Sanierung und Aufstockung des Rathauses für 44,5 Millionen Euro beschlossen

Sanierung und Aufstockung des Rathauses für 44,5 Millionen Euro  beschlossen
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Bocholt (PID). Das Rathaus am Berliner Platz wird saniert. Das hat der Bocholter Stadtrat am 14. März mehrheitlich beschlossen. Die Kosten werden auf rund 44,5 Mio Euro geschätzt. Läuft alles planmäßig, soll das sanierte Gebäude Ende 2021 wieder in Betrieb genommen werden. Ein Abriss ist ausgeschlossen, da das in den 70er Jahren erbaute Rathaus denkmalgeschützt ist.

Veraltete Technik, hohe Energiekosten, widrige Arbeitsbedingungen: Die Bauunterhaltungs- und Betriebskosten für das Jahr 2017 betrugen ca. 750.000 Euro brutto – Tendenz steigend. Die Frage, ob saniert wird, ist nun durch den Ratsentscheid geklärt. Details der Sanierung, darunter etwa die Frage nach einer möglichen Aufstockung des Gebäudes oder den Neubau eines Multifunktionssaals, werden Gegenstand weiterer Diskussionen in den kommenden Monaten werden.

Nach den Vorbereitungsarbeiten soll Anfang 2020 die Sanierung starten, Ende 2021 soll das Gebäude wieder genutzt werden können. Während der Sanierungsphase werden die im Rathaus befindlichen Fachbereiche ausquartiert.

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Kommentare (48)

    1. Ein Grundsatzbeschluss ist ein Beschluss. Und Beschlüsse werden nun mal beschlossen. Deshalb hat selbst das Presseamt der Stadt seine Pressemitteilung mit “Sanierung des Rahauses beschlossen” übertitelt.

    1. Aus dem Gebäude könnte man auch eine Konzerthalle oder sonstiges machen.

      Und für 1/4 der Millionen ein neues Gebäude bauen, den rest in notwendigerem investieren!

      Aber anscheinend hat Bocholt genug Geld übrig!

    1. Bei Schätzungen von Bau – und Sanierungskosten der öffentlichen Hand: Nie, niemals-nicht.

      Am Ende wird es immer länger dauern wie veranschlagt und -surprise-surprise- um Faktor X teurer (Schätzungsweise x2 bis x4……oder sogar noch mehr).

  1. Und demnächst werden dann wieder die Grundbesitzabgaben um 50% erhöht oder was? Wir Bürger müssen auch mit unserem Geld gescheit umgehen und wirtschaften können. Dann soll die Stadt das auch mal lernen und nicht einfach mal uns alles aus der Tasche ziehen, für deren Schwachsinn!!! Witzhaufen!!!

  2. Der Anfang vom Ende! Ich hoffe die Wähler gestehen sich diesen Fehler ein und sägen diese von Größenwahn gerittenen Volksvertreter bei der nächsten Möglichkeit ab.

  3. Manchmal ist ein bischen Verstand gar nicht schlecht… Mich z.B. bewahrt es vor Sanktionen bei Facebook, weil ich eben nicht schreibe, was ich über diesen Beschluß denke. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß ich Bocholt im wahrsten Sinne des Wortes Widerstand zwecklos ist… Zum Kotzen sowas. Als Außendeko dann vielleicht noch ein Mobile aus den aktuellen Grundsteuerbescheiden….. ist ja nur so ne Idee… 😉

  4. Nachdem ich mir das architektonische Wunderwerk seiner Zeit anschauen durfte freut es mich total das der Steuerzahler aus Bocholt bereit ist Geld zu investieren! Das alles sollte zügig passieren, bevor die Damen und Herren der Denkmalbehörde das mitbekommen. Und macht euch keine Sorgen um die Kostensicherheit… den einen oder anderen Euro haben wir Berliner auch schon draufgepackt…Staatsoper, BER….

  5. Mal ganz Ehrlich, dieser Wahnsinn, ein halbes Jahr vor einer Sanierung blege ich ein Hässliches Gebäude mit Denkmalgeschutz. Dann stellt man fest das eine Sanierung Notwendig ist, leider entfällt nun die Diskussion eines Abrisses, weil das Gebäude ja Denkmalgeschützt ist . Dann diese Kosten, bei denen die 40 % der Veranschlagten Kosten locker überschritten werden. Hinzu kommen noch Millionen für einen Umzug für 2 Jahre. Also lieber Rat, packt euch mal an den Kopf und sagt, Kürbis gedei….. Neubau ist halb so teuer und wenn das Denkmal dann verrottet wird es noch schöner 😡😠😡😠😡😠😡

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