Flender-Wohltätigkeitsturnier bringt 44.000 Euro für gute Zwecke

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Statt Rasen und Trikots stand diesmal ein Tisch mit Spendenschecks im Mittelpunkt: Rund zwei Monate nach dem traditionellen Flender-Wohltätigkeitsturnier ist das Ergebnis offiziell. 44.000 Euro kamen zusammen und gehen an gemeinnützige Projekte in der Region – erspielt und erspendet vor mehr als tausend Zuschauenden, die Anfang Juli spannende Fußballspiele und ein buntes Rahmenprogramm erlebt hatten.
„Hinter jedem Euro steht jemand, der mitgespielt, mitgeholfen oder einfach mitgefiebert hat. Die Resonanz war wieder überwältigend“, so Stefan Busshoff vom Flender-Fußballteam, das das Turnier Jahr für Jahr organisiert. „Und das Geld bleibt da, wo es herkommt – bei uns in der Region. Wenn wir heute hören, was die Vereine für großartige Arbeit leisten, wissen wir: wir tun das Richtige.“
Die diesjährigen Großspenden mit je 12.000 Euro gehen an den Förderverein der Bischof-Ketteler-Schule und den Ambulanten Kinder- und Jugend-Hospizdienst des OMEGA e.V. Sie wurden bereits während des Turniers vorgestellt und erhielten nun die Schecks mit der Spendensumme. Beide Organisationen leisten unverzichtbare Arbeit in der Region. Die Bischof-Ketteler-Schule ist eine Förderschule für geistige Entwicklung, die durch den Förderverein an vielen Stellen des Schulalltags unterstützt wird. Der Schulleiter und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Ronald Lenkenhoff nahm den großen Spendenscheck entgegen und war sprachlos: „Damit haben wir nicht gerechnet. Es ist toll, was wir mit diesem Geld ür die Schülerinnen und Schüler machen können. Unter anderem werden wir eine Nestschaukel für den Schulhof anschaffen.“ Der Förderverein organisiere zahlreiche Maßnahmen, in die das Geld fließen werde, zum Beispiel das pädagogische Reiten oder die Anschaffung von Schulbussen, die aktuell noch im Leasing liefen.
Für den Ambulanten Kinder- und Jugend-Hospizdienst OMEGA e.V. waren Christina Schmeink und Michaela Schneider zur Spendenübergabe gekommen. Im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst begleiten sie Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher lebensverkürzt erkrankt, oder ein Elternteil oder Familien- mitglied sterbend ist. „Das Geld hilft uns sehr, denn der Bedarf wird immer größer. Vor allem in der Trauerarbeit, für die es keine Gelder gibt, sind wir auf Spenden angewiesen. Kinder sind unsere Zukunft und die brauchen Unterstützung, besonders wenn sie jemanden verlieren“, so Christina Schmeink. Für den Verein sei es auch wichtig bekannter zu werden. „Wir unterstützen Familien bei allem, was sie in der schweren Zeit benötigen. Man kann uns einfach anrufen und wir helfen.“
Zusätzlich zu diesen Organisationen gingen weitere Beträge an viele soziale und karitative Projekte in der Region. Darunter das Frauenhaus und die Tafel in Bocholt, der Rheder Laden, das Tierheim Bocholt, der Verein „Engagement für Menschen und Rechte“, das Rheder Jugendwerk oder die „Träumen lohnt sich“-Stiftung von Fußballer Robin Gosens. Insgesamt hat das Flender Wohltätigkeitsturnier in seinen 37 Jahren rund 950.000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt. „Wir sind sehr stolz darauf, jedes Jahr aufs Neue so viel Geld zu sammeln und damit so viel Gutes bewirken zu können. Die Gewinner des Turniers sind die Menschen, denen wir helfen können und die Menschen, die das mit ihrem Einsatz und ihren Spenden möglich machen“, so Busshoff bei der Scheckübergabe.
Große Freude auf beiden Seiten: Michaela Schneider (3.v.l.) und Christina Schmeink (4.v.l.) vom Kinder- und Jugend-Hospizdienst OMEGA e.V. und Ronald Lenkenhoff (2.v.r.) vom Förderverein der Bischof-Ketteler-Schule freuen sich zusammen mit den Flender-Vertreter*innen über je 12.000 Euro.


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