Januar 25, 2022

In Villaborken wird bald smart geparkt!

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Eine Glosse von BERTHOLD BLESENKEMPER

Dülmen hat es bereits. Coesfeld auch. Selbst Borken will es einführen. Dort hat sich der Hauptausschuss gerade erst für das sogenannte „Handyparken“ in der City ausgesprochen. Die Technik erlaubt es, ein Ticket schnell und einfach via Smartphone-App zu buchen. Beim Anbieter Easypark beispielsweise ist der Name Programm. Mit einem einzigen Fingertipp kann die Parkzeit gestartet, beendet oder sogar verlängert werden. Abgerechnet wird minutengenau, bezahlt per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal. Wer Apps nicht mag, kann den Service – allerdings erst nach vorheriger Onlineregistrierung – auch per SMS oder Telefonanruf nutzen. Und das Beste kommt wie immer zum Schluss: Eine Viertelstunde vor Ablauf der Parkzeit sendet die Zentrale eine Warnung ans Smartphone des Autofahrers. Der kann noch rechtzeitig reagieren und spart so manches Knöllchen.

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Toll, denkt man als Bocholter. So etwas brauchen wir auch. Dies gilt umso mehr, als bargeldloses Parken bei unseren Lieblingsnachbarn, den Niederländern, längst Alltag ist. Entsprechend oft sieht man Besitzer von Pkw mit gelben Nummernschildern verstört an Bocholter Parkscheinautomaten stehen und nach dem Schlitz für die Kreditkarte oder dem QR-Code für das Smartphone suchen. Vergeblich! Denn in der schönsten und größten Einkaufsstadt des Westmünsterlandes ist nur Bares Wahres. Wer nicht exakt weiß, wie lange an der Aa verweilen möchte, der muss vor Ablauf der Parkfrist notfalls quer durch die Stadt laufen und ein neues Parkticket ziehen. Oder er lässt es darauf ankommen, trinkt sich noch einen … und steht um 21 Uhr vor verschlossener Tiefgarage.

Wann also kommt „Handyparken“ in Bocholt? Wir wissen es nicht. Eventuell nach Umsetzung des Einzelhandelskonzeptes unter Berücksichtigung des Flächenmanagementkonzeptes 2.0 und des in Arbeit befindlichen Mobilitätskonzeptes mit besonderem Augenmerk auf das Digitalisierungskonzept „Smarter handeln in Bocholt“. So etwas braucht nun mal eben, erst recht wenn öffentlich bezuschusste künstliche Intelligenz mit im Spiel ist. Fazit: Während in Villabocholt noch mühsam nach Kleingeld gekramt und geflucht wird, wird in Villaborken, Villacoesfeld und Villadülmen schon smart geparkt!

Foto: Easypark

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