Stadt nimmt Vertriebenenunterkunft am ehemaligen SC 26-Stadion in Betrieb



Stadt nimmt Vertriebenenunterkunft am ehemaligen SC 26-Stadion in Betrieb
Bis zu 80 Menschen werden dort untergebracht und versorgt

Die Stadt Bocholt nimmt in dieser Woche die neu errichteten Unterkünfte zur Unterbringung von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine auf dem Aschenplatz des ehemaligen SC 26-Stadions „Am Kaisergarten“ in Betrieb. Bis zu 80 Personen können dort untergebracht und versorgt werden.

Die Planung zur Errichtung der zusätzlichen Anlage wurden im Zuge der kriegsbedingten Fluchtwelle bereits vor Monaten vorsorglich aufgenommen. Die Stadtverwaltung hatte damals im Rahmen einer Bürgerversammlung die Öffentlichkeit vor Ort über ihre Pläne für den neuen Standort informiert.

Die Anlage besteht aus zwei Wohneinheiten mit zurzeit 76 Betten. Die Wohneinheiten verfügen über Duschen, Toiletten und eine Küchenzeile. Zudem gibt es vier große Räume, die als Aufenthaltsräume und für die Essensausgabe genutzt werden. Drei Sanitärcontainer mit Duschmöglichkeiten und WCs stehen zusätzlich zur Verfügung.

In die mobilen Wohnungen werden nach den aktuellen Planungen in der Hauptsache Familien mit Kindern einziehen. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass einige Einzelpersonen dort unterzubringen sind. Aufgrund der dynamischen Lage und den Ankündigungen der Bezirksregierung in Arnsberg rechnet die Verwaltung in den kommenden Wochen mit einer Zunahme der Zuweisungen. Die Stadtverwaltung hat die  Anwohnerinnen und Anwohner in direktem Umfeld des ehemaligen Stadions „Am Kaisergarten“ in einem Schreiben über die Inbetriebnahme informiert.

Die Stadtverwaltung bittet die Bocholter Bürgerinnen und Bürger, weiterhin Solidarität mit den vor dem Krieg flüchtenden Menschen zu üben. „Solidarität ist das, was wir in diesen unruhigen Zeiten weiterhin zeigen müssen. Solidarität untereinander in Bocholt, aber vor allem auch mit den Menschen aus der Ukraine, die bei uns Zuflucht suchen. Gemeinsam Zusammenstehen bleibt das Gebot der Stunde!“, appellieren Bürgermeister Thomas Kerkhoff und Erster Stadtrat und Sozialdezernent Thomas Waschki.

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Stadt Bocholt

Neue Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Gelände des SC 26 Bocholt: Neben mobilen Wohneinheiten stehen dort Aufenthaltsräume und Sanitäranlagen zur Verfügung.

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Stadt Bocholt

Bis zu 80 Personen können in mobilen Wohneinheiten auf dem Gelände des ehemaligen Stadions „Am Kaisergarten“ untergebracht und versorgt werden.

Quelle: Stadt Bocholt

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