Neubürger lernen Bocholt kennen

Eine gute Gelegenheit, Bocholt kennenzulernen, gibt es am Sonntag, 25. August, um 11 Uhr. Dann beginnt eine Führung durch die Innenstadt mit der Stadtführerin Julia Holtkamp-Schlatt. Die Tourist-Info lädt dazu vor allem Menschen ein, die neu in Bocholt sind. In 90 Minuten werden sie mehrere Sehenswürdigkeiten kennenlernen und auch einzelne gute Tipps erhalten. Die Führung beginnt am historischen Rathaus am Marktplatz. Sie kostet drei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder. Neubürger brauchen nichts zu zahlen. Anmelden muss man sich nicht. […]

Multikulturelles Sommerfest

Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. August, findet das dritte multikulturelle Sommerfest am „Vogelhaus“ in Bocholt statt. Dieses Veranstaltungslokal mit einem kleinen, gemütlichen Biergarten befindet sich stadtauswärts in Richtung Spork, an der Straße Zur Eisenhütte 4. Mitveranstalter ist der Verein „diesdas“. An beiden Tagen gibt es ein großes Angebot an Spielen, Speisen und Getränken. […]

Ich bin Orbis: Simon Weiß

Ich bin Simon Weiß, 31 Jahre alt und gebürtiger Bocholter. Ich nehme wahr, dass demokratiefeindliche Ideen und Rechtsradikalismus in erschreckender Weise zunehmen. Dem möchte ich entgegenwirken. Gemeinsam im Team mit anderen. Orbis trägt dazu bei – durch einen kommunikativen, kritischen Austausch zur Umsetzung konkreter Integration. Ich möchte kulturelle Gewohnheiten aufzeigen und auf Angebote und Hilfen […]

Sommer-Tipp: Aasee mit Baden und Live-Musik

Es ist Sommer. Man möchte nach draußen, an die frische Luft und in die Sonne. Welche schönen Orte gibt es in Bocholt, die dazu einladen?Ein Ort ist der Aasee. Er ist vor 36 Jahren aus einem großen Baggerloch entstanden. Der See ist 32 Hektar groß, fast so groß wie 45 Fußballfelder, und bis zu sechs Meter tief. Viele Leute gehen dort spazieren, oft auch mit ihren Hunden. Oder sie joggen. Es gibt einen Fahrradweg, und grillen kann man dort auch. Eine Runde um den See ist etwa drei Kilometer lang. Jetzt im Sommer macht es besonders viel Spaß, dort mit einem Tretboot zu fahren oder Standup-Paddeln zu buchen. Und man kann im Aasee auch baden. Dafür gibt es sogar einen Strand. Rettungsschwimmer der DLRG passen auf und sind im Einsatz, wenn beim Baden etwas passieren sollte. Der Zutritt ist kostenlos.Am Strand kann man sich auf einer Wiese in die Sonne legen. Dafür gibt es Liegestühle. Wer möchte, kann sich auch eine Decke oder Liege mitbringen. Es gibt Dusch- und Umkleideräume und eine Fotobox, mit der man sich auch als Gruppe fotografieren lassen kann. Man kann sich Getränke oder etwas zu essen kaufen: an der Strandbar oder auch in Trabers Bocholter Strandcafé, das bislang unter dem Namen Ottilie bekannt war. Hier kann man ausgiebig frühstücken, bei Kaffee und Kuchen plaudern oder auch andere Speisen und Getränke genießen. Geöffnet ist dienstags bis samstags von 9.30 bis 22 Uhr, sonntags von 9.30 bis 21 Uhr.In diesem Sommer gibt es im und am Strandcafé ein besonderes Angebot: An jedem zweiten Mittwoch im Monat beginnen hier in den frühen Abendstunden die „Aasee Sunsets“. Dann treten auf einer kleinen Bühne direkt am Wasser Sängerinnen und Sänger, Liedermacher und Musiker auf, die sich in Bocholt und Umgebung schon einen Namen gemacht haben oder aber als talentierte Nachwuchskünstler gelten. Am Ende erlebt das Publikum am Strand den wohl schönsten Sonnenuntergang weit und breit. Das alles bei freiem Eintritt.An jedem zweiten Donnerstag im Monat gibt es zu den „Afterbeats am See“ um die gleiche Abendzeit ebenfalls Musik, Getränke und Speisen. Auch wenn das Wetter mal nicht so gut ist, kommen immer viele Gäste, und es herrscht gute Stimmung wie zuletzt beim Auftritt von Stefan Passerschröer, der Songs von Frank Sinatra sang.Der Aasee ist über die Uhlandstraße oder die Straße Im Königsesch erreichbar, Strand und Strandcafé auch über die Hohenhorster Straße – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.Am Mittwoch, 24. Juli findet eine neue Folge der „Aasee Sunsets“ statt – mit Livegesang von „Zwiebel & den Mana Manas“. […]

