Studienreise in die deutsch-polnische Grenzregion

Studienreise in die deutsch-polnische Grenzregion
Kurz

Bocholt (EUBOH). Das Europabüro Bocholt bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk e.V. Tecklenburg eine informative Studienreise nach Görlitz an. Die Fahrt vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2018 steht unter dem Thema „Die deutsch-polnische Grenzregion: Politische, wirtschaftliche und soziale Aspekte im Grenzgebiet“. Sie findet mit Unterstützung der Europa-Union Bocholt e.V., der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg und dem Europe-direct Informationszentrum Bocholt statt.
Die Reise führt in das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien. Besucht werden die beiden Schwesternstädte Görlitz / Zgorzelec rechts und links der Neisse.
Schlesien – Brückenlandschaft in Europa
Seit mehr als zehn Jahren entwickeln und pflegen Görlitz und Zgorzelec unter dem Dach des gemeinsamen Europas ihre politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kontakte. In vielen grenzüberschreitenden Dingen sind sie weiter als die Regierungen in Berlin und Warschau. Durch die gemeinsame Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010 ist es beiden Kommunen auch ohne den erhofften Erfolg gelungen, viele gemeinsame Projekte und Initiativen nachhaltig fortzusetzen.
Gespräche und Diskussionen
Fortschritte, aber auch noch existierende Probleme im deutsch-polnischen Dialog sollen bei dieser Studienreise in Gesprächen mit Kommunalpolitikern, Stadtentwicklern und kulturellen Vertretern aufgezeigt und diskutiert werden. Dazu findet z. B. ein Besuch im schlesischen Museum von Görlitz zum Thema “Schlesien – regionale Identität und Brückenlandschaft in Europa” statt.
Kultur im Dreiländereck
Neben den politischen Entwicklungen führt beispielsweise eine Exkursion in das deutsch-polnische Kulturzentrum Schloss Lomnitz. Dieses steht als Beispiel für ein gelungenes Miteinander dieser beiden europäischen Staaten. Weitere Exkursionen führen nach Bautzen und Zittau. Außerdem werden unter dem Thema “Zgorzelec und sein Hinterland” die Aspekte der regionalen Entwicklung im deutsch-polnischen Grenzgebiet beleuchtet. Eine Exkursion in die Schlösserregion des früheren Hirschegg rundet das Programm ab.
Anmeldungen bis zum 15. April

Die Studienreise ist nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW anerkannt. Anmeldungen bis zum 15. April 2018 und Informationen zu dieser fünftägigen Reise erteilt Petra Taubach, Europabüro Bocholt im Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt per E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de.
Pressekontakt: Europabüro, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon +49 2871 252222, E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de