die Biotonnen der Tour 1 bereits am Samstag, 23. Dezember 2017, geleert. Die anderen Leerungen verschieben sich jeweils um einen Tag nach hinten, finden also in der letzten Woche des Jahres von Mittwoch bis Freitag statt.Das teilt der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt mit, Rückfragen unter Tel. 02871 2463-24.Die Friedhofsabteilung der Stadtverwaltung ist für dringende Fälle am Samstag, 23. Dezember 2017, und am Samstag, 30. Dezember 2017, jeweils von 10:30 bis 12 Uhr geöffnet.Alle übrigen Dienststellen sowie das Bürgerbüro, das Standesamt und die Stadtbibliothekshauptstelle (Neues Medienzentrum) bleiben an den Weihnachtstagen und am Neujahrstag geschlossen. […]

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“Bocholt on ice” nur an den Feiertagen geschlossen

Bocholt. BOCHOLT ON ICE läuft nun schon eine Weile und die Organisatoren von Stadtmarketing Bocholt bzw. von Traber Event sind begeistert. „Das Angebot auf der Eisbahn und in der Almhütte wird sehr gut angenommen und die Resonanz der Besucher ist durchweg positiv“, so Stadtmarketing Geschäftsführer Ludger Dieckhues. Einzig das zeitweise schlechte Wetter sorgte für den ein oder anderen trüben Tag an der Eisbahn: „Bei viel Regen kommen natürlich nicht so viele Leute, ist die Eisbahn dann auch schon mal sehr nass statt eisig,“ weiß Ludger Dieckhues zu berichten. „Am vergangenen Wochenende bei kaltem Winterwetter war es voll, es herrschte eine tolle Stimmung und die Schlittschuhläufer hatten echt viel Spaß!“Für diejenigen, die BOCHOLT ON ICE noch nicht besucht haben, besteht auch nach Weihnachten und im gesamten Januar noch die Gelegenheit dazu. Lediglich an Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester bleiben die Eisbahn und die Almhütte geschlossen. Am Neujahrstag ist die Eisbahn dann ab 12 Uhr zum Schlittschuhlaufen geöffnet.In den Ferien wird die Eisbahn innerhalb der Woche bereits um 10:00 Uhr für Schlittschuhläufer geöffnet sein. An den Wochenenden öffnet die Eisbahn wie gehabt um 12:00 Uhr.Auch die Schulklassen sind im Januar wieder eingeladen vormittags kostenlos die Eisbahn zu nutzen. Dies bedarf allerdings einer vorherigen Anmeldung über die Stadtmarketing Gesellschaft (info@bocholt-stadtmarketing.de ).Zudem wird es in der Almhütte eine musikalische Sonderveranstaltung am 10. und 24.01.2018 geben. Unter dem Motto „Swing in der Hütte“ kommen die Gäste bei einem exklusiven Überraschungsmenü Frank Sinatra ganz nahe. Unter www.tonundgabel.de können Sie die Reservierungen hierfür vornehmen.Weitere Informationen zu BOCHOLT ON ICE unter www.bocholt-on-ice.de .Am letzten Tag des Weihnachtsmarktes am 23.12.2017 spielt die Bigband Swing & More vor dem historischen Rathaus von 18:00 bis 20:00 Uhr weihnachtliche Melodien. Gegen 20:00 Uhr schließen dann die Verkaufshäuschen, gegen 21:30 Uhr werden die Essens- und Getränkestände schließen. Die Logistik des Weihnachtsmarktes wird dann noch in der Nacht zum Großteil abgebaut, die Hütten werden am Mittwoch und Donnerstag demontiert. Der Wochenmarkt findet ab Freitag 29.12.17 wieder vor dem historischen Rathaus statt. […]

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Rat verabschiedet sich von Kämmerer Ludger Triphaus

