Ich bin Orbis: Bianca Mümken

Ich heiße Bianca Mümken, wurde in Bocholt geboren und bin 49 Jahre alt.Meine Nationalität: Mensch.Die Welt ist kunterbunt, und ich bin es auch. Aus diesem Grund habe ich mich auch immer ehrenamtlich engagiert, ob als Wahlhelferin, rechtliche Betreuerin oder nun bei Orbis.Nach langjähriger Tätigkeit als Kauffrau für Bürokommunikation, Schwerpunkt EDV, besuchte ich das Weiterbildungskolleg Westmünsterland, um dort das Abitur zu erwerben.Nach erfolgreichem Abschluss studierte ich dann Sozialpädagogik in Nimwegen, NL. Heute übe ich eine journalistische Tätigkeit bei „Made in Bocholt“ aus und gehe in der Freizeit meinen Hobbies nach: Fotografie, Reisen, Tanzen und Kunst.Orbis ist mir wichtig, da ich so meine sozialen Kompetenzen erweitern, Brücken zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund bauen und – den Fokus auf Menschen aller Nationalitäten gerichtet – bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten oder Freizeitbeschäftigungen behilflich sein kann. […]

“Gemütlichkeit” ist am schönsten

Welches deutsche Wort ist am schönsten? Ein Sprachmagazin mit dem Namen „Deutsch perfekt“ hat diese Frage gestellt. Eine Jury aus Lesern weltweit stellte hatte eine Liste mit Vorschlägen zusammen. Diese Liste wurden Personen vorgelegt, die Deutsch lernen. Sie kamen aus 46 verschiedenen Ländern. Das schönste Wort der deutschen Sprache, so meinten die Befragten, ist „Gemütlichkeit“. […]

Interkulturelle Wochen im Oktober

Die interkulturellen Wochen in Bocholt werden im Oktober fortgesetzt. Dabei wird unter anderem „Weltmusik“ zu hören sein, und es gibt einen Vortrag über die Integration von Muslimen in Deutschland.Am Mittwoch, 2. Oktober, ab 20 Uhr gibt es in der Skylounge oben im Textilwerk an der Industriestraße 5 einen internationalen Leseabend. Dort ist der ungarisch-deutsche Übersetzer und Schriftsteller Akos Doma zu Gast. 1963 in Budapest geboren, wuchs er in Ungarn, Italien und England auf. Mit 14 Jahren kam er nach Deutschland, machte hier sein Abitur, studierte und promovierte. Er lebt in Bayern und wurde mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet er an seinem vierten Roman.Akos Doma wird in Bocholt aus seinen Übersetzungen der Tagebücher von Sándor Márai und der Werke von László Földényi vorlesen. Und er wird erzählen, wie es ist, wenn er Literatur aus seiner Muttersprache in die Sprache seiner Wahlheimat übersetzt.Veranstalter ist der Integrationsrat der Stadt Bocholt in Kooperation mit der Weltlesebühne. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler und Studenten 2,50 Euro.Aus Albanien kommt die Musik, die am Montag, 7. Oktober, ab 20 Uhr im Kulturort Alte Molkerei an der Wertherstraße 16 zu hören ist. Das Ensemble Sazet e Permetit musiziert zu einem speziellen Gesangsstil, dem sogenannten isopolyphonischen Gesang. Der Eintritt beträgt 8 Euro.„Deutsch & Muslim – integriert statt assimiliert“ lautet der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 9. Oktober, um 19.30 Uhr in der Familienbegegnungsstätte (Fabi) am Ostwall 39. Wie sollen sich Muslime in die Gesellschaft hier einbringen, um integriert zu sein? Welche Inhalte lehrt der Islam für eine gelungene Integration? Auf diese Fragen wird die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation in einem Vortrag eingehen. Danach besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion. Der Eintritt ist kostenlos.Welche Bedeutung hat Religion für die menschliche Seele und für die Gesellschaft? Mit dieser Frage befasst sich der Soziologe und Buchautor Dr. Torsten Reters in einem Vortrag am Donnerstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr im Medienzentrum an der Hindenburgstraße 5 (Bahnhofsgebäude). Glaube kann einerseits zu einem gelungenen Leben und gesteigerter Nächstenliebe beitragen, andererseits aber kann Religion auch Freiheiten einschränken, zu unvernünftigen Entscheidungen, zu Fundamentalismus und Gewalt führen. Der Eintritt für die Veranstaltung der Volkshochschule (VHS) beträgt 6 Euro (Schüler und Auszubildende 5 Euro). […]

