Projekt befasst sich mit Bekämpfung invasiver und giftiger Pflanzenarten

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Ein sogenanntes LEADER-Projekt in Bocholt befasst sich mit der Bekämpfung invasiver und giftiger Pflanzenarten, die zunehmend die biologische Vielfalt und die landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen Isselburg, Rhede, Borken und Velen soll auf ausgewählten Flächen eine Reihe von Maßnahmen getestet werden, um die heimischen Pflanzenarten zu fördern und problematische Arten zurückzudrängen. Dafür kommen diverse Methoden wie Mahd, handbetriebene Entnahme und biologische Bekämpfung zum Einsatz. Begleitet wird das Vorhaben von einer Informationskampagne, die über Presse und soziale Medien auf die Bedeutung der Biodiversität hinweist und die Akteure der Region einbindet.
Durch die Projekteinsätze wird angestrebt, die lokale Flora und Fauna zu revitalisieren und einen positiven Einfluss auf die Landwirtschaft sowie den Tourismus entlang der Bocholter Aa auszuüben. Innovative Bekämpfungstechniken sollen sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Öffentlichkeit von Vorteil sein. Langfristig zielt das Projekt darauf ab, erprobte Maßnahmen auf ähnliche Gebiete zu übertragen und das Bewusstsein für den Umweltschutz in der Region zu fördern.
Finanziell unterstützt die Stadt Bocholt das LEADER-Projekt anteilig an den Gesamtkosten von 124.172,81 Euro, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 9.839,85 Euro trägt. Die Initiativen stehen im Einklang mit den strategischen Zielen zur Förderung der ländlichen Entwicklung und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Artenschutz.
Foto: Bärenklau ist eine giftige und sich aktiv am Boden ausbreitende Pflanze

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