Rede von Bürgermeister Peter Nebelo anlässlich der letzten Ratssitzung von Kämmerer Ludger Triphaus”Ich vermute, dass Ihnen, Herr Triphaus, öffentliche Lobreden über Sie und Ihr Wirken mindestens so wehtun wie Niederlagen der niederländischen Nationalmannschaft.Aber genauso wie die Elf leider die WM-Qualifikation nicht geschafft hat, gilt auch für Sie: Da müssen Sie jetzt einfach mal durch…Denn, wie heißt es: Ehre, wem Ehre gebührt.Sie, Herr Triphaus, haben sich im Laufe Ihrer bemerkenswerten Karriere bei der Verwaltung hohe Verdienste um das Wohl der Stadt Bocholt und seiner Bürgerinnen und Bürger erworben.Dabei muss man Ihr Wirken als Ganzes, im großen Kontext betrachten und verstehen. Sie allein auf Ihre Rolle als Kämmerer, der Sie seit 2011 sind, zu reduzieren, würde das Bild verzerren.Ludger Triphaus war weit mehr als nur ein Herr über Haushalt und Zahlen. Das waren für Sie reine Steuerungsgrößen, mehr nicht.Sie, Herr Triphaus, nahmen im Laufe Ihrer erfolgreichen Karriere viele Rollen wahr und scheuten keine Verantwortung. Sie zeigten dabei den Mut, gewohnte Pfade zu verlassen und Verwaltung neu zu denken. Die von Ihnen oft zitierte „Beharrlichkeit“ einer Behörde in agiles, modernes, bürgerfreundliches Handeln zu verwandeln, nachhaltige, tragfähige Strukturen zu schaffen: Das lag Ihnen am Herzen. Dafür haben Sie sich eingesetzt mit einer beachtlichen Gestaltungskraft. Einige Beispiele werde ich gleich kurz nennen.Doch zunächst einige Worte zu Ihren Stationen.Nach Absolvierung der katholischen Fachhochschule NRW in Münster im Jahr 1974 traten Sie, Herr Triphaus, in den öffentlichen Dienst ein – von 1974-1986 zunächst beim Kreis Borken in Ihrer Heimatstadt.Ab Februar 1986 wechselten Sie zur Stadtverwaltung Bocholt als Leiter des damaligen Jugend- und Sportamtes. Schon in dieser Zeit machten Sie sich in Bocholt einen Namen als engagierter, präsenter Verwaltungsfachmann mit ausgeprägtem Gestaltungswillen.Das blieb auf der Führungsebene der Verwaltung nicht unbemerkt. Im Jahre 1999 bekam Bocholt mit Klaus Ehling einen neuen Bürgermeister, dessen Büroleitung Sie ab Januar 1999 übernahmen.Zwei Monate, von September bis November 2004, fungierten Sie in Doppelfunktion zudem als Stadtkämmerer.Ja, und dann waren im September 2004 erneut Wahlen…und Bocholt bekam schon wieder einen neuen Bürgermeister… ☺Ab November 2004 wurden Sie als Leiter im Fachbereich Zentrale Verwaltung eingesetzt. Hier wirkten Sie rund 7 Jahre.Ab Juli 2011 dann übernahmen Sie erneut die Funktion des Stadtkämmerers mit den Zuständigkeitsbereichen Finanzen, Soziales und Gebäudewirtschaft.Sehr geehrter Herr Triphaus,ich sagte es bereits zu Beginn: Ihr Wirken war gekennzeichnet durch einen ausgeprägten Gestaltungswillen. Diese Eigenschaft paarte sich, wie das BBV einst passend charakterisierte, mit „unerschrockener Durchsetzungskraft“.Woher diese kam? Man mag es erahnen. Sie gehörten der Generation der sog. 68-er an, der man ja bestimmte Eigenschaften nachsagt:Laut, aufmüpfig, unerschrocken, unbequem, kämpferisch,getrieben davon, an alten, eingefahrenen, verkrusteten Strukturen zu rütteln,um letztlich die Gesellschaft zu verbessern.Ein bisschen was von alldem schimmerte beim Leitenden städtischen Sozialdirektor und Verwaltungsfachmann Triphaus in all den Jahren und in den unterschiedlichen Rollen, die Sie einnahmen, durch.Sie scheuten nie den Konflikt oder eine Konfrontation, wenn es Ihnen nötig erschien. Eine klare Haltung einnehmen, eine klare Sprache verwenden, Zuverlässigkeit geben und Verantwortung tragen auch wenn´s mal stürmisch wurde – für diesen Stil standen Sie.Das brachte Respekt und Ansehen ein auch bei Leuten, die nicht Ihrer Meinung waren.Mal wuchtig rustikal und impulsiv, mal diplomatisch, stets handlungsorientiert und aufmerksam, sehr oft innovativ. Und immer strategisch vorausblickend wie ein Schachspieler, der die nächsten Züge plant: So habe ich, so haben wir Sie oft erlebt. Ihre Meinung und Ihr Wort