„tiptoi“-Bücher für die Brandschutzerziehung in Bocholt

Bocholt (PID). Die fünf Brandschutzkoffer, die Thorsten Dekker und Christian Stratmann von der Feuerwehr Bocholt für die Brandschutzerziehung in den Kindergärten nutzen, haben ab sofort mehr Inhalt. Die Stadtsparkasse Bocholt schaffte für diese Koffer jeweils ein tiptoi-Buch mit Stift zum Thema „Feuerwehr“ an. Kai Enck und Laura Weßling von der Marketingabteilung übergaben die Bücher am Dienstag, 5. Dezember 2017, an die Feuerwehr.

„Meine Kinder nutzen diese Bücher schon zu vielen anderen Lebenslagen, wie Bauernhof oder Polizei, aber auch zum Lernen, zum Beispiel Mathe oder Deutsch“, berichtete Initiator Thorsten Dekker, „da kam mir die Idee, unsere Brandschutzkoffer damit ‚aufzupimpen‘ und ich habe durch die Stadtsparkasse die nötige Unterstützung erfahren.“

Mit einem „Lesestift“, der zuvor von den Kollegen der Feuerwehr mit dem Buchinhalt geladen wird, können die Kinder beim Durchblättern auf die verschiedenen Abbildungen klicken und bekommen dann zahlreiche hilfreiche Informationen vorgelesen. „Da geht es zum Beispiel um den so immens wichtigen Notruf“, berichtet auch Christian Stratmann, „die Kinder haben das dann ganz schnell raus, wie sie diesen dann im Notfall absetzen müssen.“

Entdecken – Wissen – Erzählen – Spielen

Vier Erlebnisebenen gibt es beim tiptoi-Konzept, entdecken, wissen, erzählen und spielen. Im Bereich „Entdecken“ warten viele Überraschungen auf die Kinder. Der Stift liest Texte vor, macht Geräusche, erläutert Bilder und vieles mehr. In der Ebene „Wissen“ erfahren die Kinder Spannendes über das Thema Feuerwehr. Per Zufallsprinzip werden immer wieder neue Inhalte abgerufen. In der Ebene „Erzählen“ lauschen die Kinder gespannt kleinen Geschichten, die die Fantasie anregen und das Spielerlebnis vertiefen. Natürlich darf die „Spielebene“ auch nicht fehlen. Viele aufregende Abenteuer warten auf die Kleinen, in denen das Gelernte spielerisch und auf interaktive Weise vertieft wird.

Projekt Brandschutzerziehung

„Das kommt uns natürlich bei unserer täglichen Arbeit mit den Kindergärten zu Gute“, sagt Dekker, „wenn wir zum ersten Mal in die Kindergärten kommen, sind wir in zivil und zeigen dann, welche Schutzkleidung und Uniform wir haben und ziehen diese dann auch an.“ Das Projekt „Brandschutzerziehung“ laufe in den Kindergärten, je nach Wunsch, sechs bis acht Wochen. „Dazu gehört natürlich auch ein Besuch der Feuerwehr“, sagt Christian Stratmann, „damit schlagen wir dann die Brücke vom Notruf, wie ihn die Kinder erlernt haben, bis zu dem, was anschließend hier in der Wache passiert.“

Die Kindergärten können mit der Brandschutzerziehung der Feuerwehr einen Termin ausmachen und dann die Koffer nutzen. Erster Anwender wird der Kindergarten Stöberland an der Knufstraße ab Januar sein.

„Wir sind immer gerne bereit, der Feuerwehr unter die Arme zu greifen, auch spontan“, betonte Kai Enck, „wir sind selber viel in den Kindergärten und Schulen unterwegs und wissen, wie wichtig Brandschutzerhziehung und die gesamte Feuerwehrarbeit ist.“

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