Soziale Liste macht sich für parteilosen Bürgermeister stark



Die Soziale Liste Bocholt macht sich für einen parteilosen Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr stark. „Uns geht es darum, dass es eine Frau oder ein Mann an der Spitze der Verwaltung werden soll, der oder die anpacken kann. Allein wegen der ewigen, katastrophalen und millionenteuren Baustelle Rathaus ist ein Führungswechsel längst überfällig. Denn seit der letzten Kommunalwahl hat sich dort kaum was bewegt. Die Millionenkosten sind hingegen um das doppelte angestiegen“, begründet das Vorsitzender Rainer Sauer (Foto) in einer Pressemitteilung.

Schaue man sich die Schullandschaft an könne man sich nur noch an den Kopf fassen. Bereits seit vier Jahren müsse am Euregio-Gymnasium wegen schwerer Brandschutzmängel in Containern unterrichtet werden. Ein neues Schulgebäude entstehe frühestens in vier bis sechs Jahren.  Auch das Stadtmuseum und das ehemalige VHS-Gebäude und die Fildekenschule würden vor sich hingammeln, heißt es weiter.
 
Der Schwerpunkt des zukünftigen Bürgermeisters müsse darin bestehen, selber anzupacken, Ideengeber sein und regelmäßig mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dialog zu stehen und deren Anlegen aufzugreifen, so die Wählergemeinschaft weiter. Das Wirken des Bürgermeisters und der Politik in Bocholt werde momentan durch die CDU-Ratsfraktion maßgeblich bestimmt. „Diese Alleinherrschaft ist nicht gut für Bocholt, auch nicht gut für die Demokratie“, so Sauer.

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