hatten Gewicht.Wer Sie kennt, weiß, dass Sie ein Netzwerker par excellence sind – auch eine Ihrer prägenden Eigenschaften. Überzeugt von der Kraft und Wirkung von Gesprächen und persönlichen Kontakten, wissend, dass alle Rädchen in einer Verwaltung und in einer Stadt irgendwie zusammenhängen und es besonders auf die Menschen ankommt, die diese kleinen und großen Räder drehen.So waren Sie nie bloß ein unnahbarer Rathausmanager, sondern jemand, der den Kontakt gezielt gesucht hat zu den Menschen – egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie auch kamen. Das spielte für Sie überhaupt keine Rolle.So konnten Sie im Hintergrund viele Gespräche führen, Fäden ziehen und wichtige Entwicklungen für Bocholt in die Wege leiten. Sie waren bestens vernetzt und präsent auf allen Ebenen, ob Stadt, Kreis, Land oder Bund. Auch gebühren Ihnen große Verdienste in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Niederlanden.Nach der Wahl 2004, als Sie den Posten des Kämmerers zunächst wieder abgeben mussten, haben Sie sich nicht hängen lassen, sondern als Leiter der zentralen Verwaltung das Heft des Handelns in die Hand genommen und mit umfangreichen Organisationsuntersuchungen Einsparmöglichkeiten und Potenziale der Verwaltung aufgedeckt.Die im BBV betitelten „Triphaus-Papiere“ waren damals legendär und bildeten die Grundlage für breite Diskussionen.Im Jahr 2011 wurden Sie erneut Kämmerer der Stadt und zudem Leiter des Fachbereichs Soziales und der Gebäudewirtschaft, zwei gewichtigen Bereichen im Haus.Im Jahre 2015 machten Sie sich als Manager der Flüchtlingskrise einen Namen: Bocholt schaffte in den damals unruhigen Zeiten schnell gute und wirksame Strukturen, um den Menschen zu helfen und – ganz wichtig – ihre Integration frühzeitig vorzubereiten. Der Kreis Borken und die Bezirksregierung lobten das „Bocholter Modell“.Bis zuletzt waren Sie, Herr Triphaus, der „Motor“ beim bundesweiten Projekt „Zukunftsstadt Bocholt 2030+“. Das Bocholt in der 2. Stufe steht und gute Chancen auf eine dritte Förderphase hat, ist in großen Teilen Ihnen zu verdanken, der als Netzwerker im Hintergrund dafür sorgt, die passenden Personen und Institutionen einzubinden.Die Bedeutung des sog. Quartiersmanagements als soziale Innovation wurde in Bocholt ebenfalls früh erkannt und zusammen mit der städtischen Tochter EWIBO und anderen Akteuren erfolgreich vorangetrieben. Auch hier wirkten Sie, Herr Triphaus, als treibende Figur im Hintergrund.Ich könnte mehr Beispiele aufzählen, aber das hieße, Eulen nach Athen zu tragen.Nun gehen Sie und hinterlassen einen Haushalt mit einem vergleichsweise geringen Defizit; das ist sicher nicht jedem Kämmerer dieser Republik beschieden.Es gibt neben all diesen fachlichen Qualitäten eine weitere prägende Eigenschaft: Sie werden vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses als großartiger Chef in Erinnerung bleiben.Die, die unter Ihnen arbeiten durften, bescheinigen Ihnen famose Führungsqualitäten und ein besonderes zwischenmenschliches Gespür. Ein Chef, der zuhörte, an dem man sich reiben konnte, der einem zugleich viel Energie und Motivation zurückgab – das wird Ihnen attestiert.Sehr geehrter Kollege Triphaus,wir wissen, dass Sie ein Liebhaber des Fußballs sind. Würde ich Ihren Einsatz als Fußballreporter kommentieren, müsste ich sagen:„Ludger Triphaus war ein ständiger Unruheherd. Er war nie in den Griff zu bekommen.“Ob vom Gegner oder vom eigenen Team – das lasse ich jetzt mal offen… Wer den Fußballerjargon kennt, der weiß jedenfalls: Dies ist als Kompliment gemeint.Sehr geehrter Herr Triphaus,heute ist Ihre letzte Ratssitzung, im Januar sind Sie noch einige Tage im Dienst, dann ist Feierabend im Rathaus. Danach haben Sie mehr Zeit für Ihre Familie, besonders für ihre Frau Maria und Ihr Enkelkind.Ich danke Ihnen für Ihr Engagement bei der Stadt Bocholt im Namen von Rat und Verwaltung und vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sehr herzlich!” […]

