Stadtpartei lässt bei neurochirurgischer Spezialklinik nicht locker

Von BERTHOLD BLESENKEMPER

Die Stadtpartei lässt nicht locker. Sie will offenbar nach wie vor eine neurochirurgische Spezialklinik im Bocholter St.-Agens-Hospital. Zumindest kann man das aus dem Antrag herauslesen, den sie jetzt an Bürgermeister Peter Nebelo gestellt hat. Darin heißt es reichlich verklausuliert, dass die Stadtverordnetenversammlung die Verwaltung beauftragen soll „beim Landesgesundheitsministerium den Vorschlag zu unterbreiten, dass, wenn für diese Region eine neurochirurgische Spezialklinik für Schlaganfallpatienten errichtet wird, diese dann in Bocholt zu errichten“.

Für die Stadtpartei gilt nach wie vor, dass die Stroke Units, die nicht innerhalb von 30 Minuten eine neurochirurgische Spezialklinik für Schlaganfallpatienten erreichen können, aus finanziellen Gründen gefährdet sind. Das Landesgesundheitsministerium gebe immer wieder die Wasserstandsmeldung, dass zwar vorerst alles beibehalten werden kann, jedoch werde gleichzeitig darauf verwiesen, dass es eine feste Bestandsgarantie für diese Stationen nicht gebe, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Bürger der Zukunftsstadt 2020 Bocholt und die im Kreis Borken ansässigen Bürger, sowie die Menschen im nordöstlichen Niederrhein vor einer fatalen Unterversorgung zu schützen, fordert die Partei, Verhandlungen mit dem Landesgesundheitsministerium und dem Klinikum Westmünsterland aufzunehmen.

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