Zeige 15 von 4372 Objekte

Filter ein-/ausblenden
Anzahl:
Sortieren nach:
Reihenfolge:

Fahrradklimatest: Abstimmen für Bocholt

Bocholt (PID). Noch bis zm 30. November 2016 kann abgestimmt werden: Der Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) startete am 1. September den diesjährigen “Fahrradklimatest”. Beim letzten Test im Jahre 2014, die Ergebnisse gab es im Frühjahr 2015, belegte Bocholt in der Gesamtnote den ersten Platz und wurde dafür mit dem Titel “Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands” ausgezeichnet.”Das wollen wir auch in diesem Jahr wieder schaffen”, sagt Bürgermeister Peter Nebelo. Er wünscht sich eine rege Beteiligung der Bocholterinnen und Bocholter am Fahrradklimatest mit “fahrradfreundlicher Stimme”, “auch wenn die Konkurrenz der anderen Städte und Gemeinden riesengroß ist.” 2014 holte sich Bocholt mit einer Durchschnittsnote von 2,04 den absoluten Bestwert aller Städte und Gemeinden, sogar noch vor Münster (2,5).Wie fahrradfreundlich ist Bocholt?Diese Frage stellt der ADFC vom 1. September bis zum 30. November 2016 wieder Radfahrern in ganz Deutschland. Mithilfe von Fragen können Radfahrer ihre Heimatstädte und -gemeinden bewerten. Die Ergebnisse der Umfrage sollen im Frühjahr 2017 bekannt gegeben werden.Macht Fahrradfahren in Bocholt Spaß?Der Test beginnt mit Fragen nach dem Nutzerverhalten, wie oft und mit welchem Rad (Cityrad, Mountainbike oder Rennrad) die Bocholterinnen und Bocholter fahren. Die Frage, ob Lastenräder genutzt werden, steht auch auf der Agenda. Danach können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bewertungsfragen beantworten. “Macht das Fahrradfahren Spaß?”, “Fahren alle, egal ob jung oder alt, mit dem Rad?”, “Komme ich sicher und zügig von A nach B?” und “Gibt es genügend Abstellmöglichkeiten?” sind nur einige der 27 Fragen, die durch jeweils einen Klick beantwortet werden können.Was ist wichtig rund um den Radverkehr?Am Ende gibt es noch zwei Fragen zu der Bedeutung unterschiedlichster Radverkehrsthemen in Bocholt. Dabei soll der Nutzer die drei für ihn persönlich wichtigsten und die drei unwichtigsten Themenbereiche zum Radverkehr ankreuzen. Ist es wichtig, zügig und sicher die Innenstadt zu erreichen, oder ist es eher wichtig, dass Einbahnstraßen für Radfahrer frei gegeben werden?Hintergrund:Der ADFC-Fahrradklimatest 2016 wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 (NRVP) gefördert […]

mehr lesen

Live von unterwegs

Wie in jedem Jahr und in fast jedem Golfclub steigt Ende August/Anfang September das Golffieber – die Clubmeisterschaften, das wichtigste sportliche Event des Jahres, steht am ersten Septemberwochenende auf dem Plan.

Die Aussichten:53 Herren und 23 Damen (jeweils einschließlich der Jugend) hatten gemeldet, der Platz ist einschließlich der gewohnt schnellen Grüns perfekt hergerichtet, Samstagswetter – super, Sonntagswetter – Gewitterneigung (Oh Gott! Für Golfer gibt es nichts Schlimmeres).

Bei den Damen traten sechs Spielerinnen mit einstelligem Handicap an und bei den Herren wollte der Großteil der Zweitliagamannschaft ein Wörtchen um den Titel mitreden. Die Meldeliste und auch die Wetteraussichten versprachen Spannung – am Ende kam es aber mal wieder anders …

Spielmodus: Eine Runde am Samstag, zwei Runden am Sonntag. Nach jeder Runde reduzierte ein Cut das Teilnehmerfeld, so dass bei der Entscheidungsrunde noch neun Damen und 16 Herren im Rennen waren. Die am ersten Cut gescheiterten Spielerinnen und Spieler traten am Sonntag auch noch zu einer zweiten Runde an, die in die sog. Nettowertung (Ergebnis unter Berücksichtigung des Handicaps) einfloss.

Nach der ersten Runde führte bei den Damen Dagmar Schlichtenbrede (80 Schläge) vor Veronika Stellmach und Vanessa Paulsberg (beide 88 Schläge).Martin Schlichtenbrede und Tom Rentmeister (beide 75 Schläge) lagen bei den Herren vorne, Matthias Tischler folgte mit 77 Schlägen.

Bei den Runden zwei und drei wurden die Flights streng nach den Ergebnissen zusammen gesetzt, so dass die Führenden der Konkurrenzen immer zusammen und als letzte am Abschlag standen.