Bilder einer Flucht

Am 7.10.2019 findet dazu von 18:30 bis 20:30 eine Begleitveranstaltung in den Räumlichkeiten der Stadtsparkasse Bocholt, Markt 8. statt. Ausstellungs-Initiatorin Gerburgis Sommer aus Haltern wird über Fluchtgeschichten und ehrenamtliches Engagement referieren und durch die Ausstellung führen. Außerdem wird Suleiman Saado aus dem Irak von seiner Fluchtgeschichte erzählen und so der Flucht nicht nur ein Gesicht […]

Ich bin Orbis: Emamahmad Azimi

„Ich bin Emamahmad Azimi. Unterschiedliche Kulturen lassen uns die Welt unterschiedlich ordnen und geben die Möglichkeit, anders auf die Welt zu schauen. Mit jeder neu gelernten Kultur erwirbt man eine neue Seele. Das ist es, was mich motiviert, bei Orbis mitzumachen.“

Was mir hier besonders auffällt: Deutsche Pünktlichkeit

„Wir als Geflüchtete müssen in Deutschland noch einmal ganz von vorne anfangen. Das ist gar nicht so einfach, denn Deutschland unterscheidet sich sehr stark von Afghanistan“, sagt Emamahmad Azimi, der seit sieben Jahren in Bocholt lebt und am Projekt Orbis mitarbeitet. Ein wesentlicher Unterschied sei die Bedeutung der Zeit. „Uns ist aufgefallen“, so Emamahmad, „dass die Leute hier sehr viel Wert auf Pünktlichkeit legen und dass es unhöflich ist, wenn man zu spät kommt. Unpünktlichkeit ist unhöflich. Ich wusste nicht, dass Pünktlichkeit gleichbedeutend mit Zuverlässigkeit ist. Der Umgang mit Zeit ist in Afghanistan anders.“Diese Erfahrung machen auch viele Menschen aus anderen Ländern. Wenn man sie fragt: Was ist typisch deutsch, sagen sie sehr oft: Pünktlichkeit. Tatsächlich spielt Pünktlichkeit in Deutschland eine große Rolle. Schon die Kinder lernen es, pünktlich zum Mittagessen zu Hause zu sein und pünktlich in der Schule anzukommen. Wenn jemand nicht pünktlich zur Arbeit kommt, bekommt er leicht Ärger mit seinem Chef. Wer nicht pünktlich ist und andere warten lässt, gilt tatsächlich als unhöflich. Manche Menschen gehen deshalb lieber etwas zu früh zu einem Termin. Es gibt einen Spruch: „Fünf Minuten vor der Zeit ist des Deutschen Pünktlichkeit.“Das Wort „pünktlich“ ist aus dem Wort „Punkt“ entstanden. Gemeint ist ein bestimmter Zeitpunkt, ein Punkt auf der Uhr. Die Erfindung der Uhr war die Voraussetzung für Pünktlichkeit. Zunächst besaßen nur wenige eine Uhr, später dann aber immer mehr Menschen. Erst dann war es möglich, sich für einen bestimmten Zeitpunkt zu verabreden.Ursprünglich war es für viele Menschen in Deutschland gar nicht so wichtig, pünktlich zu sein. In Bocholt lebten die meisten Menschen nicht in der Stadt, sondern auf dem Lande. Ihr Tagesablauf richtete sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Stand der Sonne und nach dem Wetter. Bei den Bauern war das so und auch bei den Handwerkern.Das änderte sich mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. In Bocholt entstanden mehrere Fabriken, in denen Textilien hergestellt wurden. 1852 kam die erste Dampfmaschine in die Stadt und dann immer mehr Maschinen. Sie bestimmten den Rhythmus für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Ihre Aktivitäten mussten nun zeitlich exakt koordiniert werden. Waren sie nicht pünktlich, funktionierte es nicht.Ein anderer Grund für die Pünktlichkeit war, dass Deutschland erst jetzt als ein einheitlicher Staat entstand. Ursprünglich hatte es aus vielen kleinen einzelnen Teilen bestanden. Jede Stadt hatte da noch ihre eigene Uhrzeit. Reisende mussten ihre Uhren alle 18 Kilometer um eine Minute vor- oder zurückstellen – abhängig davon, ob sie von West nach Ost fuhren oder umgekehrt. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelten sich die Eisenbahn und das Schienennetz enorm. Züge mussten aufeinander abgestimmt und Güter mussten pünktlich zum Bahnhof gebracht werden. Und auch die Reisenden mussten pünktlich sein.Für die Pünktlichkeit sorgte besonders das Königreich Preußen, das sich von Berlin und Brandenburg aus auf dem deutschen Territorium immer weiter ausgedehnt hatte, schließlich auch bis zum heutigen Nordrhein-Westfalen. In Preußen wurde vor allem unter den Soldaten und den Beamten auf Pünktlichkeit streng geachtet. Pünktlichkeit galt als eine preußische Tugend, und sie wurde auf andere Teile Deutschlands übertragen. So entstand die deutsche Pünktlichkeit als Teil der Erziehung und des täglichen Lebens. Die Entwicklung ging sogar über Deutschlands Grenzen hinaus: 1893 übernahm Kaiser Wilhelm die Mitteleuropäische Zeit, um auch international nur nicht zu spät zu kommen.Die Pünktlichkeit hat gute Seiten, weil man dadurch planen kann. Ohne sie wären viele Dinge, die miteinander zusammenhängen, nicht möglich. Zum Beispiel im Krankenhaus ist das ganz wichtig oder auch beim Bau von Häusern. Negativ ist, dass die Erwartung von Pünktlichkeit in Deutschland zu einer immer intensiveren Zeitplanung führt – zu mehr Terminen, zu Stress und Hektik. Wer sich nicht daran hält, verspielt seine Chancen. „Wer seine Zeit vertrödelt, ist nutzlos“, stellt Emamahmad Azimi fest. […]

