Städtisches Haushaltsdefizit geringer als befürchtet

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Bocholt (PID). Gute Nachricht für Bocholt: Das Haushaltsdefizit für das Jahr 2021 fällt geringer aus als zuvor geschätzt. Grund sind höhere Schlüsselzuweisungen des Landes sowie eine geringere Kreisumlage. Das teilt die städtische Kämmerei mit.

Bei Einbringung des Haushaltes in der Ratssitzung Anfang Oktober wurde noch ein Defizit von 11,4 Mio. Euro prognostiziert, unter Berücksichtigung der Folgen der Corona-Pandemie. Damals wies Reinhard Heidemann von der städtischen Kämmerei darauf hin, dass noch wesentliche Informationen zur Modellrechnung des Landes fehlten. Diese liegen nun vor.

Für Bocholt ergeben sich positive Auswirkungen. Das Land NRW hat zusätzliche Mittel zur Entlastung der Kommunen bereitgestellt und schüttet mehr Schlüsselzuweisungen aus. Diese betragen für Bocholt 15,2 Mio. Euro – und damit 10,2 Mio Euro mehr als zuvor geschätzt. Schlüsselzuweisungen sind allgemeine Zuweisungen des Landes, die sich an der Steuerkraft einer Kommune orientieren.

Der zweite Aspekt: Der Kreis Borken kann durch die Modellrechnung erste konkrete Aussagen zur Höhe der Kreisumlage machen. Der Kreis hat entschieden, den guten Jahresabschluss des Jahres 2019 entlastend für die Kreiskommunen einzusetzen. Das bedeutet im Ergebnis für Bocholt, dass statt der geplanten 30 Mio. Euro Kreisumlage nun noch 27,5 Mio. Euro fällig werden – also 2,5 Mio. Euro weniger als zuvor eingeplant.
“Das sind positive Entwicklungen für den Haushalt 2021”, kommentiert Heidemann. In Bocholt sinke das Defizit damit auf –2,2 Mio Euro.

Details zum städtischen Hauhalt sind veröffentlicht unter www.bocholt.de/rathaus/finanzen .

Foto: Geldscheine und Münzen – Stockfoto (Copyright: Adobe Stock / Zerbor)´

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