Oktober 2, 2022

Trotz Corona besuchten über 1,1 Millionen Menschen Museen, Stiftungen und Besucherzentren des LWL

Trotz monatelanger Schließungen wegen der Pandemie, Beschränkung der Besucher:innenanzahl und der Absage zahlreicher Veranstaltungen: Den Museen, Stiftungen und Besucherzentren des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gelang es, die Gesamtzahl der Besucher:innen 2021 im zweiten Pandemiejahr um rund 90.000 auf über 1,1 Millionen zu steigern.

„Dieser Erfolg ist dem großen Einsatz, der Flexibilität und der Kreativität der Mitarbeiter:innen in unseren Einrichtungen zu verdanken“, sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Weil die LWL-Beschäftigten die ständig veränderte Corona-Schutzverordnung konsequent umgesetzt hätten, sei es den Besucher:innen möglich gewesen, die Museen und Besucherzentren des LWL mit einem guten und sicheren Gefühl zu entdecken.

Zudem hätten viele Museen mit neuen digitalen Angeboten Interessierte angelockt. So drohte beispielsweise die Sonderausstellung „Passion Leidenschaft“ über die „Kunst der großen Gefühle“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster komplett dem Lockdown zum Opfer zu fallen. Doch dank der kurzerhand eingerichteten digitalen Führungen konnten innerhalb von vier Wochen rund 5.000 Menschen die Ausstellung von zuhause aus erleben.

Auch die Freiluftangebote erwiesen sich als krisenfeste Publikumsmagneten. So lockte der im Juni eröffnete Lyrikweg zwischen den Droste-Orten Burg Hülshoff in Havixbeck (Kreis Coesfeld) und Haus Rüschhaus in Münster zahlreiche Besucher:innen (12.000 ausgegebene Wanderkarten, 2.000 App-Downloads).
Das LWL-Freilichtmuseum in Detmold (Kreis Lippe) konzipierte für das Themenjahr rund um seinen 50. Geburtstag unter anderem eine Geländeausstellung und feierte im Juli sein „Juhubiläumsfest“ mit 3.000 Gästen.

Mit rund 11.200 Besucher:innen erreichte auch das Textilwerk Bocholt mehr Gäste als im Vorjahr (9.200, 2019: 61.000). Bewährt hat sich das offene Angebot der „Live-Speaker“, die zu festen Zeiten in der Weberei und in den Sonderausstellungen der Spinnerei die Einzelbesucher:innen betreut haben. Auch digital hat das Textilwerk Neues ausprobiert und damit viele Gäste erreicht. So haben mehrere Tausend User die virtuellen Sonntagsführungen in Form von Instagram-Stories angeklickt. Erfolgreich angelaufen sind auch digitale Museumsführungen durch die Weberei für Auszubildende im Textilbereich.

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