Offenes Grenzland

Streik legt heute öffentlichen Nahverkehr im Achterhoek lahm

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Aufgrund eines 24-stündigen Streiks können Reisende im Achterhoek am Mittwoch keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Die Gewerkschaft FNV erklärt, der Streik richte sich gegen Kürzungen der Sozialleistungen für das Personal im öffentlichen Nahverkehr. „Wir wissen erst zu Schichtbeginn, ob ein Fahrer streikt“, teilte der Verkehrsbetrieb Arriva mit. Generell verkehren am Mittwoch keine öffentlichen Verkehrsmittel; der Zugverkehr steht komplett still. Der regionale Betreiber Arriva empfiehlt, die Reise erst kurz vor Abfahrt zu planen. Gewerkschaften raten hingegen, alternative Transportmittel zu nutzen oder von zu Hause aus zu arbeiten.

Die Gewerkschaften FNV und CNV haben diesen Streik organisiert. Sie rufen die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs aufgrund der Budgetkürzungen zum Arbeitsniederlegung auf. Laut FNV ist die Existenzgrundlage der Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr stark bedroht. „Die Regierung will Milliarden von Euro bei den Sozialleistungen einsparen, auf die die Arbeitnehmer angewiesen sind. Davon betroffen sind unter anderem das Arbeitslosengeld und die Erwerbsminderungsrente“, so die FNV.

„Auch die Diskussionen über das Renteneintrittsalter und dessen Finanzierung sorgen für große Unsicherheit bei den Beschäftigten.“ Daher findet der Streik von Mittwoch, dem 9. September, 2:00 Uhr, bis zum 10. September, 2:00 Uhr, statt. Der Fahrplan wird am Donnerstagmorgen wieder aufgenommen.

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