Sommerfest und Klimaschutz

Alle reden vom Klima. Die Naturschützer des Naturschutzbundes (NABU) machen den Klimaschutz zum zentralen Thema bei ihrem Sommerfest am Sonntag, 15. September, von 11 bis 18 Uhr. Bei diesem Fest auf der Festwiese am Aasee gibt es viele Informationen, Kaffee, Kuchen, Getränke und gesundes Essen – auch vegetarisch und vegan. Für Kinder gibt es unter […]

Was mir hier besonders gefällt: Pferde

Im Orientierungskurs haben wir über das Bundesland gesprochen, in dem Bocholt liegt – Nordrhein-Westfalen (NRW). Ich wusste bereits, dass die Fahne von NRW ganz ähnlich aussieht wie die Fahne meines Heimatlandes Iran. Für Nordrhein-Westfalen gibt es außerdem ein Wappen, und darin ist unter anderem ein Pferd zu sehen. „Weil es in Bocholt so viele Pferde gibt“, sagte der Kursleiter. Er meinte es nicht ganz ernst, aber es stimmt: Wenn man sich umschaut, vor allem im nördlichen Teil Bocholts, sieht man eine ganze Menge Pferde. Einige von ihnen habe ich besucht.Mein Neffe im Iran hat ein Pferd und reitet, ich selbst aber nicht. Einmal habe ich auf einem Pferd gesessen. Aber ich bin runtergefallen. Ich mag Pferde trotzdem. Beim Reit- und Fahrverein Barlo-Bocholt an der Winterswijker Straße gibt es viele davon. 44 leben dort wie in einer Pension. Sie haben es gut – in den Stallgebäuden, auf den großen Weiden, in den Reithallen und auf den Reitplätzen. Sie haben sogar einen „Duschraum“ und ein Karussell, in dem sie sich bewegen.Auf der Anlage, die gerade einen ganz neuen Springplatz mit einer schön begrünten Tribüne erhalten hat, ist immer etwas los (die Fotos entstanden dort beim Training). Rund um das Vereinsgelände sind in den letzten Jahren immer mehr Reiterhöfe entstanden, deren Besitzer privat Pferde halten. Etwa 180 bis 200 dieser Pferde nutzen die Vereinseinrichtungen.Turnen auf dem PferdMit sechs oder sieben Jahren beginnen Kinder mit dem Reiten, sagt der Vereinsvorsitzende Carsten Telahr. Überwiegend sind es Mädchen – weil sie Tiere mögen und besonders eben auch Pferde. Oft kommen die Kinder aus „Reiterfamilien“, in denen auch die Eltern reiten. Sie beginnen häufig mit dem Voltigieren. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. Im Iran gibt es das nicht. Beim Voltigieren turnen Kinder oder Jugendliche auf dem Rücken eines Pferdes, das an einer langen Leine (Longe) im Kreis läuft. Dafür gibt es sogar Wettbewerbe. Fünf Pferde werden vom Verein speziell für das Voltigieren eingesetzt und sind die einzigen Pferde, die ihm gehören.Dem Verein ist eine Reitschule angeschlossen, in der man Reiten lernt. Drei oder vier Jahre alt ist ein Pferd, wenn es mit dem Reittraining beginnt. Dann oder etwas früher wird es an den Sattel gewöhnt. Bevor ein Pferd über Hindernisse springt, muss es die Dressur beherrschen. „Springen ohne Dressur geht nicht“, sagt Trainer Michael Erkner. Bei Reitturnieren starten einige Reiterinnen und Reiter in Dressur- und Springwettbewerben. Ab den Schwierigkeitsklassen L und M spezialisieren sie sich