Januar 25, 2022

Soziale Liste Bocholt fordert Alternativen zum Nordring

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Die Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt macht keinen Hehl daraus, dass sie den Nordring klar ablehnt. Auf der anderen Seite hält sie es für dringend erforderlich, dass dort die Anwohner vom Autoverkehr entlastet werden. Dazu kündigt die Wählergemeinschaft an, bei den Haushaltsberatungen einen entsprechenden Antrag einzubringen, sofern die CDU-Fraktion ihre Ankündigung wahrmacht und das dann zum Thema machen will.

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Rainer Sauer (Vorsitzender) und der Umweltpolitische Sprecher Torsten Wollberg sehen Möglichkeiten von echten Alternativen statt den Nordring zu bauen. Beide erklären dazu:

„Stadtbaurat Daniel Zöhler und die CDU machten sich letzte Woche in einer konzertierten Aktion für den Bau des Nordrings stark. Das ist natürlich ihr gutes Recht. Dabei scheuen sie sich aber auch nicht, alles schönzureden und das Ganze als Notstand darzustellen. Von „Rad- und Gehwegen und Bäumen an den Straßenseiten“ ist die Rede. Auch wenn immer wieder betont wird, dass es hier „nur“ um die „Nordspange“ zwischen Barloer und Burloer Weg geht, so gehört bereits die Planung dieses Teilstücks in die Rubrik „Klimakiller“. Denn es werden hier ohne Not Natur und Landschaft zerstört. Außerdem wird nur eine Möglichkeit dargestellt, ohne mal in Betracht zu ziehen, dass es dazu Alternativen gibt, die den Klimaschutz und Umweltschutz gerecht werden – und auch und vor allem die Anwohner von Lärm und Autoverkehr entlasten würden. Wer als Bauverwaltung oder als Bürgermeister, der immerhin Chef der Verwaltung ist, nicht phantasievoll über Alternativen nachdenkt und mit den betroffenen Bewohnern dazu nicht im Dialog geht, erweckt den Eindruck, dass dies nicht gewollt ist und offenbar durchgezogen werden soll. Frei nach dem Motto: „Koste was es wolle – und was interessiert mich der Klima- und Umweltschutz.“ Wir als Wählergemeinschaft halten mehr davon, wenn unter anderem der öffentliche Personennahverkehr massiv ausgebaut und attraktiver gemacht wird, etwa durch bessere und kürzere Taktzeiten, Ausdehnung des Angebots in den Abendzeiten und an den Wochenenden. Und außerdem der Autoverkehr so umgeleitet wird, dass er die Anwohner entlastet. Es dürfen dadurch natürlich auch keine Verkehrsprobleme an anderen Stellen entstehen. Die Realisierung wäre möglich. Man muss es aber auch wollen, statt Alternativen einfach auszublenden.“{CAPTION}

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