Polizei führt 38 Drogen- und 50 Alkoholtests durch

Manchen Autofahrenden fallen vor Müdigkeit fast die Augen zu, andere erlaubt der Alkohol im Blut oder der Drogenrausch keinen Spielraum mehr für Reaktionen. Wenn es um die Fahrtüchtigkeit geht, spielen neben der Gesundheit auch selbst zu verantwortende Faktoren eine Rolle.

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Die Kreispolizeibehörde Borken hat genau diesen Punkt bei einer großangelegten Aktion ins Visier genommen. An 24 Stellen im Gebiet des Kreises kontrollierten zahlreiche Kräfte am vergangenen Donnerstag insgesamt 368 Kraftfahrzeuge und 21 Radfahrende. Die Polizei in Borken beteiligte sich damit an einem deutschlandweiten Aktionstag für mehr Sicherheit auf der Straße unter dem Motto „sicher.mobil.leben“.

Auch im Kreis Borken traten dabei viele Verstöße zutage. Das schlug sich für die Betroffenen in Verwarngeldern, Zahlkarten und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen nieder. In sechs Fällen hieß es sogar, auf eine Weiterfahrt zu verzichten. Dazu zählte auch ein Pkw-Anhänger-Gespann, bei dem die Anhängelast um 116 Prozent überschritten war.

Um die Fahrtüchtigkeit zu prüfen, führten die Einsatzkräfte 38 Drogen- und 50 Alkoholtests durch. In vier Fällen schlug ein Test auf Drogen an, in einem auf Alkoholkonsum. Die Kontrollkräfte stellten einen Führerschein sicher; Ärzte entnahmen vier Fahrzeugführern eine Blutprobe. In mehreren Fällen fanden sich geringe Mengen an Drogen bei den Betroffenen, zudem wanderte ein verbotenes Messer in den Asservatenschrank.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Aktion, die die Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde organisiert hatte: In vielen Gesprächen erfuhren die Verkehrsteilnehmer Wissenswertes zum Thema Fahrtüchtigkeit – denn sie entscheidet mit darüber, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht.

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