Verwaltung: 10.000 Exponate müssen aus Stadtmuseum ausgelagert werden



Um einen eventuell drohenden Verlust der zum Teil wertvollen 10.000 Exponate im Stadtmuseum zu verhindern, sollen diese jetzt für 173.100 Euro inventarisiert und umgehend ausgelagert werden. Das schlägt die Verwaltung dem Kulturausschuss vor. Grund: Falls die Brandmeldeanlage in dem seit Monaten geschlossenen Gebäude tatsächlich ausfällt, müssten die Exponate ohne ordnungsgemäße Verpackung sofort aus dem Gebäude geschafft werden. Dadurch würden sie womöglich unwiederbringlich geschädigt, heißt es in der Sitzungsvorlage

Da ein großer Teil der Exponate noch nicht inventarisiert und deren Eigentumsverhältnisse nicht eindeutig geklärt sind (Stadt Bocholt oder Verein für Heimatpflege), ist laut Verwaltung eine professionelle, digital erfasste Inventarisierung notwendig, bevor der Umzug stattfindet. Das eineinhalbköpfige Museumsteam ist zeitlich dazu allerdings nicht in der Lage.

Ein geeignetes Zwischenlager, das offenbar gemeinsam von der GWB und dem LWL-Museumsamt gefunden wurde, soll durch eine entsprechende Fachfirma inventarisiert, verpackt und umgezogen werden. Um alles zu bearbeiten, ist eine Ausschreibung notwendig, um ein Unternehmen zu finden, das die Inventarisierung, Verpackung, Materialbestellung und den Transport ausführt. Ausgenommen davon ist der Teilbereich, der von der Museumsleiterin inventarisiert werden soll.

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