auf Springen oder Dressur. Außerdem gibt es im Reit- und Fahrverein Barlo-Bocholt auch Vielseitigkeits- und Westernreiter. Insgesamt starten fast 200 aktive Reiterinnen und Reiter für den Verein, der mehr als 600 Mitglieder hat.Jede Reiterin und jeder Reiter im Verein ist verpflichtet, im Jahr 20 Stunden als Helferin oder Helfer tätig zu sein. Bei einem Reitturnier sind rund 100 Helfer im Einsatz. Aber auch sonst gibt es mit der Versorgung der Pferde, mit Füttern und Pflege der Tiere sowie der Anlage immer viel zu tun. Unter den Vereinsmitgliedern sind einige ganz besonders engagiert. „Ohne die geht es nicht“, sagt Carsten Telahr.Die Gemeinschaft unter den Vereinsmitgliedern spielt eine große Rolle. Das genießen schon die Kinder, so der Vorsitzende. Der fachliche Austausch ist ebenso wichtig wie das gesellige Beisammensein im Reiterstübchen.Ein Pferd als CoachEinmal in der Woche geht es für die Pferde durch Wald und Feld – ohne Dressur und ohne Springen. Sie brauchen das als Ausgleich, sagt Carsten Telahr. Einfach mal ein Pferd für einen Ausritt mieten kann man bei seinem Verein aber nicht. „Das fehlt leider in Bocholt“, sagt Anja Schröer, die auf einem der Bocholter Pferdehöfe lebt. Zwölf Plätze für Pferde und Ponys gibt es dort. Die meisten davon gehören nicht ihr, sondern anderen Besitzern. Anja Schröer leitet eine Consulting-Firma und lädt Manager zu ganz besonderen Kursen ein. Sie erleben meistens zum ersten Mal die Begegnung mit Pferden. Das ist etwas ganz anderes als ihr Job, wo sie die Dinge als „Kopfmenschen“ planen und regeln – Inhalte ebenso wir ihr Auftreten, auch ihre Rhetorik. Ein Pferd ist kein Kollege und kein Geschäftspartner, und es reagiert anders. „Pferde sind sehr sensibel“, sagt Anja Schröer. Sie nehmen Stimmungen der Menschen wahr, „spiegeln unser Befinden“. Für den Menschen bedeutet das eine große Chance, sich selbst wahrzunehmen und zu öffnen, was oft ungewohnt und daher nicht leicht ist.Ich habe bei meinen Begegnungen mit den Pferden immerhin schon mal eines von ihnen mit einer Möhre gefüttert und für ein Fotoshooting neben Frau Schröer mit der sechsjährigen Leila posiert (siehe Foto). Und ich habe viel gelernt. Ich weiß jetzt auch, warum das Pferd im NRW-Wappen steht, nämlich als Symbol für die eine Hälfte von NRW, Westfalen. „Westfalen ist Pferdeland“, hat Carsten Telahr mir gesagt. Mehr als 50 000 Pferde und annähernd 600 Reitvereine mit fast 100 000 Mitgliedern gibt es hier. Besonders viele Pferde und sehr gute Reitpferde gibt es in Warendorf, der „Stadt des Pferdes“ in der Nähe von Münster. Dort ist das NRW-Landgestüt und das Zentrum der deutschen Berufsreiter. Pferde aus Westfalen sind weltweit sehr gefragt. Im Iran, wo übrigens der Polo-Sport mit Pferden erfunden wurde, dürfen sie zurzeit nicht eingeführt werden. Das hängt mit den Wirtschaftssanktionen und deren Folgen zusammen. Die Einfuhr anderer Dinge, die für den Lebensunterhalt wesentlich sind, hat Vorrang……………………………………………………………………………………………………………Raha […]

Der Arbeitsmarkt ruft dich! Volkshochschule gibt Bewerbungstraining!

Die Bewerbung ist wie eine Eintrittskarte in ein Unternehmen. Man sendet die Bewerbung, um zu sagen: „Ich passe gut zu dem Unternehmen und ich sollte den Job erhalten.“ In Deutschland sind Zertifikate besonders wichtig. Sie sind Zeugnisse darüber, dass ein Beruf erlernt wurde.Mit dem Zertifikat, das auch Gesellenbrief oder Studienabschluss genannt wird, dokumentiert der Bewerber, dass das Wissen vorhanden ist, mit dem die Berufstätigkeit ausgeübt werden kann. Nur was ist, wenn die Zertifikate fehlen?Oder wenn der Beruf in einem anderen Land erlernt wurden, der Abschluss nicht so vorliegt, wie er in Deutschland verlangt wird? – Dann ist es noch wichtiger genau zu wissen, was man kann. „Stärken kennen – Stärken nutzen“ –Dafür muss man seine Stärken auch benennen können und begründen können, warum man diese Stärken hat. Stärken werden auch in der Freizeit, beim Hobby und in allen Lebensbereichen erworben. Wenn also der Abschluss nicht passt, dann sollten die Stärken als Zertifikat vorliegen. Damit lässt sich dann so manche Tür zu einem guten Job öffnen, die bisher verschlossen war. Mit dem Angebot KOMM – AN: Der Arbeitsmarkt ruft dich – Antworte mit deinen Stärken wird genau die Möglichkeit geboten. Durch eine Beurteilung werden die Stärken sichtbar gemacht. Die ProfilPASS Berater erstellen ein Kompetenzprofil. Und das Beste ist,das Zertifikat darüber ist sogar vom Leibnitz Institut in Kooperation mit derVolkshochschule.Der Kurs ist für zugewanderte Menschen, für Menschen, die sich beruflich verändern möchten. Bedingung: Teamarbeit!Montagabend, 09. September 2019 geht es los. Eine Anmeldung ist wichtig Kurs Nummer 10151, Beginn 18.30 Uhr in der Volkshochschule amSüdwall 4a.Beschank Mohammed und Elisabeth Schmeinck sind zertifizierte ProfilPASS Berater. Das Land unterstützt das Angebot, weil es so gut ist und deshalb nimmt die Volkshochschule auch keine Kursgebühr.Mitzubringen sind Schreibzeug und Papier. […]