In Runde 2 veränderte sich das Bild bei den Damen. Dagmar Schlichtenbrede fiel nach einer 90er Runde und 170 Gesamtschlägen auf Platz 3 zurück. Vanessa Paulsberg hatte mit einer 79 und 167 Gesamtschlägen die Führung übernommen. Zwei Schläge hinter ihr lag nach einer 81er Runde Veronika Stellmach.Bei den Herren lieferten sich Martin Schlichtenbrede und Tom Rentmeister lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis sich am Ende Routinier und Favorit Martin Schlichtenbrede mit der besten Runde des Wochenendes (4 unter Par) einen 7-Schläge Vorsprung erarbeitet. Benedikt Polders war einige Flights früher gestartet und zog mit einer 2-unter-Par-Runde mit Tom Rentmeister (erneut eine 75) gleich. Matthias Tischler war nach einer 85 aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Bei den Damen spielte Dagmar Schlichtenbrede eine hervorragende Schlussrunde. Sie holte ihre Konkurrentinnen schnell ein und lag nach einer 79er Runde am Ende mit 249 Gesamtschlägen klar vor Veronika Stellmach (256) und Vanessa Paulsberg (261).
Ihr Sohn Martin ließ in seiner Schlussrunde (74/217 Gesamtschläge) nichts mehr anbrennen und sicherte sich bereits seinen 7. Einzel-Clubmeistertitel seit 2006. Vizemeister wurde Benedikt Polders (79/229 Gesamtschläge) vor Markus Schulze zur Verth (77/234 Gesamtschläge). Tom Rentmeister war mit einer 88er Schlussrunde zurückgefallen und teilte sich mit Jeroen Kleinsman Platz 4 (beide 238 Gesamtschläge).
Dagmar und Martin Schlichtenbrede kommen somit zusammen auf 10 Einzeltitel – eine wirklich erfolgreiche Golffamilie.

Bei den weiblichen Jugendlichen konnten die Nachwuchssorgen auf dem Leaderboard abgelesen werden, waren dort doch nur zwei Namen zu finden. Karolina Swiatlowski verteidigte ihren Titel – Zweite wurde Laura Hoekstra. (Auch wenn dies vielleicht nicht die richtige Stelle ist – Golf ist erstens ein faszinierender Sport und zweitens viel günstiger als manch einer denkt – erst recht für Kinder und Jugendliche).Jeroen Kleinsman wurde nach 2014 erneut Clubmeister der männlichen Jugend und verwies Nikola Gajic und Justus Baumhove auf die Plätze 2 und 3.


Die Nettowertungen (2-Runden-Wertung mit Abzug des Handicaps) gewannenVeronika Stellmach bei den Damen, Mats Inderfurth bei den Herren und Justus Baumhove bei der Jugend. 
 […]

mehr lesen

Benefizkonzert des Rotary Clubs Bocholt am 18. September – Junge Bläserphilharmonie NRW im Städtischen Bühnenhaus

Bocholt. Der Rotary Club Bocholt veranstaltet am 18. September wieder ein Benefizkonzert im Städtischen Bühnenhaus in Bocholt, dessen Erlös dem Rotary-Projekt „Kids in Lüderitz“ zugutekommt.Die Junge Bläserphilharmonie (JBP) NRW – in diesem Jahr erstmalig unter der Leitung von Timor Oliver Chadik – ist eines der wichtigesten Jugendorchester in Deutschland. Die jungen Musiker im Alter von 14 bis 24 Jahren bieten ein Programm der sinfonischen Blasmusik auf höchsten Niveau. Das Orchester hatte bereits Auftritte in ganz Europa sowie den USA, China und Singapur.Das Konzertprogramm welches in Bocholt am 18. September gespielt wird trägt den Titel „Von Zauberern, Druiden und Zwergen“und enthält unter anderem Stcüke von Rolf Rudin und Johann de Meij.Der Erlös des Konzertes kommt dem Rotary-Projekt „Kids in Lüderitz“ zugute, welches die Elementarbildung von Kindern in Lüderitz (Namibia) durch die Förderung von Kitas und Schulen unterstützt. Bisherige Projekte, wie beispielsweise die Renovierungen und Auststattungen eines Kindergartens und einer Vorschule sowie das Einrichten einer Schulbäckerei konnten von solchen Spendengeldern finanziert werden.Das Konzert beginnt am Sonntag, den 18.09.16 um 16.00 Uhr, Einlass ist ab 15.30 Uhr im Foyer des Rathauses. Der Preis für die Karten beträgt 15,00 €, SchülerInnen, Kinder und Studenten erhalten die Karten zu einem ermäßigten Preis von 5,00 €. Vorverkaufstellen sind die Musikschule Bocholt, das BBV in Bocholt und Rhede, die Ostertor-Apotheke und die Anwaltssozietät Bohnekamp in Borken. […]

mehr lesen

Konzert “Viva Italia”: Von Liebe, Lebenskunst, Neid und Intrigen

Bocholt (PID). „Viva Italia!“ Unter diesem Motto steht ein Konzert des Bocholter Frauen- und Mädchenchors am Samstag, 24. September. Gesungen werden Lieder bekannter Komponisten wie Verdi, Vivaldi und Rossini. Das Konzert findet im Medienzentrum auf der Hindenburgstraße statt. Beginn ist um 19 Uhr. Karten gibt´s für 13,50 Euro im Vorverkauf bei der VHS unter Tel. 02871 2522-0 oder per E-Mail vhs@mail.bocholt.de. An der Abendkasse kosten die Tickets 15 Euro.Der Bocholter Frauenchor hat sich von italienischen Melodien inspirieren lassen. Das Konzert besingt sowohl Lebenslust, Lebenskunst und Hingabe wie auch Intrigen, Neid und weibliche Verführungskunst. Allen voran aber steht “Amore”, die “Liebe”, die schon zu allen Zeiten in allen Orten den schönsten Stoff für Bühne und Konzert geliefert hat.Bilder, Fotos und EisPianistin Anja Speh wird den Chor am Klavier begleiten. Neben dem Hörgenuss werden auch Augen und Gaumen bedient. Bilder und Fotos mit Eindrücken Italienreisender begleiten den Abend ebenso wie original italienische Eisspezialitäten, mit denen sich Besucher die Pause versüßen können.VeranstalterVeranstalter sind die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg und die Familienbildungsstätte (Fabi), die damit den Semesterbeginn musikalisch einläuten. […]

