Soziale Liste begrüßt Verkehrsmessung im Osteresch zur Auswertung der Tempo-30-Zone

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In der Straße Im Osteresch ist an einer Laterne ein technischer Kasten installiert worden, der zur Verkehrserhebung dient. Dies wurde bereits in der Sitzung des Bezirksausschusses Ost am 19. März angekündigt. Der Kasten soll Geschwindigkeitsmessungen durchführen, um das Verkehrsverhalten in der neu eingerichteten Tempo-30-Zone zu überprüfen.
Die Soziale Liste Bocholt hatte die Situation schon mit einer Anfrage im Bezirksausschuss am 11. Februar aufgegriffen. Während der Sitzung am 19. März machte Rainer Sauer, sachkundiger Bürger der Sozialen Liste, auf die aus Sicht vieler Anwohner unzureichende Wirkung der Tempo-30-Zone aufmerksam. Besonders betroffen sei der Bereich Hochfeldstraße, Lönstraße und Im Osteresch. Er forderte konkrete Maßnahmen, damit die Beschilderung nicht nur formal besteht, sondern auch von Autofahrenden im Alltag eingehalten werde.
Vorgeschlagen wurden unter anderem zusätzliche optische Hinweise, digitale Geschwindigkeitsanzeigen und weitere Maßnahmen, um die Regelung im Straßenraum besser sichtbar zu machen. Die Verwaltung erklärte, dass das Geschwindigkeitsverhalten mit Hilfe realer Verkehrsdaten ausgewertet werde. Dabei sei vor allem die sogenannte V85-Geschwindigkeit – die Geschwindigkeit, die 85 Prozent der Fahrzeugführer nicht überschreiten – von Bedeutung.
Die Soziale Liste Bocholt begrüßt den Beginn der Auswertung ausdrücklich. Rainer Sauer betont: „Wir haben frühzeitig darauf hingewiesen, dass die Tempo-30-Zone nur dann wirkt, wenn sie auch tatsächlich eingehalten und überprüft wird. Jetzt kommt es darauf an, dass aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit folgen.“ Für die Wählergemeinschaft ist die Auswertung ein wichtiger Schritt, die Verkehrssituation im Quartier zu verbessern.
Entscheidend sei, dass die Ergebnisse nicht nur in Statistiken enden, sondern spürbare Verbesserungen für Anwohner, Kinder und Radfahrende im Gebiet Im Osteresch, Hochfeldstraße und Lönsstraße bringen. Die Soziale Liste sieht darin einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Entlastung der Wohngebiete.