Teatime in Bocholt – und Shelia Fischer liest

Kleine Geschichten habe sie schon als Kind geschrieben, erinnerte sichShelia Fischer, die am Sonntag in der Galerie June Art eine Lesung gab.Vorgestellt wurden zwei ihrer Bücher. „Der andere Kunsthändler“ ist einKrimi, bei dem es um unseriösen Kunsthandel geht. Der Kunsthändler hält sichbei der Beschaffung nicht an legale Wege und organisiert für seineanspruchsvollen Kunstliebhaber teure Exponate, wie z.B. chinesische Vasenaus dem 16. Jahrhundert. Hierbei zieht er sich einige Blessuren zu. DerUmgang mit Auftraggebern und Verkäufern ist von Spannung, Abenteuer undVerfolgung durch die Polizei geprägt. Natürlich kommt auch die „Liebe“ nichtzu kurz und man kann es sich vorstellen, alles ist sehr kompliziert.Resümee: Krimis können auch romantisch sein. Bei der „Hochzeit auf denHamptons“ überwiegt die Romantik. Eine leichte und kurzweilige Lektüre, diein die Welt der „Reichen und Schönen“ einlädt und wohl auch eine tragischeGeschichte verbirgt, die ihre Aufklärung wohl noch findet. Shelia Fischermit bürgerlichem Namen, Silke Fischer lebt ihre Leidenschaft fürs Schreibenund freute sich sehr, eine Teatime in der Galerie von June Erkelenz, erlebenzu dürfen. Jeweils am 1. Sonntag im Monat findet dort eine Veranstaltungstatt. […]

Aquarellmalen in der VHS

Aquarellmalerei macht nicht nur Spaß – sie bringt auch immer wieder Überraschungen. Und die sind meistens positiv, denn das unkontrollierte  Spiel der Farben mit dem Wasser bringt oft die schönsten Bilder hervor.Trotzdem sind die Ergebnisse nicht zufällig, denn durch geübte Technik und schnelle Entscheidungen erhält das Aquarell seine charakteristische Wirkung.Gerade das möchten wir in den […]

Eröffnung Ausstellung

Das Bocholter Rathaus stellt den Bundestag vor Am 26.08.2019 eröffnete eine Ausstellung im Bocholter Rathaus zum Bundestag. Frau Schulte ist Mitglied im Bundestag und sie stellt ihre Arbeit vor. Wer auch wissen möchte, wie der Bundestag funktioniert, geht diese Woche einfach mal ins Stadthaus. Man kann super viel erfahren. In ihrer Ansprache machte sie deutlich, […]

Interkulturelle Wochen mit großem Programm

Am Sonntag, 1. September, beginnen die interkulturellen Wochen in Bocholt. Sie dauern bis zum 30. November. In dieser Zeit gibt es viele interessante Veranstaltungen mit Themen aus verschiedenen Kulturen. Dabei kann man Kultur auf ganz verschiedene Weise erleben, Neues kennenlernen, vielen Menschen begegnen und sich mit ihnen austauschen. Fast immer ist die Teilnahme kostenfrei. Orbis […]