Umwelt schützen und Kontakte knüpfen

Engagement für die Umwelt ist eine wichtige und sinnvolle Aufgabe, die auch Freude bereitet. Der Naturschutzbund (NABU) lädt dazu ein, mitzumachen. „Wir sind ein Verein, der sich für den Schutz der Umwelt einsetzt“, sagt Thaddäus Bielefeld. „Bei uns wirken junge und alte Menschen, Frauen und Männer mit, um sich für Pflanzen und Tiere zu engagieren. Wir arbeiten in Naturschutzgebieten, aber wir sammeln auch Müll auf und informieren die Menschen über den Naturschutz. Durch unseren Einsatz wollen wir dem Artensterben entgegentreten. Wir engagieren uns für mehr Klimagerechtigkeit.“„Dadurch, dass so viele unterschiedliche Menschen bei uns mitmachen“, so Thaddäus Bielefeld, „repräsentieren wir die Gesellschaft. Von daher laden wir auch Menschen mit Migrationshintergrund herzlich ein, bei uns mitzumachen. Es geht auch um ihre Umwelt und die ihrer Kinder.“ Die Mitarbeit bringt zudem neue Kontakte. „Freuen Sie sich auf die Bekanntschaft vieler interessanter Menschen und auf sinnvolle Tätigkeiten“, sagt Thaddäus Bielefeld einladend.Wer Interesse hat, kontaktiert den NABU-Kreisverband Borken, An der Königsmühle 3 in Bocholt, E-Mail info@nabu-borken.de oder th.bielefeld@nabu-borken.de […]

