Spargelsaison in Elten gestartet: Grenzschließung bei Beek könnte den Verkauf beeinflussen

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Das diesjährige Spargelgeschäft ist auch in Elten angelaufen. Winfried Derksen, der Großteil seiner Ernte an Kunden aus den Niederlanden verkauft, blickt optimistisch auf die kommenden Wochen. Allerdings könnte die Schließung des Grenzübergangs bei Beek Auswirkungen auf seinen Umsatz haben. Dennoch setzt der Landwirt darauf, dass die niederländischen Käufer weiterhin den Weg zu seinem Hof finden.

Derksen sieht die neue Verkehrssituation kritisch: „Ich kann von Elten aus nach Holland fahren, aber von Holland aus ist die Einfahrt nach Elten inzwischen gesperrt. Das bedaure ich sehr.“ Trotz dieser Einschränkung glaubt er, dass zahlreiche Stammkunden ihm treu bleiben. Viele verbinden den Einkauf von frischem Spargel mit dem günstigeren Tanken und – sofern sie Raucher sind – auch mit dem Kauf preiswerterer Tabakwaren. „Ich schätze, die Kundschaft wird weiter anreisen, vielleicht aber ein wenig seltener als bisher“, so Derksen.

Dank des sonnigen Wetters in den vergangenen Wochen fiel der Startschuss für die Spargelernte in diesem Jahr deutlich früher als üblich – etwa zehn Tage vor dem Vorjahresbeginn. Der Betrieb nutzt eine spezielle Anbaumethode: Eine doppelte Plastikabdeckung schützt die Felder vor niedrigen Temperaturen. Entscheidend ist laut Derksen vor allem das Sonnenlicht, das sowohl die Erde als auch die darunter liegende Luft erwärmt. Diese Wärme dringt dann rasch in den Boden ein und beschleunigt das Wachstum der Pflanzen erheblich.

Im Hinblick auf die Spargelversorgung deutscher und niederländischer Kunden zeigt sich Derksen zuversichtlich. Er rechnet damit, dass auch rund um Ostern ausreichend Spargel zur Verfügung stehen wird. „Auf Basis der aktuellen Erntemengen erwarten wir in den kommenden Tagen eine gute Ausbeute – das sollte reichen, damit jeder vor den Feiertagen frisch gestochenen Spargel bekommt“, berichtet der Landwirt. Gründe für Preiserhöhungen sieht er nicht: „Wir haben den Preis bewusst stabil gelassen. Es ist uns wichtig, niemanden zu vergraulen, zumal viele Kunden jedes Jahr zurückkehren. Gerade deshalb bleiben unsere Preise unverändert.“

Quelle: Regio8

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