Zusammen stark in dunklen Tagen: Radioaktion auf dem Simonsplein für De Rondkomers

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Mehrere Organisationen aus der Region Achterhoek haben sich zusammengeschlossen, um das Simonsplein in Doetinchem in der Vorweihnachtszeit in eine einladende Atmosphäre zu tauchen. Neben einer Eislaufbahn und verschiedenen Marktständen findet sich dort auch ein gläsernes Radiostudio. Ziel dieser Aktion ist es, Aufmerksamkeit für die Initiative De Rondkomers zu schaffen.
Das Engagement entstand, weil besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit das Bedürfnis wächst, für andere ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dagmar Jansen von De Rondkomers berichtet, dass die Gastronomiebetriebe vom Simonsplein gemeinsam mit dem Innenstadtunternehmen auf sie zugegangen sind und die Idee initiativ entwickelte: „Wir alle verdienen ein Lichtblick, gerade jetzt. Deshalb haben wir nicht gezögert, als die Zusammenarbeit vorgeschlagen wurde.“ Auch Balthazar van Puffelen von WerkRaat erklärt seine Beweggründe: „De Rondkomers und WerkRaat überschneiden sich in ihrer Arbeit häufig. Wir setzen uns täglich gemeinsam für Menschen ein, deren Lebenswege unerwartete Wendungen genommen haben.“
Am Wochenende stehen zahlreiche Programmpunkte auf dem Plan. Im gläsernen Studio auf dem Simonsplein wird 36 Stunden am Stück Radio gemacht. Für Unterhaltung sorgen nicht nur die Moderatoren von REGIO8, Get a Grip und Okidoki, sondern auch viele Künstler wie Jan Ottink, Hans Keuper, Gijs de Bruin und Maarten Jansen, so Van Puffelen. Die Liste der Gäste ist lang und abwechslungsreich.
Während der 36-stündigen Radiosendung kommen zudem zahlreiche Gesprächspartner zu Wort, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema finanzielle Sorgen beschäftigen. Anders als bei vielen anderen Weihnachtsaktionen steht hier das Sammeln von Spenden nicht im Mittelpunkt. Das Ziel ist es vielmehr, offen über das Thema Geldprobleme zu sprechen. Dagmar Jansen betont die Bedeutung der Offenheit: „Für uns ist es entscheidend, das Thema Geldsorgen aus der Tabuzone zu holen. Wer merkt, dass er finanzielle Schwierigkeiten hat, sollte sich Hilfe suchen und nicht jahrelang damit allein bleiben. Jeder kann in solch eine Situation geraten – und niemand muss das alleine durchstehen. Daher verdient jeder Unterstützung.“
DJ Balthazar van Puffelen sieht gerade die aktuelle Zeit als einen wichtigen Anlass: „Wir müssen uns gegenseitig viel mehr unterstützen. In einer Gesellschaft, in der jeder beschäftigt ist und meist im eigenen Alltag gefangen bleibt, leisten wir bei Get a Grip bereits viel Hilfe, indem wir zuhören.“ Im Fokus stehe nicht das Geld, sondern echte Aufmerksamkeit füreinander. „Es ist entscheidend, auf Menschen zuzugehen, zuzuhören und zu erkennen, welche Unterstützung wirklich gebraucht wird. Letztlich sind es menschliche Stärken, die helfen, solche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Quelle: Regio8
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