Hilfe für traumatisierte Menschen

Dr. Omar Dakik ist Arzt in Bocholt. In seiner Praxis behandelt der Allgemeinmediziner und Psychotherapeut unter anderem Menschen aus verschiedenen Ländern, die unter den Folgen von Krieg und Flucht leiden. Orbis hat ein Interview mit ihm geführt.Orbis: Herr Dr. Dakik, schildern Sie bitte kurz Ihren Werdegang als Mediziner, bevor Sie nach Bocholt kamen.Dr. Dakik: Mein Medizinstudium habe ich in der damaligen Sowjetunion absolviert. Fortgeführt habe ich es mit Weiterbildungen als Allgemeinmediziner und Psychotherapeut  in Deutschland. Seit 2004 bin ich als niedergelassener Arzt in den Fachbereichen Allgemeinmedizin und Psychotherapie in Bocholt tätig.Orbis: Wie können Menschen Folgen von Krieg und Vergewaltigung, die sich etwa in Form von Albträumen zeigen, bewältigen?Dr. Dakik: Durch die Psychotherapie lernt man Patienten kennen, die Traumata oder Kriegserlebnisse verarbeiten möchten. Wie man diese bewältigt, kann man nicht im Allgemeinen beantworten. Der wichtigste Punkt bei der Bewältigung der Probleme ist der vom Vertrauen geprägte Arzt-Patient-Kontakt. Traumatische Belastungen sind verknüpft mit einer Vielzahl an Emotionen. Diese Emotionen belasten den traumatisierten Patienten. Das Ziel einer Therapie ist, diese emotionale Belastung von der Erinnerung an das Geschehene beziehungsweise Durchlebte zu entkoppeln. Um dies zu erreichen, ist Hypnose sehr gut geeignet. Hypnose-Behandlungen führe ich mit einigen meiner Patienten erfolgreich durch.Orbis: Ihre Praxis verfügt unter anderem über ein modernes Gerät, mit dem das Stressniveau der Patienten gemessen wird. Welche Patienten werden damit behandelt? Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?Dr. Dakik: In meiner Praxis wende ich unter anderem ein HRV-Gerät an. Dieses dient dazu, die Herzratenvariabilität zu messen. Ich wende es präventiv an – zur Prophylaxe oder Vorsorge und auch bei unklaren Beschwerden. Es erfasst Stressbelastungen und deren gesundheitliche Auswirkungen. Diese wissenschaftlich anerkannte Methode ist präzise und aussagekräftig. Mit der damit durchgeführten Analyse erhält der Patient Auskunft über das Stressniveau, biologisches Alter, Energiereserven, sein psycho-emotionales Profil sowie das Gesamtenergieniveau. Das HRV-System analysiert anhand von 300 Herzschlägen, wie variabel das Herz agiert, um Belastungen abzufangen und optimal regulieren zu können. Es bildet objektiv die Beanspruchungssituation des Organismus ab, die sowohl Auslöser als auch Symptom gravierender Gesundheitsstörungen sein kann. Auf Basis der Messungen erstellt das System eine individuelle Klangregulation zum Ausgleich stressbedingter Dysbalancen. Es bietet zudem eine individuelle Atemfrequenzübung. Diese hilft in nur fünf Minuten, den eigenen natürlichen Atemrhythmus wiederzufinden und damit gleichzeitig das Stressniveau spürbar zu senken.Die Anwendung des HRV-Gerätes wird von den Privatkassen komplett übernommen. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht.Orbis: Herr Dr. Dakik, Sie beherrschen sehr gut nicht nur Farsi (Dari) als Muttersprache, sondern auch Deutsch, Englisch und Russisch.Dr. Dakik: In meiner Praxis sprechen mein Personal und ich mehrere Sprachen. Eine Verständigung in Deutsch, Russisch, Englisch, Farsi, Dari, Spanisch oder Polnisch ist möglich. Wir sind ein Multikulti-Team, und so wie wir sind auch unsere Patienten multikulti.Orbis: Spielen die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe Ihrer Patienten eine Rolle?Dr. Dakik: Das Wissen über den multikulturellen Hintergrund der Patienten ist für den Arzt und sein Team vorteilhaft. Jeder Patient äußert sich anders, nimmt sein Empfinden anders wahr. Jede Kultur unterscheidet sich und somit auch die Äußerung der Beschwerden. Auch die Erwartung des Patienten an den Arzt ist unterschiedlich. Mit einem Wissen über den kulturellen Hintergrund versteht man den betroffenen Patienten besser und kann somit eventuelle Konflikte vermeiden. […]

Ich bin Orbis: Raha

„Ich bin Raha und komme aus Teheran im Iran. Raha bedeutet in der persischen Sprache „frei“. Ich habe diesen Namen selbst für mich ausgewählt. Ich habe neue Sprachen und Kulturen gut kennengelernt, und meine wichtigste Erfahrung dabei war, dass man seinen Namen, seinen Glauben und seine Nationalität, die man ja nicht selbst ausgewählt hat, nicht mit Fanatismus in Verbindung bringen soll. Ich habe gelernt, dass man viel mehr verstehen und lernen und den richtigen Weg finden kann, wenn man nicht fanatisch ist. Ich spreche fünf Sprachen und bin von neuen Kulturen begeistert, und weil ich „multikulti“ bin, kann ich verschiedene Kulturen gut zusammenbringen.Ich bin seit eineinhalb Jahren in Deutschland. Während ich bei der VHS in Bocholt einen Kurs gesucht habe, habe ich zufällig Orbis kennengelernt. Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, daran teilzunehmen, um deutsche Mitbürger und Mitbürgerinnen sowie Menschen aus anderen Ländern zu informieren.“ […]

Abschiebung statt Ausbildung?