Interkulturelle Wochen mit großem Programm

Am Sonntag, 1. September, beginnen die interkulturellen Wochen in Bocholt. Sie dauern bis zum 30. November. In dieser Zeit gibt es viele interessante Veranstaltungen mit Themen aus verschiedenen Kulturen. Dabei kann man Kultur auf ganz verschiedene Weise erleben, Neues kennenlernen, vielen Menschen begegnen und sich mit ihnen austauschen. Fast immer ist die Teilnahme kostenfrei.Orbis stellt das Programm für jeweils einen Monat vor und wird außerdem einzelne Veranstaltungen noch einmal ankündigen.Das Programm für September:- Juan Lopez Casanava, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Bocholt, eröffnet die interkulturellen Wochen am Sonntag, 1. September, um 11 Uhr bei einem großen Sommerfest. Es findet im Stadtteil Feldmark, auf der Grünfläche am Azurit-Seniorenheim (Ecke Lowicker Straße/Wiesenstraße) statt und dauert bis 18 Uhr.Dort gibt es ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Sport, Speisen und Getränke und viele Angebote für Kinder.- Ebenfalls am 1. September, von 11 bis 18 Uhr, findet im und am Kunsthaus (Ecke Osterstraße/Alter Ostwall) der Bocholter Büchermarkt statt. Dort gibt es außer ganz vielen Büchern auch Lesungen, Musik, Speisen und Getränke.- Eine Exkursion mit dem Fahrrad zu den drei jüdischen Friedhöfen in Bocholt beginnt am 8. September um 14.30 Uhr an der Aa-Brücke bei den Arkaden, neben Café Sahne. Teilnehmer müssen sich bei der Familienbildungsstätte anmelden (02871/239480).Zu einem Sommerfest laden die Naturschutzorganisationen NABU und NAJU am Sonntag, 15. September ein. Von 11 bis 18 Uhr informieren viele Aussteller auf der Festwiese am Bocholter Aasee zu den Themen Naturschutz, Umweltschutz und Tierschutz. Es gibt vegetarische und vegane Speisen, Kaffee und Kuchen und für Kinder das Jugendumweltmobil, in dem sie forschen können, ein Bastel-Angebot und eine Hüpfburg.- Gemeinsam mit NABU und dem Integrationsrat führt die Ahmadiyya-Gemeinde am Sonntag, 15. September, von 16 bis 18 Uhr einen Charity Walk durch. Für Kinder unter zwölf Jahren und geflüchtete Menschen ist die Teilnahme kostenlos. Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt und hinterher ein pakistanisches Essen. Start ist auf der Festwiese am Aasee. Ab 12 Uhr kann man sich dort anmelden.Ein großes Kinderfest zum Weltkindertag findet am Freitag, 20. September, von 15 bis 18 Uhr im St. Josef-Gymnasium (Kapu) am Hemdener Weg 19 statt. Dort gibt es unter anderem Bungee Jumping, Kreativangebote, ein Bühnenprogramm und eine Cafeteria.- Die Gospelfriends treten am Samstag, 21. September, um 12 Uhr auf dem St. Georgs-Platz auf. Sie nehmen damit am Gospelday teil, der Teil der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ ist. In ganz Deutschland werden mehrere tausend Sängerinnen und Sänger das Motto-Lied „Soon be done“ singen, das auch in Bocholt gesungen wird. Unter anderem beteiligt sich die Volkshochschule (VHS) an der Aktion. Jeder, der mitsingen möchte, kann sich bei einem Workshop am Samstag, 14. September, von 10 bis 17 Uhr in der „Jungen Uni“ am Stenerner Weg 14a darauf vorbereiten.Filme zum internationalen Tag des Flüchtlings sind am Donnerstag, 26. September, von 9.45 bis 11.15 Uhr im Berufskolleg Bocholt-West, Schwanenstraße 19-21 (Selbstlernzentrum) zu sehen. Im Dokumentarfilm „Kleinheimatfilm“ von Susanne Wüstneck erzählen geflüchtete Menschen ihre Geschichte. Er dauert 75 Minuten. Der folgende Imagefilm informiert über verschiedene Engagement-Bereiche der Flüchtlingshilfe und dauert acht Minuten. Der Eintritt ist frei.- Der Film La La Land mit Emma Stone und Ryan Gosling, mit sechs Oscars und sieben Golden Globes ausgezeichnet, wird am Freitag, 27. September, von 18 bis 21.30 Uhr in englischer Sprache im Medienzentrum am Bahnhof, Hindenburgstraße 5, gezeigt. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Es gibt eine Einführung, Erklärungspausen und am Ende eine Diskussion. Veranstalter ist die Volkshochschule (VHS) in Kooperation mit der Stadtbibliothek.Zum gemeinsamen interkulturellen Kochen und Essen von Gerichten aus verschiedenen Ländern laden die Caritas und der Arbeitskreis Asyl am Samstag, 28. September, von 10.30 bis 15 Uhr Familien ins Kreuzbergheim (Münsterstraße/Ecke Am Kreuzberg) ein. Kosten: 5 Euro pro Familie. Anmeldung bis 23. September beim Caritasverband, Tel. 02871/25130.- „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ ist der Titel einer Ausstellung in der Zentrale der Stadtsparkasse Bocholt, Markt 8, am historischen Rathaus vom 30. September bis 12. Oktober. Dort sind montags bis samstags Gesichter und Geschichten von Geflüchteten zu sehen und zu lesen, auch von Deutschen, die den Zweiten Weltkrieg und die DDR erlebt haben. Am Montag, 7. Oktober, von 18.30 bis 20.30 Uhr, beleuchtet die Initiatorin der Ausstellung, Gerburgis Sommer, das Thema und berichtet über unerwartete Begebenheiten, die sich durch die Ausstellung ergeben haben. […]