mehr lesen

Liedernachmittag für Senioren im Quartier Friedhof-Siedlung

Bocholt (PID). Am Donnerstag, 15. September 2016, veranstaltet die Musikschule Bocholt-Isselburg-Rhede gemeinsam mit dem Verein “Leben im Alter” (L-i-A) und den ehrenamtlichen “Kümmerern” einen weiteren musikalischen Nachmittag im Landhaus Knuf, Heutingsweg 60. Die Teilnahme ist kostenlos. Beginn ist um 15.30 Uhr. Anmeldungen zum Gesangsnachmittag bei L-i-A unter Tel. 02871 21765-66 oder bei der Musikschule Bocholt unter Tel. 02871 23917-10.Nach einer Sommerpause geht es ab September weiter mit dem Kooperationsprojekt “Musik im Quartier” in der Bocholter Friedhofsiedlung. Unter musikalischer Leitung von Lioba Igel von der Bocholter Musikschule wird gemeinsam mit musikbegeisterten Senioren musiziert. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken steht ab 16 Uhr das gemeinsame Singen im Vordergrund. Auch eigene Musikinstrumente können von den Teilnehmern mitgebracht und eingesetzt werden.Schüler der Musikschule zu GastDiesmal werden wieder Gäste aus der Schülerschaft der Musikschule erwartet, die den Nachmittag mit ihren musikalischen Beiträgen abrunden. Die Veranstaltung endet um 16.30 Uhr. Anmeldungen zum Gesangsnachmittag bei L-i-A unter Tel. 02871 21765-66 oder bei der Musikschule Bocholt unter Tel. 02871 23917-10. […]

mehr lesen

240 Jahre Betriebszugehörigkeit bei der Volksbank Bocholt eG

Neun Jubilare gab es im August bei der Volksbank Bocholt eG. In einer internen Feierstunde bedankte sich der Vorstand bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und betonte, dass diese langjährige Treue als Zeichen von Verbundenheit zum Unternehmen zu verstehen sei.Für die Kunden der Bank stünden konstante Ansprechpartner zur Verfügung. Dies erhöhe die Zufriedenheit in der Kundschaft, so der Vorstand.Auf eine 40-jährige Betriebszugehörigkeit kann Irmgard Tenbrock (Serviceberatung Nordstraße) zurückblicken. 25 Jahre bei der Volksbank sind Detlev Alstede (Baufinanzierungsspezialist), Claudia Hustede (Serviceberatung Lowick), Andrea Nordmann (Kreditspezialistin Nordstraße), Kirsten Krasenbrink (Kasse Hauptstelle) sowie Stefanie Heine, Michael Hösing, Markus Ratering und Georg Schmeinck (Kreditspezialisten Hauptstelle).Anhang: Bild der Jubilare mit Vorstand und Personalleiterv.l.n.r.: Personalleiter Ludger Seggewiß, Vorstand Herbert Kleinmann, Andrea Nordmann, Michael Hösing, Georg Schmeinck, Stefanie Heine, Irmgard Tenbrock , Claudia Hustede, Markus Ratering, Kirsten Krasenbrink, Vorstand Franz-Josef Heidermann und Detlev Alstede […]

mehr lesen

1LIVE Pop mit Mono! Es gibt noch Karten für den 25. Oktober in Bocholt

Bocholt. Nach der erfolgreichen „Tony Mono-Worldtour“ mit der 1LIVE Bocholt bereits 2014 besucht hat statet Starproduzent Tony Mono unserer Stadt am 25. Oktober einen weiteren Besuch ab. Für die neue Show mit neuer Crew und vielen Überraschungen im Städtischen Bühnenhaus gibt es noch Karten!Und wieder einmal ist er dem Trend voraus. Mitsing-Konzert? Nein! Ein Tony Mono lässt sein Publikum nicht mit Heftchen in der Hand Refrainzeilen von Songs absingen. Bei Tony wird gefeiert – seine Verbündeten sind die aktuellen Songs aus den Charts – beschleunigt durch seine einzigartigen Comedy-Einlagen.Supportet wird er von seiner multibegabten Bühnenpartnerin Laura Hampbellund seinem Beatboxer Lino Beatbox, der klingt, als hätte er nebenSchlagzeug und Drum-Computern auch jede Menge Instrumente undklingende Gegenstände verschluckt. Musikalisch bringt die Crew alleszusammen: Gitarrensound, Rap, Loopstation, Synthesizer, dazu benutzt sieTouchscreens von Handys und Tablets.Natürlich verzichtet Tony bei seinem dritten Bühnenprogramm nicht auf diebeliebten, aus dem 1LIVE Programm bekannten, Song-Parodien undComedy-Nummern. Dem Publikum bleibt somit nicht verwehrt, sich im Glanzdes Meisters zu sonnen, während Mono menschlich wie musikalischUnmögliches leistet: Raphits von Jay Z auf der Blockflöte, oder das garantiertinoffizielle Helene Fischer-Musical „Highway to Helene“. Es ist nicht leicht, dieAbsurdität des Showbiz noch zu übertreffen … Tony schafft‘s.1LIVE Pop mit Mono! – Eine neuartige Mischung aus Mitmachkonzert undComedy-Show. Was würde Tony selber sagen? „Alles wird schöner, wennman es teilt. Erfolg, musikalisches Talent … und natürlich das Hotelbett nach der Show.Eintrittskarten sind bei allen CTS und Reservix Vorverkaufsstellen u.a. beim Bocholter-Borkener Volksblatt, (Europaplatz 26-28, Tel: 02871/ 28 40) zu bekommen.Der Kartenvorverkaufspreis beträgt 24,50 € (inkl. aller Gebühren).BBV-Abonnenten erhalten die Karten zum Vorteilspreis von 23,50 € (inkl. aller Gebühren). Tickets an der Abendkasse für 26,00€.Einlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.Freie Platzwahl. […]