“Das passt nicht gut”, meint Michael Schmeinck Geschäftsführer der BS-PK GmbH.  Er spricht aus trauriger Erfahrung. Noch im vergangenen Jahr war er sehr erfreut, einem jungen Mann aus Afrika einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bieten zu können. Die deutsche Sprache ist dabei wichtig. Berufssprache beim Programmieren ist Englisch, und das kann er gut lesen, schreiben und verstehen. Also eigentlich war die Welt für den Unternehmer und für den Auszubildenden in Ordnung. Nur die Behörden spielen so richtig nicht mit. Letzte Woche dann der negative Bescheid: Das Asylverfahren ist im Widerspruch gescheitert. Der Auszubildende soll innerhalb von 30 Tagen das Land verlassen. Er sollte gar keine Möglichkeit erhalten, die Ausbildung fertig zu machen. Frustriert und hilflos fühlt sich Schmeinck, denn er hat viel Arbeit und Zeit in die Ausbildung investiert.Menschlich geht ihm das Schicksal des jungen Afrikaners sehr nahe. „ Da hat man jemanden kennengelernt, der wirklich was lernen will. Der gelernt hat, sich in die Projekt reinzudenken. Der einem sympathisch ist, der alles tut, um in Deutschland zu bleiben – und dann die Ablehnung. Menschlich wie auch in beruflicher Hinsicht ein Schlag ins Gesicht!“Es gibt Möglichkeiten, weiß Schmeinck zu berichten. z.B. die „3-plus-2 Regelungen“. Das ist Ermessensache der Ausländerbehörde. Schmeinck meint: Man muss schon Asylrechtsanwalt und Unternehmer sein, um so jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Da braucht man über Zuwanderung nicht sprechen, wenn jungen Menschen, die er als „High Potentials“ bezeichnet, nicht bleiben dürfen, sondern des Landes verwiesen werden. Ade Ausbildung, Ade Deutschland, Ade Mohammed…..? Vielleicht gibt es doch noch ein gutes Ende. Wir berichten weiter! […]

ORBIS – ein Projekt baut Brücken zwischen den Kulturen in Bocholt

Ahmad Mahar Akam und Khaled Aidy sind vor dem Bürgerkrieg aus Syrien nach Bocholt geflüchtet. Hier standen sie vor dem Nichts – fremdes Land, fremde Sprache, fremde Kultur. Doch die beiden haben es geschafft und sich erfolgreich integriert. Während dieser Zeit erkannten sie bei vielen ausländischen Mitbürgern aus diversen Nationen ein gewaltiges Informationsdefizit. Wo kann man was am besten einkaufen? Wer leistet Hilfe bei Behördengängen? Mit welchem Arzt kann man sich am besten verständigen? Fragen über Fragen, auf die Ahmad und Khalid Antworten geben wollten. Sie initiierten das Projekt „Orbis”, fanden mit Hilfe der Volkshochschule Mitstreiter und starten jetzt innerhalb Internet- und Social-Media-Portals Made in Bocholt unter der Adresse orbis.madeinbocholt.de <orbis.madeinbocholt.de/> die gleichnamige mehrsprachige Plattform.„Orbis” will nützliche Tipps geben, Interessantes zum Alltagsleben in der Stadt erzählen und Brücken bauen. „Ziel ist es, die Gemeinschaft in der Stadt zu fördern”, erklärt Projektmanagerin Elisabeth Schmeinck. Die Artikel und Fotos werden von Laien und Profis erstellt. Einer von ihnen ist der gelernte Journalist und Redakteur Jochen Freund. Er legt besonderen Wert darauf, dass nicht nur die Flüchtlinge künftig mehr über Bocholt erfahren, sondern umgekehrt die Bocholter auch über ihre neuen Nachbarn.Ein anderer ehrenamtlicher Helfer ist Hans-Jürgen Dickmann. Der Zahntechniker in Ruhestand freut sich nicht nur über die Hilfe, die er den Fremden geben kann, sondern sieht in der Zuwanderung eine Chance für die unter latentem Nachwuchsmangel leidende Wirtschaft. Auch Im Bereiche der Pflege könnten so Kräfte gewonnen werden, heißt es. Grund genug für Dickmann, sich als künftiger Redaktionsleiter zu engagieren und zudem seine Freunde vom Lions-Club Rhein-Issel zu überzeugen, 2000 Euro als Anschubfinanzierung für das Projekt zu spenden.Made-in-Bocholt-Macher Berthold Blesenkemper schließlich stellte sein Internetportal und Know-how zu Verfügung. „Online erreicht man die Menschen am schnellsten und einfachsten. Außerdem lassen sich mit Hilfe von automatischen Übersetzern die anfänglichen Sprachbarrieren überwinden”, so der Bocholter.Die Verknüpfung mit einem etablierten Medium bringt weitere Vorteile. In Orbis ist ein Kanal mit aktuellen, automatisch in sechs Sprachen übersetzen Lokalnachrichten aus Bocholt integriert. Zudem können ausgesuchte, auch für Bocholter interessante Berichte aus dem Projekt automatisch in den täglich aktuellen Lokalnachrichten-Strom von Made in Bocholt übernommen werden.Das Projekt stieß bereits überregional auf Interesse. Experten des Institut Empirika aus Bonn besuchten im Auftrag des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Redaktionssitzung in Bocholt und werden demnächst in ihrem Magazin Stadtpilot darüber berichten. Prima Idee meinten auch die Initiatoren des Programms „Gute Sache Bocholt“ und zeichneten Orbis heute Abend während einer Abschlussveranstaltung in der Stadtsparkasse mit einem Zertifikat aus. „Kaum am Start und schon eine Urkunde. Das fängt ja gut an“, freute sich Elisabeth Schmeinck. […]

