Dezember 6, 2022

Umweltreferat: „Kraneburger“ löscht Durst und schont Klima

Bei heißen Temperaturen steigt der Durst. Einfaches Trinkwasser aus der Leitung kann als Alternative zum Mineralwasser ein idealer Durstlöscher sein. Umweltbewusste leisten damit gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz, wie Bocholts Umweltreferentin Angela Theurich erläutert.

„Weniger Flaschen bedeutet weniger eigene Arbeit, weniger Kosten, weniger Plastikmüll und weniger Energieeinsatz“, so die Umweltreferentin. „Bei den hierzulande jährlich konsumierten 181 Liter Wasserflaschen pro Person könnten so 3 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden, ganz nebenbei.“

Die Qualität des Bocholter Trinkwassers eignet sich sehr gut. Mit einer Nitratkonzentration von nur rund 10 mg/l kann es etwa unbedenklich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung genutzt werden. Das hat eine Trinkwasseranalyse der Bocholter Energie- und Wasserversorgung ergeben.

Tipp: Wenn der Hahn für einige Stunden nicht benutzt wurde, einfach aufdrehen und solange laufen lassen, bis das Wasser richtig kalt ist, dann ist das im Volksmund „Kraneburger“ genannte Nass frisch. Theurich: „Abgefüllt in Edelstahl- oder Glasflaschen, lässt es sich super mitnehmen als Durstlöscher für unterwegs. Aufsprudeln in entsprechenden Geräten ist ebenfalls möglich, wenn man es gerne perlend mag.“

Sollte Wasser in Flaschen erforderlich sein, sollte man Mehrwegflaschen nehmen und wegen der Transportwege einen Mineralbrunnen aus der Nähe bevorzugen, rät die städtische Umweltexpertin.

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