Spur von 365 Kilo Kokain im Rotterdamer Hafen führt nach Lochem

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Der Fund von 365 Kilogramm Kokain im Rotterdamer Hafen hat in dieser Woche zur Festnahme von vier Personen in Lochem geführt. Die Drogen waren versteckt in einem Container, der angeblich Umzugsgut aus Curaçao enthielt und für eine Adresse in der Region Achterhoek bestimmt war.

Bereits am Samstag, 4. April, entdeckte der Zoll die große Menge Kokain im Rahmen einer Kontrolle im Rotterdamer Hafen. Im Anschluss nahm das sogenannte HARC-Team, ein Zusammenschluss aus Zoll, FIOD, der Hafenpolizei und der Staatsanwaltschaft, intensive Ermittlungen zur Herkunft des Containers sowie zu dessen Empfänger auf.

Die Spuren führten die Ermittler schließlich nach Lochem. Dort griffen die Behörden am Mittwoch, den 22. April, ein. Bei einer Durchsuchung eines Hauses wurden vier Verdächtige festgenommen, während sie dabei waren, die Lieferung auszuladen. Die Festgenommenen sind eine 29-jährige Frau sowie drei Männer im Alter von 29, 38 und 44 Jahren. Nach Angaben der Behörden stammen alle vier aus Curaçao.

Den Festgenommenen wird vorgeworfen, maßgeblich in den Drogenschmuggel verwickelt zu sein. Am Freitag, 24. April, wurden sie dem Haftrichter vorgeführt, der anordnete, dass sie mindestens zwei Wochen länger in Untersuchungshaft bleiben.

Der spektakuläre Drogenfund ist kein Einzelfall. Schon zuvor hatte die Staatsanwaltschaft informiert, dass bei derselben Kontrolle am 4. April insgesamt rund 1.400 Kilo Kokain in mehreren Containern an Bord eines Schiffes aus Curaçao beschlagnahmt worden waren. Die Menge von 365 Kilogramm kam zusätzlich dazu.

Die Ermittlungen werden vom HARC-Team fortgeführt. Weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen. Die sichergestellten Betäubungsmittel wurden mittlerweile nach offiziellen Angaben vernichtet.

Quelle: Regio8

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