„Zukunftsstadt Bocholt“: Auf den Spuren von Hase, Ente und Wolf

Fußstapfen von Hase, Reh und Ente konnte man vor allem im Schnee Anfang Februar entdecken. Jetzt gibt es solche Spuren in bunt auch mitten in der Bocholter Innenstadt. Sie sind Teil einer spielerischen Aktion, die Neugierde, Entdeckersinn und Bewegung fördern der Menschen soll.
Folgt man den farbigen Bodenmarkierungen in der Innenstadt, gelangen die Bocholterinnen und Bocholter zu kreativen Spiel- und Bewegungsaktionen. „Die Spielflächen sollen zeigen, dass ein Gehweg nicht grau und langweilig sein muss und in der Innenstadt zahlreiche Spielmöglichkeiten zu finden sind“, sagt Sascha Terörde vom Zukunfts- und Strategiebüro der Stadt Bocholt.
„Der eingeschlagene Weg einer innovativen Bürgerbeteiligung wird auf diesem Weg im Zeitraum von drei Jahren weiter ausgebaut, verstetigt und sichtbar gemacht. So wird Bocholt zu einer Stadt mit einer aktiveren und gesünderen Bürgerschaft und einer zukunftsfähigeren grünen Innenstadt“, betont Bürgermeister Thomas Kerkhoff.

Das Zukunftsbüro hat die „Bocholter Spurensuche“ im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt 2030+ in der Maßnahme „Fit und Cool“ zusammen mit Prof. Dr. Harald Michels von der Hochschule Düsseldorf, Pascal Lipinski sowie der Ursprungs-Ideengeberin, der Bocholter Künstlerin Helena Hajkova entwickelt.
Die „Spurensuche“ wird für kurze Zeit in der Innenstadt zu finden sein und soll insbesondere zur Bewegung motivieren und die Fantasie anregen. Auf einem spannenden Weg mit insgesamt neun originellen Stationen haben die verschiedenen „Tiere“ ihre Spuren hinterlassen und 12 fantasievolle Spiele versteckt, bei denen große und kleine Leute ihre Geschicklichkeit, Balance, Kraft und Aufmerksamkeit ausprobieren können. Vor den bunten Pavillons an der Rebenstraße gibt es Hüpfspiele, an der Aa-Promenade wird Vollgas gegeben und die Treppen am Josef-Jakob-Platz werden zu einem Lavafeld. „Erkunden Sie die Bocholter Innenstadt auf den Spuren der Tiere auf eine originelle und spielerische Art und Weise!“, fordert Terörde auf.
Stadt aktiv mit anderen Augen wahrnehmen
Geeignet ist die „Spurensuche“ für Kinder und Familien sowie Schülerinnen und Schüler. Für Bocholterinnen und Bocholter bietet die Aktion die Möglichkeit, Ihre Stadt mit anderen Augen wahrzunehmen. Auswärtige und Tagesbesucher können anhand der Route die Stadt spielerisch kennenlernen. Die Route ist 2,2 km lang und dauert ca. zwei Stunden, für die Eiligen sind Abkürzungen möglich.
Eine Anleitung zur Route mit den einzelnen Stationen gibt es online unter www.zukunftsstadt-bocholt.de sowie über die App Biparcours. „Zusätzlich erhalten Sie im Zukunftsbüro an der Nordstraße 49 und in der Tourist Info an der Nordstraße 14 eine gedruckte Ausgabe des Faltplans. Eine kleine Überraschung hält das Team im Zukunftsbüro (ggf. kontaktlos) für alle erfolgreichen Spurensucherinnen und Spurensucher bereit“, verspricht Terörde.

Entstanden ist die Idee im Rahmen der dritten Phase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms „Zukunftsstadt Bocholt 2030+“. Bocholt ist von Beginn an eine dieser geförderten Zukunftsstädte und kann mit dem Vorhaben „Atmendes Bocholt – Bewegtes Bocholt 2030+“ den kontinuierlichen Zukunftsstadtprozess fortsetzen und vorbildliches kommunales Engagement sichtbar machen. Im Fokus des Projektes stehen neben der Bürgerpartizipation, die räumlichen Umgestaltungen in der Altstadt mit dem Ravardiviertel und der Themenkomplex „Gesundheit, Bewegung und Integration“. Der eingeschlagene Weg einer innovativen Bürgerbeteiligung wird auf diesem Weg im Zeitraum von drei Jahren weiter ausgebaut, verstetigt und sichtbar gemacht. So wird Bocholt zu einer Stadt mit einer aktiveren und gesünderen Bürgerschaft und einer zukunftsfähigeren grünen Innenstadt.

Die Ursprungsidee zu diesem Rundgang stammt von der Künstlerin Helena Hajkova. Hajkova ist seit 2011 als Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei, sowohl digital als auch mit Acryl, aktiv. Ihr Hobby ist zum Beruf geworden. Sie mag es gerne bunt, liebt Straßenkunst und ist immer offen für neue Ideen und Projekte. Daher engagiert sie sich viel ehrenamtlich und tritt für ein buntes Miteinander ein. So hat sie sich auch aktiv in das Zukunftsstadt-Projekt mit eingebracht und maßgeblich diese Bocholter-Spurensuche kreiert.
Weiterer „Zukunftsspaziergang“

Neben der „Bocholter Spurensuche“ für Kinder und Familien bietet der „Zukunftsspaziergang“ eine weitere aktive Route unter dem Motto „fit und aktiv in der Bocholter Innenstadt“ verknüpft mit verschiedenen Alltagsübungen für Aktive und Junggebliebene. Die Anleitung steht ebenfalls auf der Homepage, ist aber auch als ausgedrucktes Exemplar im Zukunftsbüro erhältlich. „Schauen Sie in der Actionbound-App nach, finden Sie dort den Zukunftsspaziergang mit einem Quiz rund um das Thema Gesundheit, erstellt von Studierenden der Sporthochschule Köln“, fordert Terörde abschließend auf.

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