mehr lesen

Stadtgeschichte: Von Arbeiterhosen und Wehrmachtsuniformen – Die Bocholter Bekleidungsindustrie 1921-1945

Bocholt (PID). Zu einem stadtgeschichtlichen Vortrag lädt am Donnerstag, 15. September 2016, der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte ein. Das Thema der Veranstaltung lautet „Von Arbeiterhosen und Wehrmachtsuniformen – Die Bocholter Bekleidungsindustrie 1921-1945“.Der Bocholter Historiker Marius Lange stellt an diesem Abend die Ergebnisse seiner Masterarbeit vor, in der er sich erstmals mit der Geschichte der vergessenen Bocholter Unternehmen und Unternehmer im Bereich der Bekleidungsindustrie beschäftigt hat.Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt um 18.30 Uhr im Medienzentrum auf der Hindenburgstraße 5.Kleider, Regenmäntel, KnöpfeUnter besonderer Berücksichtigung der Uniform-Konfektion in der NS-Zeit zeichnet Lange die Entwicklung der hiesigen Betriebe seit Gründung der ersten Kleiderfabriken im Jahre 1921 bis zu ihrem vorläufigen Zusammenbruch 1945 nach. Allein bis 1945 konnte er über zwei Dutzend Kleider-, Regenmäntel- und Knopffabriken im Bocholter Stadtgebiet ausfindig machen und ihre Geschichte erforschen.Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte – Was ist das?Zahlen, Daten, Fakten, neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zur Geschichte Bocholts werden in dieser Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs Bocholt und der VHS vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen erteilt Heike Schoo, Leiterin des Stadtarchivs, unter Tel. 02871 953-347 oder stadtarchiv@mail.bocholt.de. […]

mehr lesen

„Heimat shoppen“ stärkt InnenstädteKampagne für den Einkauf vor Ort am 9./10. September

Bocholt/ Münsterland/ Emscher-Lippe-Region. Mehr als 1.100 Händler, Gastronomen und Dienstleister aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region beteiligen sich am 9. und 10. September an der Aktion „Heimat shoppen“. Mit dieser Kampagne wirbt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen gemeinsam mit dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland in 15 Städten und Gemeinden dafür, die Angebote der Händler, Gastronomen und Dienstleistern am eigenen Wohnort zu nutzen und so den Wirtschaftsstandort langfristig zu sichern.Bocholt ist eine dieser 15 Städte und ist in diesem Jahr erstmals bei der Aktion dabei. „Angeknüpft an die Kampagne „Suchen Sie DAS mal im Internet“ wollen wir die Bocholter Bürger und Besucher auf die Vielfalt und das Potential der Bocholter Innenstadt aufmerksam machen. Sie sollen sich wieder mehr mit der eigenen Heimat identifizieren und die Vorteile des „Heimat shoppen“ sehen“, so Ludger Dieckhues, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt. Mitte nächster Woche werden daher über 20.000 Flyer und Papiereinkaufstüten an die Einzelhändler der Bocholter Innenstadt verteilt, die diese an Ihre Kunden heraus geben können.„Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein zu stärken, wie wichtig die Angebote vor Ort für lebendige und attraktive Innenstädte und Ortszentren sind“, betonte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer bei der Vorstellung der Kampagne. IHK und Handelsverband wollen die Verbraucher mit der gemeinsamen Aktion dafür sensibilisieren, wie sich das Einkaufsverhalten auch auf die Strukturen vor der eigenen Haustür auswirkt. „Ohne den Handel würden unsere Innenstädte nicht mehr als lebendige Treffpunkte und damit auch nicht als Zentren funktionieren“, erläuterte Hüffer angesichts der wachsenden Verkaufszahlen im Internet. Attraktive Innenstädte seien zudem entscheidend für die Anziehungskraft als Wirtschaftsstandort insgesamt und damit ein wichtiger Faktor im Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte und Unternehmen“, so der IHK-Präsident. Dabei richte sich die Kampagne nicht gegen den Onlinehandel. Damit verbunden sei vielmehr eine Aufforderung an den Handel vor Ort, die eigene Präsenz im Internet zu stärken, „damit die Verbraucher auch hier vor Ort einkaufen können“. „Heimat-Shopper stärken die lokale Wirtschaft, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und sorgen letztendlich auch für lebendige Innenstädte“, sagt Michael Radau, Vorsitzender des Handelsverbandes NRW Westfalen-Münsterland. Etwa ein Viertel der Gewerbesteuer, der wichtigsten Einnahmequelle der Kommunen, werde vom Einzelhandel erbracht – „in kleinen Städten und Gemeinden ist der Anteil oftmals noch viel höher“, sagte Radau. Die Händler einer Stadt oder Gemeinde engagierten sich vor Ort als Sponsoren von Vereinen und Initiativen oder Veranstalter von Stadtfesten. „Ohne das Eine, den Einkauf vor Ort, ist das Andere nicht mehr zu haben“, erläuterte Radau die Zusammenhänge. Zudem schone der Einkauf in der Heimat die Umwelt und spare Zeit und Geld.Die Städte und Gemeinden forderte Radau auf, mit Einzelhandelskonzepten und einer integrierten Stadtentwicklung die richtigen Rahmenbedingungen für attraktive Innenstädte zu schaffen. „Der stationäre Handel wiederum muss sich auf seine Stärken besinnen, sie kommunizieren und erlebbar machen“, forderte der Handelsverbandsvorsitzende. Genau das wollen die Händler und Werbegemeinschaften, die an der Aktion „Heimat shoppen“ beteiligt sind. Sie suchen an den beiden Aktionstagen verstärkt das Gespräch mit ihren Kunden, um die Vorteile eines starken Einzelhandels vor Ort zu erläutern. […]

mehr lesen

“Wasserschäden wirksam sanieren” kam gut an

Bocholt (PID). Bereits 20 Minuten vor dem Veranstaltungsbeginn um 18 Uhr kamen die ersten Bocholter Hauseigentümer, um sich über das Thema „Wasserschäden wirksam sanieren“ zu informieren, die letzten gingen erst nach 22 Uhr. „Nach den Starkregenfällen im Sommer war das Interesse am diesem aktuellen Thema ist sehr groß“, berichtet die Bocholts Umweltreferentin Angela Theurich, „und das nicht nur in Bocholt“.Unter den knapp 40 Besuchern waren daher auch Betroffene aus der Nachbarstadt Dingden. Referent Heinz Willms vom Rheinischen Institut für Bauschadensfragen Erkelenz verstand es, auf die Bedürfnisse seines Publikums und deren konkreten Fragen einzugehen. Dabei machte er deutlich, dass sich die Vorgehensweise je nach Art des Schadensfalls und der tatsächlichen Nutzung z.B. eines „vollgelaufenen“ Kellers, erheblich unterscheiden kann.Sofort mit Trocknung beginnenExtrem wichtig sei aber in allen Fällen, immer sofort mit der Trocknung zu beginnen und zwar direkt in den ersten fünf Tagen. Wer dies schafft, kann sich, was die Frage von Folgeschäden wie Schimmelbildung oder Verkeimung betrifft, relativ sicher fühlen. Verstreichen mehr als fünf Tage, beginnen oft ernsthafte langwierige Probleme. Besonders der Trocknung nasser Estrichfußböden sollte viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Wasser dürfe auf keinen Fall zwischen den Materialien verbleiben. Dass sich die Feuchtigkeit in Folge bis zu Kniehöhe die angrenzenden Wände hochzieht, ist dabei noch das geringste Problem.Fünf Wochen grobe HausnummerTechnische Trocknungsmaßnahmen, bei denen Sonden durch Bohrungen in das Innere des Materials geführt werden, sind umgehend und über mehrere Wochen durchzuführen. Fünf Wochen seien eine grobe Hausnummer für die Trocknung von Nässeschäden. Ein Kondensat-Trockner reicht hierfür, so die Fachmeinung des Bausachverständigen nicht aus. Ausdrücklich überhaupt nicht für die Trocknung geeignet seien Heizlüfter, da sowohl die von ihnen erzeugte Wärme als auch die damit verbundene Luftzirkulation die Problematik der Schimmelbildung/des Keimwachstum und deren Verbreitung eher noch beflügeln.Regenrückstauventil empfehlenswertHauseigentümer, bei denen während der letzten Starkregenfälle Wasser oder Schmutzwasser aus den Abflüssen oder Kellertoiletten in das Haus eingedrungen ist, können sich davor zukünftig mit einem Regenrückstauventil schützen. Druckdichte Kellerfenster oder Dichtfugen, die bei Berührung mit Wasser aufquellen, können einem nächsten Wassereintritt ebenfalls entgegenwirken.Praktische LinksEine Zusammenstellung von Links zu praktischen Hinweisen und wirksamen Maßnahmen bot ein neues Infoblatt der Stadt Bocholt, das die BesucherInnen des Informationsabends gerne mitnahmen. „Bocholter Bürgerinnen und Bürger die keine Zeit hatten, sich den Vortrag anzuhören aber trotzdem am Thema interessiert sind, können die Zusammenstellung aber auch im Nachgang noch bekommen“, sagt Karolina Kowalik, Mitarbeiterin des Umwelt-referates. Möglich ist dies entweder per Email unter karolina.kowalik@mail.bocholt.de oder unter Telefon 02871/953-137 […]

