Spielerische Erste Hilfe im Kindergarten Stöberland

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Die Kitas des Roten Kreuzes im Kreis Borken beginnen früh, Mädchen und Jungen spielerisch auf die wichtigen Themen Erste Hilfe, Sanitätswesen wie Verbände anlegen und Pflaster kleben sowie Rettungswesen vorzubereiten. Sonstige Ausflüge in Rettungs- und Feuerwehrwachen müssen aktuell wegen Corona entfallen. Da schlugen bei den baldigen Schulkindern der DRK-Kita Stöberland an der Knufstraße in Bocholt die Herzen umso höher, als ein Rettungswagen – der tatsächlich Rettungstransportwagen (RTW) heißt – vor ihrem Kindergarten Station machte.
Und die Frau, die den Kindern alles erklärte, war auch noch bestens bekannt: Marina Gesing ist in der DRK-Kita Stöberland Erzieherin und gleichzeitig Rettungshelferin beim DRK-Ortsverein Raesfeld. Da passte es noch besser, dass sie aus Raesfeld gleich das große rot-weiße Auto mit den Blaulichtern mitbringen konnte.

DRK-Leiterin Andrea Ramolla erklärt, wie wichtig die frühe Aufklärung sein kann: „Das Kennenlernen des Rettungswagens bereitet die Kinder darauf vor, in einem Notfall gelassener damit umzugehen. So wird unter anderem auch die technische Bildung der Mädchen und Jungen gefördert, indem sie sich auf ihre Art und Weise mit dem Funktionieren der Geräte auseinandersetzen.“

Beim Schultreff Erste Hilfe ging es auch um die Frage: „Wie kann ich im Notfall helfen?“ Die Kinder lernen laut Andrea Ramolla, dass es „immer wichtig ist, einen Erwachsenen zur Hilfe zu holen“. Und sie lernten, die Notrufnummer 112 anzurufen. Das Telefonat werde nachgespielt. Andrea Ramolla: „So werden soziale Kompetenzen der Kinder gefördert, und wir vermitteln ihnen erste Kenntnisse zum Thema Körper und Gesundheit.“ Auch das Anlegen einfacher Verbände werde gelehrt, ebenso wie Pflaster kleben und das Kühlen von Verletzungen sowie das, was dabei beachtet werden müssen.

Die spielerischen Rotkreuz-Lernstunden verfehlten in der DRK-Kita Stöberland nicht ihre Wirkung: Die Fünf- und Sechsjährigen der Gruppe „Wackelzähne“ machten große Augen, als Marina ihnen das „Innenleben“ des RTW mit seinen vielen Schubladen und noch mehr Geräten erklärte, wie Menschen auf die Trage gelegt und gerettet werden. Und wer wollte, konnte sich selbst darauflegen. Wie es zuvor DRK-Hund „Mischi“ getan hatte, der mit der Spielfigur „Henry“ immer dabei sein muss – und einige der Kinder zwischen den Schultreffs anspornte, ihre Kuscheltiere zu Hause selber zu verarzten.

Fotos: Wie werden Menschen gerettet? Die Kinder aus der DRK-Kita Stöberland in Bocholt aus der Gruppe „Wackelzähne“, die ab August in die Schule gehen, lernten mit Erzieherin und Rettungshelferin Marina Gesing genau einen Rettungstransportwagen kennen.

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