Volksbank will knapp 1,3 Millionen Euro an Dividende ausschütten



Die wirtschaftliche Schwächephase, die bereits Ende 2022 aufgrund des Ukrainekriegs begann, zog sich im Wesentlichen auch durch das gesamte Jahr 2023. Dabei wurden mehrere dämpfende Einflüsse gleichzeitig spürbar. Dennoch verzeichnete die Bilanzsumme der Volksbank Bocholt im vergangenen Jahr ein Wachstum von 3,9 Prozent um 65,8 Millionen auf 1,76 Milliarden Euro. Der angestrebte Planwert von vier Prozent wurde damit nahezu erreicht.

Das Wachstum war hauptsächlich auf gestiegene Kundenkredite und höhere Kundeneinlagen zurückzuführen. Ein wesentlicher Faktor war dabei das deutlich gestiegene Geschäft mit Niederländern. Alles zusammengenommen wurde ein Jahresüberschuss von rund 3,7 Millionen Euro erzielt. Davon sollen knapp 1,3 Millionen als 4-prozentige Dividende an die Genossenschaftsmitglieder ausgeschüttet werden.

2023 wuchsen die Gesamteinlagen laut Jahresbericht in allen Teilmärkten (Privatund Firmenkunden sowie sonstigen Einlagen) kräftig. Mit einer Rate von insgesamt 7,7 % liegt das Wachstum der Gesamteinlagen oberhalb des Wachstums der Kundenkredite und oberhalb der erwarteten Planzahlen. Das Jahr war für die Volksbank Bocholt ein erfolgreiches Vertriebsjahr im Bereich Bausparen. Mit TEUR 69.538 Bausparsumme wurde der Planwert von TEUR 48.000 deutlich übertroffen.

Die Bank refinanziert sich nach wie vor in erster Linie durch Kundeneinlagen. Darüber hinaus nutzen wir die Refinanzierungsquellen aus dem Liquiditätsverbund des genossenschaftlichen Finanzverbundes. Erneut schlägt der Vorstand vor, eine großen Teil des Bilanzgewinns für die Rücklagen und damit die Stärkung des Eigenkapitals zu verwenden. Das wächst somit auf 162,7 Millionen Euro an.

Für das Jahr 2024 geht der Vorstand von einem Bilanzgewinn in nahezu unveränderter Höhe im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 aus.

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