mehr lesen

CDU-Münsterlandrunde besucht Bocholter Stadtmarketing

Bocholt. Das Stadtmarketing Bocholt hat am Mittwoch Besuch von der CDU-Münsterlandrunde bekommen. Der örtliche Landtagsabgeordnete Hendrik Wüst hatte seine münsterländischen Kollegen aus dem Landtag zu einem Treffen im Büro des Stadtmarketings eingeladen, um sich unter anderem mit der Situation des Einzelhandels in der Region auseinander zu setzen.Die münsterländischen CDU-Landtagsabgeordneten treffen sich regelmäßig, um sich über die Belange der Bürger und Unternehmen in der Region des Münsterlandes auszutauschen und entsprechende Initiativen zur Förderung in die Wege zu leiten. Aufhänger des Zusammenkommens war das Engagement des Stadtmarketings für die Bocholter Innenstadt, vor allem mit Blick auf die Themen e-commerce, Service, Handlungskonzepte und Fördermöglichkeiten. Aufhänger war die Vortragsreihe zum Thema „Überlebensstrategien“ für den stationären Einzelhandel in Konkurenz zum Online-Handel, die im Jahr 2014 vom Stadtmarketing organisiert wurde und alle daraus resultierenden Initiativen.Nach einigen Begrüßungsworten von Rudolf Schmeing, dem stellvertretenden Aufsichtsratvorsitzenden der Wirtschaftsförderungs und Stadtmarketinggesellschaft wurden die Landtagsabgeordneten von Ludger Dieckhues, Geschäftsführer der Gesellschaft zunächst über die Strukturen und die Entwicklung des Bocholter Stadtmarketings informiert.Im Anschluss daran stand das Citymarketing in Bocholt im Vordergrund. Dieckhues stellte ausgewählte Projekte vor, die hier in Bocholt durchgeführt wurden, wie beispielsweise die Verleihung des „Bocholter City Oskars“ im letzten Jahr oder die im Moment laufende Veranstaltung „Made in Bocholt“.Auf der Grundlage dieser spezifischen Informationen über Bocholt konnte über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten für Einzelhändler im Bereich Online-Präsenz und Service-Strategien hier vor Ort diskutiert und über evtuelle Entwicklungen beraten werden. Außerdem standen Themen wie die Innenstadtattraktivität, Sonderöffnungszeiten und das integrierte Handelskonzept der Stadt Bocholt auf der Tagesordnung.Nach der Diskussionsrunde nahmen die Abgeordneten noch an einer Stadtführung teil, um sich ein Bild der Innenstadt zu machen und Bocholt bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite kennenlernen zu können. […]

mehr lesen

Bocholt verliert dramatisch an Zentralität und muss die Ärmel hochkrempeln – Eine Analyse

„Mit Bocholt geht’s bergab!“ So titelt heute das BBV. Auslöser sind die neuesten Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach sind die Zentralitätskennzahlen in den vergangenen zehn Jahren von 128,6 auf 11,8 Punkte stetig gesunken. Die Nachbarn aus Borken, Wesel und Kleve haben nicht nur auf-, sondern teilweise bereits überholt. Das Stadtmarketing spricht von einem „Alarmsignal“.Was aber sind die Gründe für den schleichenden Niedergang. Dazu eine BocholtTV-Analyse von BERTHOLD BLESENKEMPERSo viel vorweg. Am Erfolg laben sich alle, aber wenn’s mal schlecht läuft, ist keiner mehr da. Dabei hat die sinkende Attraktivität Bocholts viele Ursachen. Und entsprechend groß ist die Zahl derer, die sich an die Nase fassen und die Ärmel hochkrempeln sollten.AttraktivitätLeerstände sind die Vorboten des Abstiegs. Wenn nicht einmal mehr das „Cafe Wichtig“ in zentralster Lage neben dem historischen Rathaus schnell einen Nachmieter findet, ist das ein weithin sichtbares Zeichen. Nicht minder schlimm sind die Dauer-Leerstände in den Arkaden. Besucher reagieren sehr sensibel auf solche Signale. Hier sind die Vermieter gefragt. Solange sie es sich erlauben können, selbst große Flächen lieber brach liegen zu lassen als günstiger zu vermieten, ist das Preisniveau schlichtweg zu hoch. Das Parkhaus am Nähkasten und die Tiefgarage am Europlatz sind ebenfalls alles andere als einladend. Und wer den Gasthausplatz schon mal an einem Sonntagnachmittag besucht hat, weiß wie Ödnis aussieht.ZentralitätSelbst für die Bocholter ist das Zentrum oft nicht mehr Anlaufpunkt Nummer eins. Beispiel Senioren. Sie zieht es immer öfter nach Stenern, weil sich dort die meisten Ärzte niedergelassen haben. Die Folge ist eine sinkende Frequenz in der Innenstadt. KuBAaI wird, so steht zu vermuten, für weitere Wanderungsbewegungen in Richtung Stadtrand sorgen.KonkurrenzlageVorbei die Zeiten, als die umliegenden Städte staunend nach Bocholt geschaut und sich ihrem Schicksal ergeben haben. Borken, Wesel, Emmerich und Kleve haben ordentlich an sich gearbeitet. Winterswijk lockt mit zahlreichen verkaufsoffenen Sonntagen – gerne auch genau an den Tagen, an denen man in Bocholt ebenfalls die Ladentüren öffnet. Das ist kein Zufall. Auch locken viele Nachbarstädte mit teilweise und/oder ganz kostenlosen Parkplätzen. Von diesem enorm wichtigen Servicegedanken ist Bocholt leider noch Lichtjahre entfernt.DigitalisierungDer Onlinehandel macht alles kaputt, klagen die Händler. Stimmt nicht. Denn das gilt nur für die, die sich der Herausforderung nicht stellen. 40 Prozent aller Einkäufe geht heute eine Onlinerecherche voraus. Die Menschen suchen also im Netz nach Produkten. Was aber geschieht, wenn sie nach diesem Produkt in Kombination mit dem Wort Bocholt googeln? Dann stehen auf der ersten Ergebnisseite – nur einen Klick von der Bestellung entfernt – fast ausschließlich Namen wie Ebay, Amazon oder KaufDa. Diejenigen lokalen Händler, die das erkannt und eigene digitale Strategien entwickelt haben, verzeichnen hingegen Frequenzzuwächse von jährlich bis zu 20 Prozent. Es geht also.StrategieEs fehlt der City eine nachvollziehbare und nachhaltige Strategie. Vieles ist Zufallsprodukt. Wie zum Beispiel das kostenlose Wlan in der Stadt. Hätte die Stadtsparkasse nicht gerade Jubiläum gehabt und die Router kräftig bezuschusst, wäre es wohl nie gekommen. Aber jetzt ist es da, das digitale Zeitalter. Und nun? Was macht man nun damit außer Pokemons jagen und Flüchtlingen die kostenfreie Kommunikation mit der Heimat zu ermöglichen? Wo sind die lokalen Angebote, die innovativen interaktiven Lösungen?ManagementBocholt braucht einen Citymanager. Der sollte vor einigen Jahren auch schon mal eingestellt werden. Daraus aber wurde aus Kostengründen leider nichts. Das ist umso bedauerlicher, als Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues seit seiner Parallelberufung zum oberster Wirtschaftsförderer der Stadt doppelt belastet ist.ZusammenhaltRat und Verwaltung sonnen sich oft und gerne im Ruhme neuer, erfolgreicher Großprojekte. Sie stehen bei Neueröffnungen stets lächelnd in der ersten Reihe. Sobald aber etwa schief läuft, schieben sie Beteiligung oder gar Mitschuld weit von sich und verweisen auf die private Zuständigkeit der Investoren. Das ist fatal. Zusammenhalt war früher eine Stärke Bocholts –in guten wie schlechten Zeiten.FazitDie Bocholter Innenstadt braucht einen Plan. Händler, Vermieter, Manager, Beamte, Politiker und vor allem Querdenker müssen an einen Tisch und eine Strategie erarbeiten. Wenn die dann steht, muss Geld in die Hand genommen werden. Und zwar schnell! […]

