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SED-Opferbeauftragte kritisiert Singen der DDR-Hymne

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Sie spreche sich stets gegen eine Verharmlosung der DDR aus, und das Singen der Hymne gehöre für sie dazu, sagte Zupke der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der eine Diktatur gewesen sei, ein Unrechtsstaat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte. Es sei ein Staat gewesen, in dem fundamentale Menschenrechte tagtäglich verletzt worden seien.

„Für die Menschen, die zu Opfern des Systems wurden, ist eine solche Geschichtsvergessenheit unerträglich, keine Satire“, so Zupke.

Foto: Evelyn Zupke (Archiv) – via dts Nachrichtenagentur

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    Die Hymne war die Aussage einer Partei in Deutschland, der SED, die auf einem begrenzten Gebiet einen Staat geschaffen hatte, der die beschriebenen Merkmale hatte. Ein Staat fällt also nicht vom Himmel, sondern ist der Ausdruck einer Haltung eines Kollektives. Die Ostbeauftragte betreibt Geschichtsklitterung mit ihrer Haltung zur DDR.

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