Nacht der Volkshochschule – Festakt, Revue und Feier: Mit Mademoiselle Julie und dem Wunderhorn Quartett durch die 20er Jahre

100 Jahre Volkshochschule in Bocholt- und Semestereröffnung!Mit Mademoiselle Julie und dem Wunderhorn Quartett durch die 20er JahreDie Goldenen Zwanziger: Die bunte Kulissenwelt der Cabarets und Varietés.Mondäne Etablissements, verrauchte Bistros, Metropolen und Provinznester:eine kleine Tingeltangeltruppe, bestehend aus einem Saxophon-Quartett undeiner Schauspielerin, hat schon überall auf den Brettern gestanden und kommtnun auch in Ihre Stadt.Ein ungebrochener Lebensmut hält die Truppe aufrecht … bis zu jenemschwarzen Freitag, der den Auftakt bildet zu einer weltweitenWirtschaftskrise. Massenarbeitslosigkeit ist die Folge, viele Theaterschließen.Geschichten voller Sehnsucht und Witz, Charleston und verrutschter Schminke,von materieller Not und Liebeskummer. Das Wunderhorn Quartett sorgt mitStücken von Kurt Weill, George Gershwin, den Comedian Harmonists und anderenfür betörende Tango- und Charleston Arrangements, die in die Beine gehen.Um Reservierung wird gebeten.Einlass und Come together sind ab 18.30 Uhr. Ab 19.00 Uhr Festakt und Revuemit einer kleinen Pause. Der Ausklang ist ab ca. 22.000 Uhr geplant. Wirfreuen uns auf einen schönen Abend!Anmeldung:vhs-bocholt.de/programm/gesellschaft/kurs/Nacht+der+Volkshochschule+-+Festakt+Revue+und+Feier/nr/BI1000/bereich/details/kat/375/#inhalt […]

Ich bin Orbis: Elisabeth Schmeinck

„Ich bin Elisabeth Schmeinck. Ich arbeite bei der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg. Seit 1993 mache ich Bildungsarbeit. Ich bin Mutter einer erwachsenen Tochter und verheiratet. Außerdem habe ich einige Hobbies: Wassergymnastik, Malen, mit dem Hund laufen und Schreiben. Ich habe zwei Ausbildungen. Ich bin Sozialpädagogin und Arbeitswissenschaftlerin. Hört sich viel an, ist es auch. Ausbildung und Lernen sind mir sehr wichtig.Orbis ist für mich eine gute Möglichkeit, viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. So können alle voneinander lernen. Man tut auch was Gutes, wenn „Brücken zwischen den Kulturen“ gebaut werden. Jeder Mensch braucht das Gefühl von Zugehörigkeit. Der Mensch möchte willkommen sein. Wünsche, Ziele und Träume sorgen für viele Entwicklungen, wenn man versucht, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Im Austausch miteinander können wir vieles bewegen. Experimente wie Orbis benötigen Raum und Menschen, die es sich zutrauen, diese zu realisieren, sowie Förderer.Integration ist mehr als Sprache. Und mit Orbis können wir alle voneinander lernen.“ […]

Ich bin Orbis: Hans-Jürgen Dickmann

„Ich bin Hans-Jürgen Dickmann. Als ausgebildeter Meister für Zahntechnik habe ich mehr als 30 Jahre lang mein eigenes Dental-Labor geleitet. Mehr als 20 Jahre habe ich mich in der Zahntechniker-Innung als Vorstandsmitglied und Lehrlingswart um Ausbildung und Prüfungen gekümmert. Jetzt bin ich Rentner und habe Zeit, die ich sinnvoll nutzen möchte.Mit meinem Engagement für Orbis möchte ich dazu beitragen, dass Menschen verschiedener Kulturen näher zusammenrücken und sich verstehen lernen. Ich denke, dass ich dabei meine Erfahrungen aus meinen früheren Tätigkeiten einbringen kann.“ […]