Stromnetzbetreiber TenneT präsentiert umfangreiche Investitionsplänefür Gelderland

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TenneT, der Betreiber des nationalen Stromnetzes, hat seine umfassenden Investitionsvorhaben für die nächsten 15 Jahre vorgestellt. Für das Bundesland Gelderland sind mehr als hundert Projekte geplant, um die Stromversorgung zukunftssicher zu machen. Auch in der Region Achterhoek sind deutliche Investitionen vorgesehen. Zu den zentralen Vorhaben gehört der Bau eines zusätzlichen Transformators am Hochspannungsumspannwerk in Langerak.

Laut TenneT-Sprecher Matthijs Coops soll der neue Transformator voraussichtlich 2027 geliefert werden. Bis dahin stehen jedoch zahlreiche vorbereitende Maßnahmen und Genehmigungsverfahren an. Ziel ist es, das neue Gerät 2029 in Betrieb zu nehmen. „Das ist ein wichtiger Schritt für weitere Ausbauprojekte, die dafür sorgen werden, dass die Achterhoek künftig zuverlässiger mit Strom versorgt werden kann“, so Coops.

Das Unternehmen arbeitet mit diesen Erweiterungsmaßnahmen daran, das Problem der sogenannten Netzengpässe – auch Netcongestie genannt – in den Griff zu bekommen, das sich zunehmend verschärft. Das anhaltende Wachstum durch neue Wohngebiete und die Ausweitung von Gewerbestandorten erhöht den Druck auf die Kapazitäten des Stromnetzes. „Wir wollen sicherstellen, dass sowohl bestehende als auch neue Haushalte und Unternehmen zuverlässig mit Strom beliefert werden“, hebt Coops hervor. „Derzeit kommt es immer öfter zu Engpässen im Netz. Deshalb ist es für uns und auch für den regionalen Netzbetreiber Liander entscheidend, schnell für genug Übertragungskapazität zu sorgen – auch im Hinblick auf neue Bauvorhaben und Unternehmensexpansionen.“

Die geplanten Erweiterungen und Neubauten seien nach Angaben von TenneT unerlässlich, um das Stromnetz in der Achterhoek fit für kommende Anforderungen zu machen. „Wir werden in den nächsten Jahren viele Verbindungen modernisieren“, erläutert Coops weiter. „Alle 380-Kilovolt-Leitungen, also die leistungsstärksten Verbindungen im Netz, werden aufgerüstet. Dazu gehört der Austausch von Leitern, die Verstärkung von Masten und Anpassungen an Fundamente.“

Langerak nimmt aus Sicht des Netzbetreibers sowohl im regionalen als auch im nationalen Stromnetz eine Schlüsselrolle ein. Im gesamten Gebiet gibt es in Gelderland nur zwei solcher Knotenpunkte. „Das Umspannwerk in Langerak ist mit dem überregionalen Höchstspannungsnetz, dem regionalen Stromnetz und sogar dem internationalen Netz verbunden. Diese strategische Lage erfordert eine intensive Pflege, einen zuverlässigen Betrieb und zukunftsorientierte Ausbaupläne“, betont Coops

Quelle: Regio8

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