Weltblutspendetag: DRK ruft zum Mitmachen auf



Am Freitag, 14. Juni, ist Weltblutspendetag. Das Rote Kreuz im Kreis Borken appelliert mit dem Blutspendedienst West (Münster) an die Bevölkerung, gerade auch in der Sommerzeit nicht auf Spenden zu verzichten. Nach eher schwächeren Coronapandemie-Jahren ist die Spendenbereitschaft in der Region im Jahr erfreulicherweise um gut fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, heißt es im DRK-Pressedienst.

Das selbstlose Engagement von Blutspenderinnen und Blutspendern sichert gemäß DRK-Pressemitteilung an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die Versorgung von kranken und schwerverletzten Mitmenschen. Die DRK-Blutspendedienste appellieren eindringlich, jetzt und in den nächsten Wochen Blut zu spenden.

Bedingt durch die Feiertags- und Brückentagslage im Mai sei jüngst die Blutspendebereitschaft in der Region spürbar zurückgegangen, berichtet Pressesprecher Stephan David Küpper vom Blutspendedienst West in Münster. Beim Roten Kreuz im Kreis Borken sind insgesamt Hunderte von freiwilligen Helferinnen und Helfern im Einsatz, um im Dienst kranker Menschen die Spenden zu ermöglichen.

Spenderzahlen im Vorjahr um 5,53 Prozentpunkte gestiegen

Laut aktueller Zahlen ist die Spendenbereitschaft im Kreis Borken in den einzelnen DRK-Gliederungen nach einer typischen „Corona-Delle“ 2021 und 2022 im Jahr 2023 wieder gestiegen. So verzeichnet das Rote Kreuz im Kreis Borken eine Zunahme der Spenderzahlen um 5,53 Prozentpunkte – in Zahlen von 32.235 Spenderinnen und Spendern in 2022 auf 34.017 im Jahr 2023; davon 1941 Personen, die erstmals zur Spende gingen. Bis Ende Mai 2024 wurden 13.271 Menschen gezählt, die Blut spendeten (davon 720 Erstspenderinnen und -spender). Zum Vergleich: Im Jahr 2020 gingen im Westmünsterland 36.375 Menschen zur Blutspende; im ersten vollen Corona-Jahr 2021 nur noch 34.527.

Versorgung sicherstellen

Zu erwarten ist laut DRK-Mitteilung, dass durch die Großsportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaften, die Olympischen Spiele sowie die anstehenden Sommerferien die Spendenbereitschaft weiter sinkt. Die DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb eindringlich, Blut zu spenden, damit die Versorgungssicherheit mit lebensrettenden Blutpräparaten lückenlos aufrechterhalten und ein Engpass vermieden werden kann.

Hintergrund ist auch die kurze Haltbarkeit der aus dem Spenderblut gewonnenen Blutpräparate, die bei den Thrombozyten (Blutplättchen) nur vier Tage beträgt. Für Erstspenderinnen und Erstspender sind die kommenden Wochen eine gute Gelegenheit, sich im Rahmen einer Blutspende solidarisch zu engagieren und eine Karriere als Lebensretter zu starten.

Informationen und Termine: https://www.drk-blutspende.de

Das DRK bittet darum, sich vorab online einen persönlichen Termin um Blutspenden zu reservieren. Alle Termine sowie eventuelle Änderungen, aktuelle Maßnahmen und Informationen sind unter Telefon 0800 11 949 11 zwischen 8 und 17 Uhr oder unter www.blutspende.jetzt tagesaktuell abrufbar.

Hintergrund

Der Blutspendedienst-West steht für eine sichere Versorgung von rund 23 Millionen Menschen und damit rund 28 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung in drei Bundesländern. „Allein in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3.500 Blutkonserven benötigt. Diesen besonderen Auftrag erfüllen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mtiarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West täglich bei rund 50 Blutspendeterminen“, erklärt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West. Er betont: „Ohne den freiwilligen und kontinuierlichen Einsatz derer, die durch ihre Blutspenden das medizinische Gemeinwohl unterstützen, wäre dies nicht zu leisten.“ Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden.

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