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Tierrechtsorganisation PETA fordert Abschaffung des Feuerwerks auf der Bocholter Kirmes

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Explodierende Raketen, grelle Lichtblitze, panische Tiere: Am 16. Oktober findet auf der Bocholter Kirmes ein großes Feuerwerk statt. Was als eindrückliche Veranstaltung geplant ist, bedeutet laut der Tierrechtsorganisation PETA für unzählige Tiere Todesangst. Sie hat nach eigenen Angaben am 29. September die Stadt Bocholt kontaktiert. In dem Schreiben appelliert die Organisation an die Verantwortlichen, künftig ausschließlich auf tierfreundlichere, geräuscharme Formen der Licht- und Festinszenierung zu setzen.

Die Tierrechtsorganisation fordert ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerken in Deutschland – privat wie öffentlich. „Während Menschen staunen, versetzen explodierende Raketen Hunde, Katzen und Wildtiere in Todesangst. Dass Tiere für wenige Minuten Unterhaltung in Panik verfallen und bei Fluchtversuchen sogar sterben können, ist nicht akzeptabel“, so Tobias Schalyo, Fachreferent bei PETA. „Es ist längst überfällig, solche tier- und umweltfeindlichen Feuerwerke abzuschaffen.“

Aus Tierschutzgründen streicht die Stadt Bonn künftig das Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“ aus dem Programm: Ab 2028 sollen dort Menschen mit tierfreundlichen Alternativen wie Drohnen- oder Lichtershows zum Staunen gebracht werden.

 

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