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LIVETICKER: Rat unterstützt Schützenhaus-Pläne der Bürgerstiftung

+++ LIVE +++ 20:10 Uhr +++ Jetzt geht es um den Zuschuss für die Bürgerstiftung Bocholt. Laut Thomas Eusterfeldhaus (CDU) gibt es jetzt de einmalige Chance, der Bürgerstiftung ein klares Signal zu geben. Bürgermeister Nebelo stimmt dafür. Mit 28-Ja-Stimmen bei 14 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen wird der Antrag angenommen.+++ 20:05 Uhr +++ Der Rat lehnt die Theißen-Lösung mit 19:27 Stimmen ab.+++ 19:48 Uhr +++ Jetzt wird in geheimer Abstimmung zuerst über den Theißen-Plan abgestimmt.+++ 19:40 Uhr +++ Bärbel Sauer (Soziale Liste) will ein Bürgerbegehren. Für sie sind gefühlt 80 Prozent der Bocholter gegen ein neues Schützenhaus. Teile der SPD unterstützen sie. Der Antrag wird mit der Mehrheit von CDU, Neuen Grünen und Liberalen abgelehnt.+++ Update 19:34 +++ Jetzt geht es ums Schützenhaus. Die Stadtpartei will den 2 Jahren alten Vorschlag von Unternehmer Theißen zur Abstimmung stellen. CDU, Neue Grüne und Liberale sind dafür, die Bürgerstiftung unterstützen. Die Grünen werden beiden Anträgen nich zustimmen. Sie haben Zweifel an den prognostizierten Besucherzahlen. Bürgermeister Peter Nebelo erklärt, er werden sowohl dem Theißpn-Vorschlag zustimmen als – im Falle einer Ablehnung – dann auch für den Vorschlag der Bürgerstiftung zustimmen.+++ Update 19:32 +++ Die Entscheidung über die von der Verwaltung eingebrachte Rathaussanierung über 37,5 Millionen Euro wurde einstimmig vertagt. Der Rat sieht sich nicht in der Lage, so frühzeitig eine solche Entscheidung zu fällen.+++ Update 19:15 Uhr +++ Der Rat beschließt mehrheitlich den Haushalt 2018. Der weist ein Minus von 1,78 Millionen Euro aus.+++ Update:19 Uhr +++ Schwere Schlappe für Bürgermeister Peter Nebelo. Der Rat beschließt mehrheitlich, die Kämmerer-Stelle in ihrer bisherigen Form zu streichenStreit um die Kämmerer-Stelle. Die CDU will sie nach dem Ausscheiden von Ludger Triphaus streichen und damit die Verwaltungsspitze auf drei Dezernate reduzieren. Die Union ist außerdem gegen eine externe Ausschreibung, wie der Bürgermeister sie fordert. Sie will den Leiter des Bereichs öffentliche Finanzen (Kämmerer) intern besetzen. Die Grünen, die freien Grünen und die Stadtpartei sind offenbar ebenfalls dafür. SPD und die Soziale Liste plädieren für eine Vertagung. Es kommt zur ersten geheimen Abstimmung […]

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Christel Feldhaar führt weiterhin CDU Senioren-Union Bocholt.