mehr lesen

Digitalisierung bringt Chancen für neue Services: Prof. Michael Henke vom Fraunhofer IML referiert beim Unternehmerfrühstück zur Logistik 4.0

Bocholt. Welche Ziele wollen wir mit Digitalisierung erreichen? Was ist konkret zu tun und welche Lösungen sind die richtigen? Fragen, die sich jeder Unternehmer zwangsläufig stellt, wenn er sich mit dem Thema Industrie 4.0 konfrontiert sieht. Prof. Michael Henke ist Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie Leiter des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund. Auf Einladung von Wirtschaftsförderung Bocholt und der Unternehmerverbandsgruppe referierte er vor zahlreichen Unternehmern am Mittwoch, 31.08., beim Business Break zum Thema „Logistik 4.0 – Industrie 4.0 und deren Management in der Logistik“.„Der Erfolg von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge wird vom Management abhängen. Wir wollen Menschen und Organisationen befähigen, den Wandel erfolgreich zu gestalten und Technologien nutzbar zu machen, um Prozesse zu verbessern und die richtigen Entscheidungen zu treffen,“ erläutert Prof. Henke. Dabei stünden die Menschen weiterhin im Mittelpunkt und seien zentraler Aspekt hin zu einer Industrie 4.0. Man dürfe nicht von einer Automatisierung sprechen, bei der die Menschen obsolet werden, sondern man müsse von einer Autonomisierung sprechen, bei der die Menschen weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Das Management sei ohnehin wichtiges Thema. So seien in der Vergangenheit auch durch diverse Förderprogramme viele Insellösungen geschaffen worden, die es zukünftig miteinander zu vernetzen gelte – über verschiedene Wertschöpfungsketten hinweg. „Es lässt sich kein Schalter umlegen und alles ist Industrie 4.0. Ein Wandel ist in allen Bereichen notwendig, auch im Management, zum Beispiel bei der Entwicklung einer neuen Leitkultur sowie bei den Mitarbeitern, die in vielen Bereichen umdenken und umgeschult werden müssen.“Neu ist, dass Branchenfremde im Zuge der Digitalisierung viele neue Geschäftsmodelle entwickeln, die bestehende Branchen angreifen, wie z.B. der Vermittler für Fahrdienstleistungen „Uber“. Auch Banken müssten sich auf größere Veränderungen in ihrem Kerngeschäft einstellen und darauf reagieren. So würden zukünftig innovative Bezahlsysteme Chancen für neue Services entlang der Wertschöpfungskette bieten. Vorstellbar sei zum Beispiel, dass Pakete mit umfassenden Händlerdaten ausgestattet werden, so dass diese untereinander Preise verhandeln und selbstständig Überweisungsvorgänge ausführen können. Unternehmen werden sich nicht nur auf den Vertrieb von Produkten konzentrieren, sondern auf den Vertrieb der Dienstleistungen dahinter. „Dann werden von Airlines beispielsweise keine Flugzeuge mehr gekauft, sondern nur die jeweils benötigten Flugstunden“, veanschaulicht Prof. Henke den Wandel. An die anwesenden Bocholter Unternehmerinnen und Unternehmer appelierte Prof. Henke, einfach anzufangen. „Es gibt keinen Grund noch länger zu zögern!“, mahnte er.Unterstützung seitens der Wirtschaftsförderung Bocholt und dem Unternehmerverband auf dem Weg zur Digitalisierung bietet zum einen das Bocholter Netzwerk „Industrie 4.0 – Von der Vision in die Praxis“, das zum Ende des Jahres wieder zu einer praxisorientierten Veranstaltung einlädt. Zum anderen steht das Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 zur Verfügung, das speziell kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Das Kompetenzzentrum wird unter anderem getragen vom Fraunhofer-Institut IML in Dormund und durch das BMWi finanziell gefördert. „Wir können uns vorstellen mit der Westfälischen Hochschule und dem hiesigen Industrie 4.0-Netzwerk zukünftig zu kooperieren und in Projekten zusammenzuarbeiten,“ kündigte Prof. Henke abschließend an. […]

