Polizei: Zahl der Rad- und Pedelecunfälle „besorgniserregend“



 

Die jüngst präsentierten Verkehrsunfallzahlen haben es wieder deutlich gemacht – Rad- und Pedelecfahrende sind im Kreis Borken und in besonderem Maße in Bocholt die Risikogruppe Nummer eins. 229 Verunglückte aus dieser Verkehrsteilnehmergruppe allein in Bocholt sind besorgniserregend.

Im Land NRW liegt die Vergleichszahl „Verunglückte Fahrrad- und Pedelecfahrende je 100.00 Einwohner“ bei 121,8, im Kreis Borken bei 204,2, in Isselburg bei 155,6, in Rhede bei 232,7 und in Bocholt bei 251,9!

Regelbeachtung, gegenseitige Rücksichtnahme, Erkennbarkeit sind die wichtigsten Elemente zur Senkung der Unfallrisiken. Leider zeigt die Praxis, dass Prävention alleine nicht ausreicht und auf die konsequente Verkehrsüberwachung nicht verzichtet werden kann.

Zur Steigerung der Radfahrsicherheit führt die Polizeiwache Bocholt in dieser Woche verstärkte Kontrollen durch. Die Polizistinnen und Polizisten werden in Bocholt, aber auch in Rhede und Isselburg Fehlverhalten von Rad- und Pedelecfahrenden konsequent ahnden. Auch der KFZ-Verkehr wird dabei im Fokus der Einsatzkräfte stehen. (fr)

Quelle: Polizei – Den Originalbeitrag finden Sie hier

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