Auf der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung der CDU Senioren-Union standen Vorstandswahlen im Mittelpunkt. Einstimmig wurde die bisherige Vorsitzende Christel Feldhaar wiedergewählt. Einleitend hatte sie in ihrem Rechenschaftsbericht einenÜberblick über die vielfältigen und zahlreichen Aktivitäten der Senioren-Union in den letzten zwei Jahren berichtet. Zu ihren Stellvertretern wurden Agnes Epping und Alfons Tepasse gewählt. Schriftführer und Referent für Öffentlichkeitsarbeit ist Gerd Wiesmann und Mitgliederbeauftragte Hannelore Brokamp.Zu Beisitzern/innen wurden gewählt: Hiltrud von Rappard, Ernst Blumentrath,Julia Gillen, Anton Harks, Gisela van Ess, Ludger Nienhaus, Helmut Pesenacker, Egon Borkers, Dr. Liesel Roers und Dagmar Jansen-Zeppenfeld.Gastredner waren der Vorsitzende der CDU Bocholt, Lukas Kwiatkowski, und der JU-Vorsitzende Lukas Behrendt. Kwiatkowski betonte, dass die Arbeit des CDU-Vorstandes vor allem darauf gerichtet sei, der Politik der Partei eine mittel- und langfristige Steuerung zu geben. Dazu werde man auch in den einzelnen Stadtteilen den Kontakt und die Mitwirkung aller Bevölkerungsgruppen suchen. Ein wichtiger Termin sie in diesem Zusammenhang die am 9. April 2018 statt findende „Trendwerkstatt“. Lukas Behrendt wies auf die traditionell gute Zusammenarbeit von Junge Union und Senioren Union hin, sie sollte Beispiel f[r die ganze Partei sein, geschlossen und engagiert auf die Kommunalwahl hinzuarbeiten. […]

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Für Bocholter CDU ist starrer Schuldendeckel „nicht mehr das Instrument der ersten Wahl“

Auszüge aus der Haushaltsrede von Thomas Eusterfeldhaus (CDU)„Zweifelsohne müssen wir als politisch Verantwortliche die Sorgen und Bedenken aus der Bevölkerung bezogen auf das Projekt KUBAAI ernst nehmen. Daher ist es gerade im Hinblick auf das finanzielle Engagement der Stadt wichtig, Offenheit und Transparenz zu gewährleisten. Über einen entsprechenden Antrag hinsichtlich der Offenlegung des Kostencontrollings werden wir später beraten. Insgesamt sind wir als CDU-Fraktion nach Abwägung aller Chancen und möglichen Risiken weiterhin der festen Überzeugung, dass das KuBAaI-Projekt eines der wichtigsten städtebaulichen Projekte in der Nachkriegsgeschichte der Stadt Bocholt ist.„Durch eine Erweiterung des Gebietsbezuges soll künftig auch das BRAUHAUS Gegenstand der Betrachtung innerstädtischer Entwicklungen werden. Zwar werden wir auch darüber später diskutieren. Dennoch möchte ich ein paar Anmerkungen bereits an dieser Stelle machen. Nach zahlreichen intensiven Diskussionen in den vergangenen Monaten haben wir heute die Chance, der Bürgerstiftung mit einem politischen Grundsatzbeschluss ein positives Signal zu geben, an dem geplanten Konzept weiterzuarbeiten.“„Lassen Sie mich abschließend noch einige Anmerkungen zum SCHULDENDECKEL machen. Grundsätzlich ist es wichtig und richtig, die Entwicklung der städtischen Schulden intensiv im Auge zu behalten und Fehlentwicklungen zu vermeiden. Darin sind wir uns vermutlich alle einig. Seite 16 von 19 Wenn man sich allerdings so manche Diskussion der vergangenen Jahre über mögliche Investitionen in Bocholt vor Augen führt, muss man hier und heute festhalten, dass der Schuldendeckel in seiner jetzigen Form inzwischen wohl nicht mehr das Instrument der ersten Wahl sein kann. Ganz im Gegenteil, durch den starren Schuldendeckel wurden und werden wichtige Investitionen in die Infrastruktur verhindert bzw. zumindest immer weiter nach hinten geschoben. […]

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Tötungsdelikt in Emmerich-Elten aufgeklärt / 25-jähriger Mann aus Kleve festgenommen

