Ratsfrau Bärbel Sauer will Millionen schwere Rathaussanierung am Mittwoch in der Ratssitzung zum Thema machen

Ratsfrau Bärbel Sauer will Millionen schwere Rathaussanierung am Mittwoch in der Ratssitzung zum Thema machen
Wählergemeinschaft Soziale Liste


Ratsfrau Bärbel Sauer will Millionen schwere Rathaussanierung am Mittwoch in der Ratssitzung zum Thema machen

Ratsfrau Bärbel Sauer (Soziale Liste Bocholt) zeigt sich erbost darüber, wie sich die Kosten für die Rathaussanierung dramatisch nach oben entwickeln und sieht die Gefahr, dass Bocholt dadurch in die Haushaltssicherung geraten könnte.
Der Hintergrund: Die Tagespresse hatte berichtet, dass für die Sanierung des „alten Stahlkastens“ nun mittlerweile 75 Millionen Euro im Raume stünden.

Bärbel Sauer, die auch als Bürgermeisterin kandidiert, habe von Anfang an vor dem „Millionengrab“ gewarnt und sich vehement dagegen ausgesprochen: „Nun gilt es die Reißleine zu ziehen, um Bocholt wieder nach vorne zu bringen statt Bocholt mit dieser folgenschweren Fehlentscheidung kaputt zu wirtschaften. Alternativvorschläge liegen der Politik und der Verwaltung von mir dazu vor. Ich werde es nicht zulassen, dass sich das Rathaus zum Millionengrab entwickelt.“

Am Mittwoch will sie die Rathaussanierung daher auch in der Ratssitzung zum Thema machen.Vier Fragen will sie von der Verwaltungsspitze beantwortet wissen: Ob die Kosten für die Rathaussanierung die 100-Millionen-Marke erreichen oder über 75 Millionen Euro hinausgehen werden. Wenn nein, ob die Verwaltung dafür ihr Ehrenwort gibt. Wie das Millionenprojekt Rathaussanierung konkret finanziert werden soll. Welche Kosten bereits für die Rathaussanierung entstanden sind.

Auch, ob seitens der Verwaltung geprüft wurde, ob der finanzielle Schaden, der durch die verspätete Information des Bürgermeisters schwerwiegende Folgen nach sich ziehen wird, über eine Versicherung abgewickelt und übernommen werden kann (Schadenshaftung)? „Denn“, so Bärbel Sauer, „die verspätete Info des Bürgermeisters hatte zur Folge, dass wegen Fristablauf kein Widerspruch gegen den Denkmalschutz mehr erhoben werden konnte. Bislang hatte Peter Nebelo nur erklärt, dass er dafür die „politische Verantwortung“ übernehme.“

Foto: Bärbel Sauer mit Torsten Wollberg.

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