mehr lesen

Stadtgeschichte: Zur Eröffnung des Capitol-Theaters in #Bocholt

Bocholt (PID). “Das Kino ist tot – der Lichtpalast marschiert”, dieses Zitat eines Lichtspiel-Fachmannes war kennzeichnend für das Capitol-Theater mit seiner Kinoatmosphäre vom Feinsten, das Wilhelm Nieling jun. am 29. September 1927 an der Ecke Ravardi-/Kaiser-Friedrich-Straße (heute Meckenemstraße) eröffnete. In der langen Reihe der örtlichen Kinohäuser war es das neunte und zugleich das am längsten existierende Filmtheater der Bocholter Kinogeschichte.Es galt während der Goldenen Zwanziger Jahre als führendes Haus seiner Branche im Rheinland und in Westfalen.1.200 Sitzplätze und ein schwerer BühnenvorhangÜber zwei Eingänge an der Ravardistraße ging man in eine 34 Meter lange und zehn Meter breite Wandelhalle zu den beiden Kassenhäuschen. Unter dem Eingangsbereich befand sich die mit 1.200 Kleiderhaken versehene geräumige Garderobe, von der man das Kino zur Kaiser-Friedrich-Straße auch verlassen konnte. Von der Wandelhalle führten rechts und links zwei Eingänge in den großen Saal des Lichtspieltheaters, der mit insgesamt 1.200 Sitzplätzen ausgestattet war. Über breite Treppen ging es hinauf auf die Empore zu den 300 Balkon- und Logenplätzen, die den Besuchern besonders bequeme Sitzgelegenheiten aus Federpolstern mit roten Bezügen boten. Die nummerierten Stuhlreihen im großen Saal des Capitol-Theaters waren durch einen Mittelgang getrennt. 25 Reihen, rechts und links mit jeweils 18 in geschweiften Bögen angeordneten Sperrsitz- und Parkettplätzen, bildeten das Innere des unteren Zuschauerraumes. Die einzelnen Sitzreihen erhöhten sich leicht in rückwärtiger Richtung und erlaubten somit allen Besuchern einen ungetrübten Blick auf die 30 qm große Leinwand und die darunter befindliche Bühne. Den Beginn einer Vorstellung kündigte ein elektrisch betriebener Gong an. Auf diese Weise konnte auch der schwere Bühnenvorhang bedient werden. Ein vertiefter Raum für ein Sechs-Mann-Orchester (sog. Pariser Besetzung), moderne Ventilatoren und eine elektrische Feuerlöschvorrichtung zum sofortigen Verschließen des Bildwerferraumes gehörten zur weiteren Ausstattung des imposanten und stilvollen Gebäudes mit den beiden markanten Türmchen, das der Bocholter Architekt Bernhard Valk entworfen hatte.Premiere mit “An der schönen blauen Donau”Die Eintrittskarten, die Wilhelm Nieling zur Eröffnung verkaufte, waren nach kurzer Zeit restlos vergriffen und das Capitol-Theater bis auf den letzten Platz besetzt. Premiere feierte man mit dem Film „An der schönen blauen Donau“ mit Lya Mara und Harry Liedtke. […]

mehr lesen

Weinfest in der Bocholter Nordstraße am 2. September von 17 bis 24 Uhr

Am 2. September findet wieder das stilvolle Weinfest in der Bocholter Nordstraße statt – initiiert von der Immobilien- und Standortgemeinschaft Nordstraße. Gemeinsame Sache machen die Akteure des Viertels in diesem Jahr mit fünf Weinhändlern aus Bocholt und der näheren Umgebung. Während des Midnight-Shoppings am kommenden Freitag, den 2. September, werden zwischen 17 und 24 Uhr köstliche Gaumenfreuden der lokalen Weinexperten die Besucher erwarten, ebenso schön dekorierte Tische zum Verweilen, Essen, Trinken und für das gesellige Miteinander. Die Weinhändler haben eigene Stände, an denen sich die Besucher „ihren“ Wein zum Verzehr vor Ort kaufen können. Für den Ohrenschmaus sorgen die Bocholter Musiker von „Django Flint“ und das Duo „2you“ aus Castrop-Rauxel, das vielen Bocholtern schon bekannt sein dürfte. Für alle Interessenten gibt es einen Flyer, auf dem die Standorte der Weinhändler und die Musikstandorte vermerkt sind. Dieser liegt in den Mitgliedsgeschäften der Nordstraße aus. […]

mehr lesen