Kreis Kleve (ots) – Der Mord zum Nachteil des 77-jährigen Rentners aus Emmerich-Elten ist aufgeklärt. Ein 25-jähriger Mann aus Kleve ließ sich am Dienstag (19. Dezember 2017) von Beamten der Mordkommission widerstandslos in seiner Wohnung in Kleve festnehmen. Er hat die Tat gestanden und wurde heute (20. Dezember 2017) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve beim Amtsgericht Kleve vorgeführt. Das Gericht hat einen Haftbefehl erlassen. In seiner Vernehmung hat der Täter ausführliche Angaben gemacht. Opfer und Täter kannten sich aus dem Internet und tauschten sich dort aus. Vor drei Monaten gab es zudem einen persönlichen Kontakt. Weitere Details gaben Staatsanwalt Timmer und der Leiter der Mordkommission, Gerd Hoppmann, in der Pressekonferenz am heutigen Tag bekannt. […]

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BHV1-Virus auch in einem zweiten Betrieb in Stadtlohn nachgewiesen

Stadtlohn. In einem weiteren Betrieb in Stadtlohn ist das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1) nachgewiesen worden. Dieses Virus verursacht bei Rindern eine hochansteckende Seuche. Alle eingestallten 280 Mastrinder und -bullen müssen daher geschlachtet werden. Das heißt, das Fleisch dieser Tiere kann anschließend weiterverarbeitet werden. Dies ist möglich, weil die Erkrankung für Menschen unschädlich ist. Bereits Anfang der Woche war die Schlachtung von rund 400 Kühen und Rindern eines Bestandes in Stadtlohn angeordnet worden, da dort BHV1 aufgetreten war. Die Rindviehbestände im näheren Umkreis um dieses Gehöft sowie Bestände, die in Personenkontakt mit dem Betrieb standen, werden seither ebenfalls auf BHV1 überprüft. Dabei ist nun dieser zweite Fall bekanntgeworden. Die Überprüfungen werden fortgesetzt, teilt der Kreis Borken mit.BHV1 ist ein Herpesvirus, das bei Rindern eine hoch ansteckende Viruserkrankung verursacht. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Treten klinische Erscheinungen auf, zeigt sich dies in Form von Rhinitis und Tracheitis im oberen Atemtrakt. Zudem können die Genitalien der Tiere von Entzündungen betroffen sein. Die Ansteckung mit dem Virus erfolgt durch Tröpfcheninfektion mit infektiösem Nasen-, Tränensekret oder Speichel. Eine Übertragung ist aber auch durch Personen, Schadnager usw. möglich. […]

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Taschendieb bestiehlt 83-jährige Bocholterin im Supermarkt

Bocholt (ots) – Am Mittwochmorgen tätigte eine 83-jährige Bocholterin ihrenEinkauf in einem Markt an der Straße Niederbruch. Ihre Geldbörsehatte sie in ihrer Handtasche deponiert und diese wiederum amRollator befestigt. Ein noch unbekannter Taschendieb nutzte einegünstige Gelegenheit und entwendete die Geldbörse. Die Tatzeit liegtzwischen 11.00 Uhr und 11.15 Uhr. Hinweise bitte an die Kripo inBocholt (02871-2990). Taschendiebe suchen sich günstige Gelegenheiten …Unaufmerksamkeit, Unvorsichtigkeit und Gedränge bieten den Diebenimmer wieder Gelegenheiten, ihr Unwesen zu treiben. Das Motto der Landeskampagne zur Bekämpfung des Taschendiebstahlslautet “Augen auf und Taschen zu!” ist ebenso einfach wie einfach wiepassend. Dieser Pressemeldung sind weitere Infomaterialien angehängt. […]

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Unbekannte spannen Seil über die B473 / Polizei sucht Zeugen

Hamminkeln (ots) – In der Zeit von Donnerstag, 18.00 Uhr, bisFreitag, 06.30 Uhr, trieben Unbekannte auf einer Baustelle im Bereichder Bocholter Straße (B473) / Höhe Strauchheide, an der eine neueHochspannungs-Stromleitung gebaut wird, ihr Unwesen. Sie befestigtenüber der Fahrbahn ein Seil, das an einem durchfahrenden Lkw zu einerBeschädigung führte. Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungengemacht haben, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hamminkeln, Tel.:02852 / 966100. […]

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Schüler des St.-Josef-Gymnasiums gestalten Biotop um

