Poesiemaschine bringt Bocholt und Aalten dichtend dichter zusammen

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Lyrik auf beiden Seiten der Grenze – das ist das Motto der „Poesiemaschine“, die Bocholt und das niederländische Aalten gemeinsam dichtend dichter zusammenbringt. 23 Autorinnen und Autoren präsentieren ihre Texte bei diesem Projekt. Ganz vorne mit dabei die beiden Bürgermeister Christian Mangen und Anton Stapelkamp (Bild unten).

Das Spektrum der Beiträge ist so vielfältig wie die Teilnehmenden selbst. Rund 50 Einreichungen gab es, 23 davon haben es in die Maschine geschafft, die bis Ende Juli an einer Laterne des Bocholter Marktplatzes hängt und anschließend nach Aalten wandert. Die Konstruktion sieht aus wie eine graue Kastanie, soll aber eher an Wolke erinnern.

Die Konstruktion verfügt über Knöpfe, die bei Betätigung unterschiedliche Texte wiedergeben. Man muss allerdings schon genau hinhören, denn die Lautstärke wurde spürbar heruntergeregelt, um vor allem nachts die Anwohner nicht zu stören.

Seit 2006 wurde die Installation bereits an verschiedenen Orten präsentiert, darunter Weimar, Hamburg, Zürich und Helsinki. Entwickelt wurde das Kunstwerk von der freiberuflichen Künstlerin Karo Kollwitz. Die Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zeigt ihre großformatigen Installationen und Objekte international.

Übrigens: Zu hören sind folgende Beiträge von Christoph Blumentrath mit „Liebeserklärung an ein buntes Fähnchen“, Laura Bramhoff mit „Grenzen“, Gerda Brethouwer mit „Joops vliegtuigje“, Anke Burger mit „Erinnerung“, Maria Bußkamp mit „Hoppnunk“, Uwe Czimmek mit „Sommerhaiku – Es ist Sommer“, die Klasse 4c der C-Dülmer-Schule mit „ohne Titel“, Iris Dumoulin mit „de landstraat“, Jochen Freund mit „Stadt Land Fluss“, Ankh Gussinklo mit „80-jarige Vrijheid in Vogelvlucht“, Bert Helmink mit „ElsQQ an de Q“, Hans Keuper mit „Dit land“, Elena Kock mit „Sommige Dagen“, Karo Kollwitz mit „Poetry machine“, Gerrit Maalderink mit „brief van mien gold“, Judith Nothnagel mit „Schattenspiel – Wechselnde Welt“, Rocco Ostermann mit „Hier bevindt u zich“, Christian Mangen mit „Lebenslauf“, Katja Perrecci mit „ohne Titel“, Harald Richer mit „Gute Nachbarschaft“, Alice Spoelder mit „Kabouter in Bredevoort“, Anton Stapelkamp mit „Aaltens volkslied“, Louis Veldhuis mit „Met mien hond“ sowie Silke Vogten mit „Nacktschnecken und Idioten“.

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