Offenes Grenzland

Gemeinde Aalten nimmt drei Standorte für Asylbewerberunterkünfte in die Auswahl

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Die Gemeinde Aalten hat drei Standorte in und um das Stadtzentrum als mögliche Aufnahmeorte für Asylsuchende ausgewählt und prüft diese derzeit. Es handelt sich um die Standorte ‚t Walfort, Kriegerdreef und Eerste Broekdijk 71. In den kommenden Wochen werden die Gemeinde und die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende (COA) für jeden Standort die erforderlichen Voraussetzungen für eine Aufnahme prüfen. Aus diesen Standorten wird eine endgültige Entscheidung getroffen.

Der Gemeinderat hatte im Februar dieses Jahres die entsprechenden Rahmenbedingungen festgelegt. Darauf aufbauend wurden verschiedene mögliche Standorte geprüft. Aktuell stehen noch drei Standorte zur Auswahl. Die Bewohner können Fachwissen und Hinweise zur Aufmerksamkeit beisteuern.

Die Gemeinde Aalten und die COA prüfen derzeit unter anderem die praktischen Möglichkeiten und die Auswirkungen auf die Umgebung jedes Standorts. Die Studien werden voraussichtlich im November abgeschlossen sein. In dieser Phase bittet die Gemeinde die Einwohner um ihre Kenntnisse, Hinweise und Anregungen, die zur Bewertung der Standorte beitragen können. Vom 12. Oktober bis zum 1. November können alle Einwohner der Gemeinde Aalten ihre Kenntnisse und Hinweise zu jedem Standort unter www.aalten.nl/opvang einreichen. Dies kann beispielsweise die Erreichbarkeit, die Verkehrssituation, Entwicklungen in der Umgebung oder andere Details betreffen, die den Einwohnern für die Bewertung eines Standorts wichtig sind.

Stadtrat Joop Wikkerink erklärt: „Eine Entscheidung wie diese betrifft die gesamte Umgebung. Deshalb ist es uns wichtig, nicht nur eigene Recherchen durchzuführen, sondern auch die Stimmen derjenigen zu hören, die die Gegend gut kennen. Anwohner, Unternehmer und Organisationen verfügen oft über wertvolles Wissen und Einblicke, die bei der Bewertung der Standorte hilfreich sein können. Wir laden sie ein, diese mit uns zu teilen.“

Darüber hinaus werden die Anwohner im November zu einer Diskussion über den möglichen Standort in ihrer Gegend eingeladen. Im Dezember werden die Forschungsergebnisse und eine Zusammenfassung der Rückmeldungen von Anwohnern und Nachbarn dem Gemeinderat vorgelegt. Der Gemeinderat kann dem Bürgermeister Wünsche und Bedenken hierzu mitteilen.

Foto: Gemeindeverwaltung

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