Bocholt (PID). Umwelt- und Naturschutz hat im Bischöfliches St.-Josef-Gymnasium eine große Bedeutung. Das haben die Schülerinnen und Schüler jetzt bewiesen. Sie gestalteten ihr schuleigenes Biotop um.152 Pflanzen fanden im Kapugarten ein neues Zuhause, davon sind drei Sommerflieder und zwei Obstbäume. Um die grüne Oase zu strukturieren und biologisch aufzuwerten, wurden auch insgesamt 150 heimische Heckenpflanzen eingesetzt. Das Ziel ist ein Naturgarten mit vielen heimischen Tierarten.”In so einem Garten gibt es spannendere Zusammenhänge zu erleben als in einem Zoo. Man muss nur dafür sorgen, dass die Tiere Nahrung und Nistgelegenheiten finden”, erklärt die Biologielehrerin Sonja Köhler. Bei der Pflanzaktion wurden Schülerinnen und Schüler der neu gegründeten Bio-AG von einigen Lehrern, einem Chemiekurs und der Nabu Jugendgruppe “Erdkröten” tatkräftig unterstützt.Auch die Teichanlage ist überholt worden. Mit Keschern haben die Kinder Schlamm sowie Pflanzenreste aus dem Teich entfernt, um die Sauerstoff-Zehrung zu reduzieren. “Je eher man sich um die Natur kümmert, die noch übrig ist, desto besser”, meint der Schüler Mika Schulz.Wildblumensamen ausgesätDamit es im Schulgarten auch summt und brummt, wurde regionaler Wildblumensamen ausgesät. Der Fachbereich Umweltreferat der Stadt Bocholt hat die Aktion finanziell unterstützt. Die Stadt wirbt für mehr Wiesen und Gärten mit Wildblumen. Sie tragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei Pflanzen und Tieren bei, was sich wiederum positiv auf Natur und Klima auswirkt.Es braucht aber keine große Wiese zu sein, auch in kleinen Gärten kann schon etwas für die Artenvielfalt getan werden. “Den Garten in ein blühendes Paradies verwandeln und Rasenmäher, Heckenschere und chemische Pflanzenschutzmittel in der Ecke stehen lassen”, rät Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen vom städtischen Umweltreferat.Im nächsten Frühjahr dürften die ersten Wildblumen im Kapubiotop hervorkommen. Dann können die Kinder in ihrem Schulgarten die Natur erkunden und beobachten, wie sich das Tier- und Pflanzenleben in diesem kleinen Bereich entwickelt. […]

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Kind fährt nach Unfall weiter

Bocholt (ots) – (fr) Am Dienstagmorgen kam es gegen 07.40 Uhr ander Kreuzung Niederbruch/Weberstraße/Wesemannstraße zu einem Unfall,an dem eine 35-jährige Autofahrerin aus Bocholt und ein nochunbekannter Junge beteiligt waren. Der Junge war nach Angaben der Autofahrerin gegen die Seite ihresPkws gefahren, nachdem sie angehalten hatte, um anderenVerkehrsteilnehmern die Vorfahrt zu gewähren. Der Junge stürzte undverletzte sich dabei offenbar leicht, da er Schmerzen im Armverspürte. Auch sein Fahrrad war beschädigt. Die Autofahrerin kümmerte sich zusammen mit mehreren Passantinnenum den Jungen und übergab diesem auch einen Zettel mit ihrenPersonalien. Weitere Hilfe wollte der Junge offenbar nicht angebenund setzte daraufhin seinen Weg zur Schule fort. Sein Fahrrad stellteer vor dem Kiosk ab und ging zu Fuß davon. Nachdem die 35-Jährige keinen Anruf der Eltern des Jungen erhielt,teilte sie den Sachverhalt der Polizei mit. Der Junge ist ca. 110 bis120 cm groß, ca. 12 Jahre alt, hat dunkle kurze Haare und einsüdosteuropäisches äußeres Erscheinungsbild. Er trug dunkleBekleidung, einen Kapuzenpulli und eine rote Mütze. Hinweise bitte andas Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990). […]

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Immer weniger Besucher in der City

Die Zentralitätskennziffer ist erneut um einen Prozentpunkt auf inzwischen 109,9 gesunken. Samstags kommen zum Teil 2000 Menschen weniger nach Bocholt als im Vorjahr. Der absolute Renner sind dagegen die verkaufsoffenen Sonntage. Das erklärte Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues im Wirtschaftsförderungsausschuss. Wir haben ihn interviewt. […]

