VR-Bank Westmünsterland und Volksbank Bocholt führen Fusionsverhandlungen

VR-Bank Westmünsterland und Volksbank Bocholt führen Fusionsverhandlungen
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Die VR-Bank Westmünsterland eG und die Volksbank Bocholt eG arbeiten an einer gemeinsamen Zukunft. Die beiden Institute verfolgen bereits heute gleichgerichtete Strategien, die jeweils gelebte Regionalität und Kundennähe in den Mittelpunkt stellen. Dementsprechend stellen die Vorstandsmitglieder eine hohe Einvernehmlichkeit bei allen Zukunftsfragen fest.

Die Vorstände der beiden Banken sind überzeugt, den Herausforderungen der kommenden Jahre gemeinsam deutlich besser begegnen zu können. „Der sich wandelnde Kundenbedarf erfordert weiter erhebliche Investitionen in kompetente Mitarbeiter und digitale Lösungen. Gemeinsam können wir hier mehr für unsere Mitglieder und Kunden bewegen“, erläutert Dr. Carsten Düerkop, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland eG.

„Die kooperative Fusion beider wirtschaftlich gut aufgestellten Institute zu einer leistungsstarken Bank mit einer dezentralen Struktur ist eindeutig das von uns favorisierte Modell“, so Franz-Josef Heidermann, Vorstand der Volksbank Bocholt. „Dieser Weg verbindet die Vorteile einer lokal agierenden und vernetzten Ortsbank mit der hohen Leistungsfähigkeit einer großen Regionalbank.“

Dementsprechend ist man sich in beiden Häusern über die Prioritäten der gemeinsamen Arbeit einig. Eine starke regionale Präsenz an allen Standorten und die weitere Ausrichtung auf die Geschäftsgebiete mit den Mitarbeitern vor Ort sichere die zentralen Vorteile der Institute: den engen, persönlichen Kontakt zu den Kunden und die schnellen Entscheidungswege. „Gleichzeitig kann jeder Kunde der gemeinsamen Bank auf die Mehrwerte einer großen Bank zurückgreifen, etwa bei Spezialisten in der Beratung und beim Produkt- und Dienstleistungsangebot“, betonen Matthias Entrup und Berthold te Vrügt vom Vorstand der VR-Bank Westmünsterland. „Der gesamten regionalen Wirtschaft und auch den großen Unternehmen wird ein gemeinsames Institut mehr Möglichkeiten in der Zusammenarbeit bieten können.“

Beide Banken blicken positiv in die Zukunft und wollen gemeinsam mehr erreichen. „Dazu bauen wir auf unsere guten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch hinsichtlich der Möglichkeiten am Arbeitsmarkt für Fachkräfte versprechen wir uns wesentliche Vorteile durch die neue Unternehmensgröße“, so Herbert Kleinmann, Vorstand der Volksbank Bocholt.

Beide Häuser haben die Fusionsverhandlungen aufgenommen und legen die Eckpunkte für ein neues gemeinsames Institut im westlichen Münsterland fest. Anschließend sollen diese den Mitgliedervertretern vorgestellt werden.

„Wir begeben uns gemeinsam auf einen spannenden und innovativen Weg für unsere Mitglieder und Kunden in der Region“, freuen sich die Vorstände beider Banken.

Zahlen und Fakten
Gemeinsame Bank
Bilanzsumme
4,5 Mrd. EUR
Kundenforderungen
3,5 Mrd. EUR
Kundeneinlagen
2,9 Mrd. EUR
Kundengeschäftsvolumen
8,9 Mrd. EUR
Mitglieder
71.000
Kunden
158.000
Mitarbeiter
577
Geschäftsstellen
28

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