Zwarte Cross in Lichtenvoorde passt das Festivalgelände an: Hauptpodium zieht um

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Beim kommenden Zwarte Cross-Festival erwartet die Besucher ein komplett überarbeitetes Veranstaltungsgelände, neue Bühnenkonzepte und eine erweiterte Motorcross-Konkurrenz. Die Änderungen könnten bei den Festivalgästen zunächst für Überraschung sorgen, doch die Veranstalter betonen, dass das Areal dadurch vor allem übersichtlicher und einfacher zugänglich werden soll.
Einer der markantesten Veränderungen betrifft die Aufteilung des Geländes: Das Hauptpodium zieht von der Ost- auf die Westseite. Die zentrale Eingangspforte hingegen wird in Richtung Vragender verlagert. Laut Bob Kemper, Sprecher der veranstaltenden Feestfabriek, seien diese Maßnahmen ergriffen worden, um Besucherströme sinnvoller zu lenken und die Zugänglichkeit zu verbessern. Diese neuen Pläne wurden bereits den Anwohnern vorgestellt und stießen auf positive Resonanz. Während manche einen kürzeren Weg zum Eingang haben, müssen andere künftig eine längere Strecke, etwa fünf Minuten mit dem Fahrrad, in Kauf nehmen.
Die maximale Besucherzahl bleibt allerdings unverändert. Ziel sei es, die Gäste besser auf dem Gelände zu verteilen und die Belastung für die Umgebung zu verringern, nicht das Festival zu vergrößern.
Auch das Programm erhält frische Impulse. Der Bereich namens „Dansvloer“ wird komplett umgestaltet. Die Festivalgäste erwartet ein spektakuläres 360-Grad-Podium, das von einer wuchtigen Installation in Form des „Gehirns von Tante Rikie“ dominiert wird – ein imposantes Kunstwerk von 22 Metern Größe. Das neue Bühnenkonzept soll die Tanzfläche zum Herzstück machen, das sich in alle Richtungen dreht und keine Vorder- oder Rückseite mehr kennt – genau so, wie es aus „dem Kopf von Tante Rikie“ entsprungen sein könnte, scherzt Kemper.
Ein weiteres Highlight ist die Ersetzung des wohlbekannten Discotents durch das „Swingpaleis“. Mit dieser Neuerung wollen die Macher des Zwarte Cross an ländliche Diskotheken erinnern, die in den vergangenen Jahren aus dem Nachtleben verschwunden sind. So soll ein Hauch Nostalgie aufleben und Erinnerungen an ausgelassene Abende wachgerufen werden – vielen Festivalbesuchern dürfte das vertraut vorkommen und persönliche Geschichten in sich tragen.
Die Motorcross-Events, die fest zum Festival gehören, werden ebenfalls weiter ausgebaut. Die nationale Zwarte Cross Open erhält zusätzliche Vorrunden und neue Austragungsorte: In diesem Sommer werden erstmals auch Events auf den Strecken in Boekel, Hellendoorn, Lochem und Marum ausgetragen. Zusätzlich gibt es mit den sogenannten Streekrace-Klassen nun auch Wettbewerbe speziell für Teilnehmer ohne Rennlizenz. So können Amateure ganz unkompliziert Rennluft schnuppern. Die hohe Nachfrage zeigt sich laut Kemper bereits jetzt: Wer auf der Zwarte-Cross-Strecke mitfahren möchte, muss sich zeitig anmelden. Nicht selten seien die Vorrunden selbst ein kleines Festival-Erlebnis.
Mit diesen Neuerungen verfolgt die Festivalleitung das Ziel, Motorcross weiterhin für ein möglichst breites Publikum attraktiv und zugänglich zu halten – vom Profi bis zum Hobbyfahrer
Quelle: Regio8
