Sofort-Notfallprogramm: Soziale Liste für kostenlose Busfahrten und Fahrradwäsche gegen Kassenbon

Sofort-Notfallprogramm: Soziale Liste für kostenlose Busfahrten und Fahrradwäsche gegen Kassenbon
Wählergemeinschaft Soziale Liste

Sofort-Notfallprogramm:
Soziale Liste für kostenlose Busfahrten und Fahrradwäsche gegen Kassenbon

Die Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt fordert ein Sofort-Notfallprogramm für Bocholt zur Belebung der Innenstadt, des Einzelhandels und zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Existenz der Gastronomen. Dazu gehören ÖPNV Freifahrten mit den Stadtbussen, kostenlose Fahrradwäsche gegen Kassenbon, Kaufgutscheine mit städtischen Zuschuss wie sie die Werbegemeinschaft vorschlägt (aber mit gesonderten Regelungen für Bürger*innen mit geringen Einkommen, damit sie an der Aktion teilnehmen können) und gesonderte finanzielle Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Existenz der Gastronomen.

In einem entsprechenden Bürgerantrag an Bürgermeister Peter Nebelo wird von der Wählergemeinschaft vorgeschlagen, die Maßnahmen zunächst bis zum 31. Oktober durchzuführen. Rechtzeitig vor dem 31. Oktober sollen die Maßnahmen neu bewertet und unter Umständen verlängert werden. Die kostenlosen Fahrten mit den Stadtbussen sollen hingegen weiterlaufen – zunächst für ein Jahr.

Rainer Sauer, der Vorsitzende der Wählergemeinschaft, sieht in dem 4-Punkte-Programm eine echte Chance, um Bocholt wieder lebendig und attraktiv zu machen und erklärt dazu:

„Die Corona-Krise schwächt Bocholt erheblich. Damit Bocholt wieder auf die Beine kommt, besonders die Innenstadt, sind besondere Maßnahmen erforderlich, die schnellstmöglich eingeleitet und umgesetzt werden müssen. Besonders müssen Anreize geschaffen werden, um die Innenstadt und den Einzelhandel wieder zu beleben und Besucher in die Innenstadt zu bekommen. Rat und Verwaltung spielen hierbei eine besondere Rolle, um das erforderliche Konjunkturprogramm für Bocholt in Zusammenspiel mit
der Bocholter Kaufmannschaft, den Gastronomen, der Wirtschaftsförderung, der Stadtmarketing und den Arbeitnehmervertretern zu erarbeiten und finanziell auszustatten. Bund und Land müssen sich natürlich ebenso finanziell beteiligen. Die Werbegemeinschaft Bocholt hat bereits eine erste Idee vorgelegt. Dabei muss auch die besondere Situation im Bereich der Gastronomie bedacht werden und dort gesonderte Maßnahmen erfolgen, damit diese erhalten bleibt.“{CAPTION}