Soziale Liste fordert „Offensive für bezahlbaren Wohnraum“



Die Soziale Liste fordert eine „Bocholter Offensive für bezahlbaren Wohnraum“. Leerstehende Häuser und Gebäude sollten Bürger über eine Leerstandsapp der Stadt melden können. Die so erfassten Leerstände sollten dann in ein Kataster aufgeführt werden. Dazu soll die Stadt mit den Eigentümern über die Überlassung und Nutzung solcher Häuser und Gebäude sprechen und dafür sorgen, dass diese über externe Wohnungsbaugesellschaften und/oder Bauträger zum Wohnen mit bezahlbaren Mieten nutzbar gemacht werden. Eine entsprechende Ratsanfrage dazu wird Mittwoch Thema im Rat sein.

Zum Vorhaben erklärt Ratsfrau Bärbel Sauer: „Immer mehr Menschen wissen kaum noch, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen. Daher steigt auch der Bedarf an bezahlbaren Wohnraum. Hinzukommt, dass es unterschiedliche Ansprüche von der Wohnungsgröße her gibt und sich auch dieser stark verändert hat. Die Wohnungsbauvorhaben reichen definitiv nicht aus, um den Bedarf zu decken. Auf der anderen Seite gibt es in Bocholt viele leerstehende Häuser und Gebäude. Würden diese wieder hergerichtet und nutzbar gemacht, besteht sodann Gelegenheit, den Wohnungsmarkt etwas zu entspannen. Dazu müssten zunächst die leerstehenden Häuser/Gebäude erfasst und in ein Kataster aufgenommen werden, sofern der Leerstand bereits seit 6 Monaten besteht.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert