St.-Agnes-Hospital baut für 16 Millionen Euro aus, um und neu

St.-Agnes-Hospital baut für 16 Millionen Euro aus, um und neu
all

Trotz Corona hat das St. Agnes-Hospital in Bocholt und Rhede die Weiterentwicklung der baulichen Strukturen geplant, um die beiden Krankenhausstandorte „fit“ für die Zukunft zu machen und damit den Ansprüchen der Zukunft gerecht werden zu können. Der mehrjährige Entwicklungsprozess umfasst insgesamt ein Investitionsvolumen von 16,7 Millionen Euro, davon werden 4,8 Mio. Euro aus Sonderförderprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und 4 Mio. Euro von der Stiftung St. Agnes-Hospital.

In Bocholt laufen bereits folgende Maßnahmen: Sanierung des Kreißsaales – Kosten ca. 1,00 Mio. €, Beginn: Beginn III. Quartal 2020, Fertigstellung I. Quartal 2021

Folgende Sanierungsmaßnahmen werden in 2021 begonnen: Sanierung der Absorptionskälteanlage – Kosten ca. 0,50 Mio. €, Beginn: II. Halbjahr 2021

Folgende Erweiterungsmaßnahmen des Krankenhauses werden in 2021 begonnen: Erweiterung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule –> Mehr Platz für Ausbildung: 50 zusätzliche Ausbildungsplätze, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken – Kosten ca. 1,3 Mio. €, Beginn: IV. Quartal 2021

Gebäudeerweiterung Bettenhauses –> Integration der Gynäkologie und Geburtshilfe Borken in Bocholt – Kosten Bettenhauserweiterung 4,8 Mio. €

Einstieg in die Bettenhaussanierung Kosten Sanierung Station 10 1,4 Mio. €, Beginn: voraussichtlich IV. Quartal 2021

Im westlichen Flügel werden alle Patientenzimmer zukünftig über eine integrierte Sanitärzone verfügen. Die Sanierung beginnt mit der Station 10 im II. Quartal 2021. Alle Zimmer erhalten zukünftig integrierte Duschen und Toiletten. Die Sanierungskosten belaufen sich auf ca. 1.4 Mio. € und sind über die Krankenhaus-Sonderförderung Land NRW refinanziert. Darüber hinaus entstehen durch die Gebäudeerweiterung acht zusätzliche, moderne Zweibettzimmer.

Die darunter liegende Station 7 wird ebenfalls völlig saniert. Hier entsteht eine moderne Eltern-Kind-Station mit 15 Patientenzimmern. Fünf Zimmer sind zusätzlich mit CTG-Überwachungsmöglichkeiten und vier Zimmer mit
Vitalwertüberwachung für Neugeborene ausgestattet, sodass Mütter möglichst immer bei ihren Kindern bleiben können. Des Weiteren wird der Bereich für frühgeborene Kinder neu gestaltet und erheblich erweitert. Außerdem entstehen durch die Gebäudeerweiterung sieben zusätzliche, moderne Zweibettzimmer und eine Aufenthaltslounge mit Terrasse, auch für Väter und Angehörige. Alle Zimmer der Geburtshilfe werden dann über einen integrierten
Sanitärbereich verfügen.

Auf der darunter liegenden Station 4 werden durch die Gebäudeerweiterung zusätzlich acht moderne mit Sanitärzonen ausgestattete Zweibettzimmer entstehen, eine Sanierung der Gesamtstation ist erst nach der Fertigstellung der darüber liegenden Stockwerke möglich, aber für die Zukunft fest eingeplant. Für das Erdgeschoss gibt es noch keine abschließende Planung, eine mögliche Nutzung könnte aber ein modernes Patienten- und Besuchercafé mit integrierter Mitarbeiterkantine sein, welches direkten Zugang zum Krankenhauspark hätte.

Erweiterung der Notaufnahme / Endoskopie / Kardiologie aufgrund permanent steigender Fallzahlen in den letzten Jahren – Kosten ca. 2,7 Mio. € (aus Rückstellungen und Eigenmitteln), Beginn: III. Quartal 2021

In der Notaufnahme sind die Fallzahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen, sodass eine Erweiterung der Notaufnahme, der Internistischen Endoskopie und der kardiologischen Funktionsdiagnostik zwingend erforderlich ist. Aktuell werden dort 45.000 Notfälle / Patienten im Jahr versorgt, Tendenz steigend.

Um die Abläufe zu verbessern, benötigt das Krankenhaus mehr Platz. Daher wird die Dachfläche an der Zentralambulanz 700 qm mit in die Notfallversorgung integriert und es entstehen zusätzliche Beobachtungs- und Überwachungsmöglichkeiten zur zeitnahen Versorgung der Patienten. Des Weiteren wird die kardiologische Funktionsdiagnostik aus der Notaufnahme in einen eigenständigen Bereich verlagert sowie ein dritter LHKM-Platz eingerichtet.

Auch die Internistische Endoskopie wird um zusätzliche Untersuchungskapazitäten für die Praxis von Dr. Karsten Loley (MVZ Innere Medizin Bocholt) vergrößert, um der stetig steigenden Nachfrage von diagnostischen Vorsorgekoloskopien zur Früherkennung von Darmkrebs nachzukommen.

Folgende Neubaumaßnahmen hat die Stiftung St. Agnes-Hospital geplant:  Neubau am Hubschrauberlandeplatz –> „geplanter“ Neubau der Feuer- und Rettungswache – Beginn: wahrscheinlich nicht vor 2022 Hier ist der Neubau der Feuerwehr- und Rettungswache Stenern geplant, sobald die notwendigen Beschlüsse der Stadt gefasst wurden. Neubau SPZ Gebäude aufgrund permanent steigender Fallzahlen im Sozial-Pädiatrischen-Zentrum – Kosten ca. 4 Mio. €, Beginn: ca. IV. Quartal 2021

Mehr Platz zur Versorgung von Kinder und Jugendlichen
Das Sozial-Pädiatrische-Zentrum ist eine Spezialambulanz zur ambulanten Versorgung von besonderen Erkrankungen, wie z. B. Diabetes Melitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen. Bisher ist das Sozial-Pädiatrische-Zentrum im Erdgeschoss des Krankenhauses untergebracht. Aufgrund der Erweiterung des Bettenhauses ist eine Verlagerung notwendig. Die Stiftung St. Agnes-Hospital Bocholt hat sich daher bereit erklärt, eine Erweiterung des Ärztehauses II vorzunehmen, damit dieses medizinische Angebot weiterhin in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus erbracht werden kann. Hierzu werden im Erdgeschoss 600 qm zur Verfügung gestellt. Insgesamt entstehen auf 3 Etagen ca. 1.800 qm. Das 1. OG und 2. OG werden im Wesentlichen vom Krankenhaus mitgenutzt, um die Aufstellung von Baucontainern zu verhindern.

About Made in Bocholt

Made in Bocholt ist ein Nachrichtenportal. Die hier veröffentlichen Artikel bestehen aus Pressemitteilungen verschiedener Quellen sowie aus Autorenbeiträgen, die in der Regel durch Namensnennung angezeigt werden.