Oktober 22, 2021

Stärken bei Integration, Schwächen bei Qualität und Betreuung

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„Die Aufholjagd der Schulen in NRW muss jetzt starten!“ Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, analysiert mit Sorge aktuelle Zahlen des Bildungsmonitors der INSM, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Nordrhein-Westfalen rangiert dort auf dem vorletzten Platz der 16 Bundesländer und hat sich in den vergangenen fünf Jahren nur leicht verbessert. In die seit 2004 jährlich erstellte Studie fließen 93 Indikatoren ein; sie reichen von der Zahl der Schulabbrecher pro Bundesland bis hin zur Zahl der frisch gekürten Doktoren.

Stärken hat NRW bei der Integration, Schwächen bei Qualität und Betreuung – auf diese Essenz verdichten sich die aktuellen Ergebnisse. Grundlage der Auswertung sind Zahlen vor Antritt der neuen Landesregierung im Jahr 2017. „Die Agenda der nun gut einjährigen NRW-Regierung legt klare Prioritäten auf Bildung und Digitalisierung. Jetzt muss gehandelt werden“, fordert Schmitz.

Gute Bildung sei ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt, betont Schmitz und erklärt weiter: „Deshalb drängt die Zeit: Die Schulen müssen jetzt besser ausgestattet, neue methodisch-didaktische Konzepte entwickelt, Lehrpläne modernisiert und die Qualifizierung der Lehrer verbessert werden.“ Das ist laut Schmitz vor allem mit Blick auf die Digitalisierung nötig: „Warum sind nicht Smartphones und Tablets als Unterrichtsmittel weit verbreitet?“. Ein sinnvoller Umgang mit dem Handy könne auch in der Schule erlernt werden. „Es geht dabei nicht um das Konsumieren, sondern vielmehr darum, die Technologie dahinter zu verstehen, um sie in Zukunft mitgestalten zu können.“ Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung aller Gesellschaftsbereiche, so Schmitz weiter, wäre auch ein Schulfach Wirtschaft, das sich die neue Landesregierung vorgenommen hat, hilfreich.

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In Sachen Digitalisierung erreicht NRW immerhin eine im Vergleich durchschnittliche Bewertung. NRW hat Stärken bei den medienbezogenen Kompetenzen der Lehrer. Dagegen stehen Schwächen bei der IT-Ausstattung der Schulen, einer quantitativ relativ geringen IT-Ausbildung an den Hochschulen und Nachholbedarf in der Forschung im Bereich Digitalisierung. Um die neue Herausforderung Digitalisierung anzunehmen, mahnt der Unternehmerverband an, nicht nur die Landesinitiative „Gute Schule 2020“, sondern auch den DigitalPakt#D des Bundes zügig umzusetzen. „Die Bundesmittel allein werden nicht ausreichen. Die Länder sind aufgefordert, zusätzliche eigene Mittel in mindestens gleicher Höhe bereitzustellen“, fordert Schmitz.

Mit Blick auf die hiesigen Unternehmen bestätigen die neuen Zahlen leider die langjährige Kritik: „Zu viele junge Menschen nehmen aus der Schule nicht genügend fachliche und soziale Schlüsselqualifikationen mit. Doch nur mit guter Bildung für möglichst viele können wir dem Fachkräftemangel entgegentreten und jedem die gleichen Aufstiegschancen bieten“, unterstreicht Schmitz die Forderung nach mehr Investitionen in Bildungschancen.

Den Bildungsmonitor 2018 sowie weitere Informationen stehen online unter: www.insm-bildungsmonitor.de <www.insm-bildungsmonitor.de/>

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