Oldtimer-Stau zu „Bocholt blüht“ in der City

Gestartet mit den höchsten Anmeldezahlen (178 Fahrzeuge) entwickelte sich Oldtimertreffen im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntag „Bocholt Blüht“ zu einem Stelldichein der Autofans. Knapp 400 Fahrzeuge standen auf den Plätzen und in den Straßen der Innenstadt und lockten tausende Besucher an. Es gab gegen 14.30 Uhr keine Parkplätze mehr und die Stadtbusse waren sehr gut besetzt. Die Leute drängten durch die Innenstadtstraßen und die Shopping Center. „Der Besucherstrom war tatsächlich fast so wie vor der Pandemie, es war richtig was los in Bocholt-City“, so die Einschätzung von Stadtmarketing-Geschäftsführer Ludger Dieckhues. „Für die Oldtimer mussten wir sozusagen anbauen, noch nie standen die Fahrzeuge auch rund um die St.-Georg-Kirche oder am Neutorplatz!“

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Zwischen 12.30 und 14.30 Uhr hatten die Mitglieder vom Oldtimer-Stammtisch Grenzland Classic, das Stadtmarketing sowie die THW-Jugendgruppe mit den Oldtimern und den benötigten Parkflächen arg zu kämpfen: fast alle kamen auf einmal, fuhren zum Markt und zum Liebfrauenplatz. Der Rückstau ging bis hinter die Ostertor-Apotheke oder vom Markt aus auf die Boesstiege. „Grenzland Classic und vor allem die THW-Jugend Bocholt haben tolle Arbeit gemacht – dennoch konnten wir zu dem Zeitpunkt nur schwer Oldtimer-Stellplätze finden, es war ein bisschen Geduld gefragt,“ so Ludger Dieckhues.

Dien Geschäfte hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „Toontje Ongeregelt“ und „De Eierjongens“ aus den Niederlanden sorgten in der City für Musik. Häufig beobachtete man die Damen in den Geschäften und die Herren bei den Oldtimern: „So soll es sein – Veranstaltung und Shopping ergänzen sich, bei Autos passt das natürlich auch für die Männer hervorragend was die Interessen angeht,“ so Mechtild Hoffs von der Werbegemeinschaft. „Aber auch die Herren werden in den Geschäften gern bedient und beraten!“ Auf dem St.-Georg-Platz hatten zusätzlich ein Opel GT Club und der Oldtimer-Stammtisch Grenzland etliche Sportautos aufgebaut und gaben Tipps und Auskünfte zum Oldtimerservice.

Der Treckerclub Barlo und die Feuerwehr Bocholt sorgten für die Attraktionen im Süden der City: die Feuerwehr-Oldtimer Gruppe aus Bocholt-Suderwick baute am Neutor-Platz mit Drehleiter und alten Einsatzfahrzeugen auf, einige Gastfahrzeuge aus Dingden, Wesel und Moers kamen hinzu . Der Treckerclub Barlo stellte zahlreiche Exponate samt „Trampeltreckerparcours“ vor den Shopping Arkaden auf und es kamen aus dem Umland erstmals sogar Gastfahrzeuge dazu. „Richitg schöne Trecker! Wir mussten schon um den vorgeschriebenen Rettungsweg für die Feuerwehr kämpfen,“ war Heiko Wagner, Centermanager der Arkaden begeistert.

Auch die Friseure rund um Coiffeur Manfred Wagner am Neutor-Platz konnten ihre Präsentation fescher und moderner Frisuren bei heiterem Wetter am Sonntagnachmittag vor „vollem Haus“ durchziehen. Die Friseure präsentierten unter fachmännischer und launiger Moderation von Manfred Wagner ihr Handwerk, eine Arbeitsmodenschau der Firma Altrogge und Meyer kam hinzu.

De Oldtimer-Ausfahrt des Oldtimer-Stammtisches Grenzland Classic fand nicht zu „Bocholt Blüht“ statt, sondern sie wird erst später durchgeführt. „Das war auch gut so, denn alle Mitglieder und Helfer des Oldtimerclubs wurden dringend für die vielen Fahrzeuge beim Treffen in der City gebraucht,“ so Klaus Dange, Chef des Oldtimer-Stammtisches. Viele alte Schätzchen wurde vom St.-Georg-Platz zum Liebfrauenplatz oder zum Neutorplatz gelotst, fuhren vor dem Historischen Rathaus vorbei und wurden dort vom Bocholter Nachtwächter Florian Sauret begrüßt.

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