Rotes Kreuz übergibt Institut für Chinesische Medizin an den bisherigen Leiter

Rotes Kreuz übergibt Institut für Chinesische Medizin an den bisherigen Leiter
Regio

Borken(drk-press). Das Institut für Chinesische Medizin des Roten Kreuzes in Borken mit Standort in der Villa Buchholtz, Von-Basse-Straße 1/Ecke Heidener Straße in Borken ist förmlich übergeben worden. Der bisherige Leiter Vuk Mladzic hat das Institut mit Wirkung zum 1. Mai übernommen, teilte das Rote Kreuz mit. <>

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann begründete die Übergabe in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes: „Das Institut passt nicht mehr ins <>Portefeuille <> des Roten Kreuzes. Die Vorgaben des Verbandes engen uns in dieser Hinsicht ein. Wir freuen uns aber, dass das Angebot bestehen bleiben kann. Vuk Mladzic hat große Fachkenntnis und wird die Praxis weiterführen. Das ist unter den uns vorgegebenen Bedingungen die beste Lösung, und alle Borkener Bürger sowie Interessierte aus der Region können weiter die heilende Wirkung der Chinesischen Medizin nutzen.“

Vuk Mladzic freue sich auf die neue Aufgabe, sagte der Heilpraktiker: „Ich bin seit eineinhalb Jahren hier und habe in der Zeit viele nette Menschen aus Borken und der Region kennengelernt und behandelt. Das Interesse für chinesische Medizin wird immer größer. Ganze Familien gehören zu unseren Kunden. Da war es klar und logisch, dass die Praxis weitergeführt werden muss. Inhaltlich bleibt alles im Großen und Ganzen so wie bisher, weil wir auch jetzt schon erfolgreich arbeiten.“ Die Angebote der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es in Borken seit knapp zweieinhalb Jahren.

Begleitende Ärzte sind Dr. Hedwig Naraghi und Dr. Hans-Jürgen Niermann: „Für uns ändert sich ja nichts. Das Institut hat guten Zuspruch, und unsere Eingangsuntersuchungen werden allgemein gelobt.“

Hintergrund

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eines der ältesten Medizinsysteme der Welt. Sie hat sich über 2000 Jahre in China weiterentwickelt. Das freie Fließen des Qi (Lebensenergie) durch die Meridiane bedeutet aus Sicht der TCM, dass der Mensch gesund ist. Kann das Qi nicht ungehindert fließen, fühlt sich der Mensch schnell kraftlos und krank. Im Institut für Chinesische Medizin in Borken versteht man die TCM als hervorragende Ergänzung und nicht als Alternative zur Schulmedizin. Institutsleiter Vuk Mladzic: „Es ist ein erfolgreicher Weg für Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen, die einen anderen Therapieansatz suchen oder unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden.“

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Übergabe per Handschlag in der Villa Buchholtz (von links): Susanne Biallas, Geschäftsbereichsleiterin Pflege beim Roten Kreuz, DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann, Vuk Mladzic, Dr. Hedwig Naraghi, Dr. Hans-Jürgen Niermann und Mitarbeiterin Anne Göhler.

Foto: DRK/and