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Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bocholt-West entwickeln Elemente für Rollator-Parcours

Kreis Borken/Bocholt. Wer einen Rollator benutzt, muss sich täglich vielen Herausforderungen stellen: der Einstieg in den Bus, die Überwindung von Bordsteinkanten oder die unterschiedlichen Untergründe – von weich über glatt bis uneben. Und meist sind die Benutzerinnen und Benutzer zudem in ihrer Beweglichkeit erheblichen eingeschränkt. Um die ältere Generation in die richtige Handhabung des Rollators einzuweisen, bieten mehrere geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bocholter Vereins “Leben im Alter” (LiA) zusammen mit der Kreisverkehrswacht Borken Rollator-Schulungen an. Dort müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrer Geh-Hilfe durch einen Parcours laufen. Doch da die bisher verwendeten Elemente zu sperrig und zu schwer sind, werden Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bocholt-West in den nächsten Wochen besser geeignete Schulungsmittel entwickeln.Die Kreisverkehrswacht Borken hat im Rahmen der Überlegungen, besser geeignete Schulungsmittel zu beschaffen, Kontakt zu dem Bocholter Berufskolleg aufgenommen. Horst te Wilde, Leiter des Berufskollegs, stimmte dem Projekt gerne zu und hob hervor: “Neben den praktischen Erfahrungen, die die Auszubildenden bei der Entwicklung machen, ist es darüber hinaus ein guter Ansatz, dass sich junge Menschen um die Bedürfnisse der älteren Generation Gedanken machen und praktische Hilfestellungen entwickeln.”Damit die angehenden Konstruktionsmechanikerinnen und Konstruktionsmechaniker erste Ideen für das Schulprojekt sammeln konnten, stellten Bernd Albers und Ingo Braunschuh von der Verkehrswacht Bochum ihnen und dem Bildungsgangsleiter Peter Enting ihren Parcours im Bocholter Berufskolleg vor. Dieser besteht aus leichten modularen Elementen, die unterschiedliche Untergründe sowie Abstufungen und Rampen beinhalten. Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Jeanette-Wolff-Seniorenzentrums aus Bocholt testeten mit ihren Rollatoren den Bochumer Parcours. Sie konnten den jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteuren somit wertvolle Hinweise gebe, worauf sie bei der Umsetzung des Projektes achten müssen.”Es war während der gesamten Dauer der Demonstration zu spüren, dass das Projekt für die Schülerinnen und Schüler eine Herzensangelegenheit sein wird”, erzählte Bernhard Sieverding, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Borken. “Sie waren hochkonzentriert beim Aufmessen der Module, hatten erste gute Ideen für die Umsetzung und großes Verständnis für die Situation der Senioren”, ergänzte Sieverding. Außerdem habe auch das persönliche “Erfahren” des Parcours mit einem Rollator den jungen Auszubildenden dabei geholfen zu sehen, worauf sie bei der Entwicklung der Elemente achten müssen. Jens Bollwerk, Mitarbeiter des Vereins LiA, werde als Projektbetreuer in die weiteren Schritte eingebunden, damit der neue Parcours allen Ansprüchen gerecht werde.Informationen zum Rollator-Training finden sich auf der Website des Vereins LiA unter www.l-i-a.de/. Die Ansprechpartnerin Ulla Braukmann ist unter Tel.: 02871 1870471 oder per E-Mail an ubrauckmann@l-i-a.de zu erreichen. […]

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16-Jähriger aus Kleve vermisst

Kleve (ots) – Seit Samstagabend (16. Dezember 2017) wird der 16-jährige Robert P. aus Kleve vermisst. Robert wurde letztmalig gegen 22.30 Uhr in einem Jugend- und Kulturzentrum am Sommerdeich gesehen. Wo er sich aktuell aufhält ist nicht bekannt.Robert ist ca. 2 m groß, hat dunkles mittellanges Haar und eine schlanke Statur. Zuletzt trug er einen langen schwarzen Mantel, eine dunkle Hose und Turnschuhe.Wer kann Angaben dazu machen, wo sich Robert derzeit aufhält? Hinweise bitte an die Polizei Kleve unter Telefon 02821 5040. […]

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